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Bezriksliga

TSV Abensberg sehnt drei Punkte herbei

Babonen möchten in der Fußball-Bezirksliga West nach drei Remis in Serie dreifach punkten. Auch Kelheim genießt Heimrecht.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) möchten über Heimspiele jeweils einen Satz nach vorne machen.  Foto: Roloff
TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) möchten über Heimspiele jeweils einen Satz nach vorne machen. Foto: Roloff

Kelheim. Am 11. Spieltag der Bezirksliga West soll für TSV Abensberg im Heimspiel gegen SpVgg Niederaichbach /Samstag 16 Uhr) endlich ein Sieg her. Die Babonen spielten zuletzt dreimal Remis. Für ATSV Kelheim geht es zuhause gegen FC Teisbach am Samstag um 18 Uhr ebenfalls darum, den Abwärtstrend zu stoppen. TSV Langquaid steht am Sonntag (15 Uhr) vor einer gefährlichen Aufgabe bei TSV Vilsbiburg.

„Es ist sehr unglücklich gelaufen. Abhaken, weiter gehts“, analysiert ATSV-Coach Tobias Schlauderer die 0:7-Heimniederlage gegen Spitzenteam FC Dingolfing am letzten Spieltag.

„Jetzt kommen die Gegner auf Augenhöhe, da wollen wir natürlich punkten.“

Tobias Schlauderer

Vor einigen Wochen fing sich das Team von Kapitän Raphael Marhöfer in Ergolding eine ähnliche Pleite ein. Dieses Mal war der ATSV allerdings ab der 62. Minute nur noch zu neunt auf dem Feld. „Entscheidend waren eben die beiden Platzverweise. Bis dahin waren wir ebenbürtig und gut im Spiel“, sagt Schlauderer weiter. Abwehrmann Tobias Kellner sah wegen vermeintlicher Notbremse die rote, Raphael Marhöfer die Ampelkarte.

Nun soll gegen Tabellennachbar Teisbach nach vier sieglosen Spielen die Wende her. „Wir haben bisher gegen jedes Topteam der Liga gespielt und bis dato 13 Punkte geholt. Mit dieser Ausbeute sind wir absolut im Soll“, erklärt der Coach des ATSV.

„Wundertüte“ FC Teisbach

Die Gäste aus dem Dingolfinger Vorort dürften in etwa die Kragenweite der Kelheimer haben, zeichnen sich in dieser Saison vor allem aber als „Wundertüte aus“. In den letzten Wochen folgte auf einen Sieg jeweils eine Niederlage. „Jetzt kommen die Gegner auf Augenhöhe, da wollen wir natürlich punkten“, betont Schlauderer. Für die Kelheimer stellt sich aber die personelle Situation als problematisch dar. Das Fehlen einiger Spieler zieht sich nahezu wie ein roter Faden durch die Spielzeit. „Uns fehlen seit Wochen drei bis vier Stammspieler“, klagt der Trainer. Mit Bastian Butscher und Christoph Chrubasik sind zwei Säulen nach wie vor nicht noch nicht genesen. Nun fehlt Tobias Kellner rotgesperrt. Folglich kein einfaches Unterfangen.

TSV Langquaid (blau) möchte an die Leistung vom Pfarrkirchen-Spiel anknüpfen. Foto: Roloff
TSV Langquaid (blau) möchte an die Leistung vom Pfarrkirchen-Spiel anknüpfen. Foto: Roloff

Anders sieht die Situation in Langquaid aus. Im letzten Spiel wurde Spitzenreiter TuS Pfarrkirchen zuhause besiegt Die Einstellung von allen war gut. Wir konnten das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, sagt Langquaids Coach Andreas Müller.

Gegner mit Routine

  • FC Teisbach:

    Trainer beim achtplatzierten FC Teisbach ist Jochen Freidhofer. Der 47-Jährige führte den TV Schierling in der Spielzeit 2008/09 mit dem Bezirksoberliga-Titel in die Landesliga.
    Florian Wischinski (27 Jahre) erzielte für seinen Heimatverein 149 Treffer in 252 Partien. In der aktuellen Spielzeit traf er fünf Mal ins Schwarze und leistete fünf Assists.

Damit präsentieren sich die Laabertaler weiterhin als starkes Heimteam, jedoch folgt jetzt das Auswärtsspiel in Vilsbiburg. „Der Gegner hinkt aufgrund Verletzungsproblemen den Ergebnissen zwar derzeit hinterher, ist aber immer noch gut besetzt.“

Langquaids Coach ist sich sicher, dass sich die Laabertaler auf ein ganz anderes Spiel als zuletzt gegen Pfarrkirchen dürfen. „Wir ordnen diese Partie schon richtig ein und lassen uns davon nicht blenden“, so Müller.

Lokalrivale TSV Abensberg möchte sich im Heimspiel gegen SpVgg Niederaichbach nach zuletzt guter Leistung mit drei Punkten belohnen.

Abensberg setzt auf Heimvorteil

„Wir erwarten einen Gegner, der bereits beachtenswerte Ergebnisse wie gegen Pfarrkirchen (0:0) oder Ergolding (1:1) erzielt hat“, sagt Abensbergs Trainer Andrè Kleinknecht. Mit Florian Wischinski und dem aktuell verletzten Christian Spengler verfüge Niederaichbach über zwei Spieler, „die den Unterschied ausmachen“.

Den Babonen machten unter der Woche krankheitsbedingte Ausfälle zu schaffen. „Allerdings wird die Truppe definitiv hoch motiviert sein, um die drei Punkte vor heimischer Kulisse zu holen“, verspricht Kleinknecht, der auf Shkelzen Syla verzichten muss.

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