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Volleyball

TSV Abensberg stellt den Block

Die Herren des Volleyball-Bayernligisten trumpfen stark auf. Die Damen schwächeln und gehen gegen Erlangen mit 0:3 unter.

Die Blockwand von Bayernligist TSV Abensberg (dunkle Trikots) war im Heimspiel gegen den TSV Eibelstadt II oft unüberwindbar. Foto: Anna Hohlheimer
Die Blockwand von Bayernligist TSV Abensberg (dunkle Trikots) war im Heimspiel gegen den TSV Eibelstadt II oft unüberwindbar. Foto: Anna Hohlheimer

Abensberg.Für die Bayernliga-Volleyballer vom TSV Abensberg war das Heim-Wochenende mit Licht und Schatten gekennzeichnet. Die Herren ließen sich in der Partie gegen den frech aufspielenden Aufsteiger TSV Eibelstadt II nicht aus der Ruhe bringen und erarbeiteten sich beim 3:1 (23:25, 25:17, 25:19, 32:30) drei weitere Punkte. Dagegen liefen die Damen gegen Regionalligaabsteiger TV Erlangen nicht in Paradeform auf und unterlagen deutlich mit 0:3 (17:25, 19:25, 17:25).

Die zweitplatzierten Damen des TSV Abensberg hatten sich den Verlauf des Topspiels gegen den Tabellenvierten TV Erlangen naturgemäß ganz anders vorgestellt. Eigentlich war eine Revanche fürs Hinspiel vorgesehen, denn schon in der Vorrunde kam Abensberg deutlich mit 0:3 unter die Räder. Aber auch im Rückkampf hatten die Volleyballerinnen vom TSV den Mittelfranken in allen drei Sätzen nur wenig entgegenzusetzen. Generell schienen die Gäste von ihrem Trainer perfekt auf die Abensbergerinnen eingestellt zu sein. Mit platzierten Aufschlägen eröffneten die Gäste ihr Spiel geschickt.

Die Annahmespielerinnen des TSV hatten schwer zu arbeiten, um das Spiel aufzubauen. Dadurch war das Angriffsspiel der Hausherrinnen ausrechenbar und die Erlangerinnen konnten durch kluges Block-Abwehr-Stellungsspiel ihrerseits Punkte bei eigenem Aufschlag erzielen.

Weiterhin auf Rang zwei

Trotz der deftigen Niederlage stehen die Damen von Coach Tom Waitschies weiterhin mit einem Punkt Vorsprung bei einem Spiel weniger auf Platz zwei vor Erlangen. Ligaprimus TSV Zirndorf scheint dagegen uneinholbar in Richtung Meisterschaft zu marschieren.

Im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag geht es im Derby gegen den TB/ASV Regenstauf um prestigeträchtige Punkte. Tags drauf dürfen die Mädels bei den jungen Talenten des Stützpunkts VCO München in Regensburg antreten und Platz zwei in der Bayernliga verteidigen.

Grund zum Feiern vor heimischem Publikum hatten im Gegensatz zu den Damen die Bayernliga-Herren. In einem hart umkämpften Spiel sicherten sich die Babonen weitere drei Punkte und untermauerten mit diesem Erfolg ihren vierten Tabellenplatz. Dabei hatten die Babonen im ersten Satz mit Startschwierigkeiten zu kämpfen.

Nach ausgeglichenem Start gingen die Abensberger Ende des Satzes mit 22:20 in Führung. Aber die Hausherren machten den Sack nicht zu, sondern kassierten – auch aufgrund sehr strittiger Aktionen des Schiedsrichters – vier Gegenpunkte in Folge und Eibelstadt gewann den ersten Durchgang mit 25:23. Im zweiten und dritten Satz überzeugte der TSV jedoch dann vor allem im Block und Angriff.

Allen voran Mittelblocker Ralf Sangl stand wie eine Wand am Netz und zog den Eibelstädter Angreifern ein ums andere Mal den Zahn. Daher verbuchten die Gastgeber beide Sätze relativ deutlich mit 25:17 und 25:19. Im vierten Durchgang setzten sich beide Seiten auf Augenhöhe auseinander, ehe sich Abensberg mit 20:17 absetzte.

Eine Vorentscheidung schien gefallen, doch durch aus Abensberger Sicht „erneutes Eingreifen des Schiedsrichtergespanns blieb es allerdings spannend“. Eine Verlängerung wurde nötig, um eine Entscheidung zu finden.

Ball knallt an Staubers Kopf

Als Eibelstadt beim Stand von 27:26 Satzball hatte, knallte ein Angriff der Unterfranken mit voller Wucht vom Block weg an den Kopf von TSV-Außenangreifer Raimonds Stauber, wobei der Ball im hohen Bogen ins gegnerische Feld fiel und Abensberg sich den Punkt sicherte. Das mitfiebernde Publikum stand derweil bereits auf den Rängen und motivierte das Team, den Satz schließlich mit 32:30 abzuschließen. „Das war schon ein knappes Ding. Aber sei’s drum, die drei Punkte nehmen wir gerne mit“, sagte Trainer Georg Högl erleichtert.

Mit 23 Punkten steht Abensberg nur einen Punkt hinter dem Tabellendritten TV Bad Windsheim und acht Zähler hinter dem Tabellenzweiten TB/ASV Regenstauf, die der TSV am kommenden Samstagabend zum Derby empfängt. Bereits am Tag darauf müssen die Högl-Mannen zum Tabellenfünften TSV Lengfeld.

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