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Fussball

TSV Abensberg vor schwerer Auswärtshürde

Babonen steht der heiße Gang nach Neufraunhofen bevor. Langquaid bekämpft den Negativtrend. Kelheim ist auswärts gefordert.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

Der TSV Abensberg (weiß) tritt auswärts beim SV Neufraunhofen an, TSV Langquaid (blau) genießt Heimrecht gegen DJK-SV Altdorf. Foto: Rutrecht/Archiv
Der TSV Abensberg (weiß) tritt auswärts beim SV Neufraunhofen an, TSV Langquaid (blau) genießt Heimrecht gegen DJK-SV Altdorf. Foto: Rutrecht/Archiv

Kelheim.Fußball-Bezirksligist TSV Abensberg strebt am fünften Spieltag Zählbares beim SV Neufraunhofen (Samstag, 15 Uhr) an. Gleichzeitig stimmt man sich in Abensberg auf ein knackiges Programm im Monat August ein. Der TSV Langquaid versucht das Heimspiel gegen DJK Altdorf (Samstag, 16 Uhr) siegreich zu gestalten. Zuletzt bremsten die klare Niederlage beim TSV Ergoldsbach und zwei Remis ein. Der ATSV Kelheim fährt mit breiter Brust, aber mit Personalsorgen, zum TSV Vilsbiburg (Sonntag, 15 Uhr).

„Neufraunhofen hatte ein schwieriges Auftaktprogramm“, analysiert Abensbergs Trainer André Kleinknecht.

„Wir stellen uns auf ein schweres Spiel ein.“

Andrè Kleinknecht

Die Mannschaft von Coach Oliver Hampe schloss die letzte Spielzeit auf Platz sechs ab, startete in dieser Saison allerdings mit Niederlagen gegen Vilsbiburg, Dingolfing und Ergolding. Zuletzt gelang bei Absteiger ASCK Simbach der Befreiungsschlag. „Im Rückspiel der letzten Saison haben wir gesehen, über welche Stärken die Hausherren verfügen. Deshalb stellen wir uns auf ein schweres Spiel ein“, so Kleinknecht. Urlaubsbedingt fehlen Tobias Treitinger, Andreas Mühlbauer und Shkelzen Syla. Jonas Kuffer ist nach längerer Verletzungspause wieder dabei.

Englische Wochen für den TSV Abensberg

Das Heimspiel des TSV Abensberg gegen Vilsbiburg am letzten Sonntag (0:0) war der Anfang einer Reihe von Topspielen, die bis Ende des Monats warten. „Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen gleich am Samstag einen positiven Start hinlegen“, erklärt Kleinknecht. Im Laufe der nächsten knapp drei Wochen warten durch die Bank interessante Partien auf das Team um Kapitän Michael Keil, unter anderem das Toto-Pokal Spiel bei FC Walkertshofen und das Gillamoos-Derby zuhause gegen ATSV Kelheim.

TSV Langquaid ist nach dem guten Start mit vier Zählern aus den ersten beiden Partien durchaus gut gestartet, zuletzt geriet der Motor der Laabertaler allerdings etwas ins Stottern. Die Niederlage bei Aufsteiger TSV Ergoldsbach (0:3) ärgert. „Ergoldsbach nahm die Partie von Beginn an besser an und ging aggressiver in die Zweikämpfe. Sie waren einfach in wesentlich konsequenter in ihren Aktionen als wir“, lautet die deutliche Bilanz von Andreas Müller.

„Unsere Trainings-Schwerpunkte liegen im mentalen und taktischen Bereich.“

Andreas Müller

Der 37-Jährige betont gleichzeitig aber, dass die Einstellung der Mannschaft keineswegs schlecht war. „Unterschätzt haben wir Ergoldsbach definitiv nicht, wir waren gut vorbereitet“, so Langquaids Coach. Nun richtet sich der Blick auf das Heimspiel gegen DJK Altdorf, in dem der Erfolg zurückkehren soll. „Wir werden weiterhin strukturiert im Training arbeiten. Die Schwerpunkte liegen mit Sicherheit im mentalen und taktischen Bereich“, erklärt Müller.

TSV Langquaid und ATSV Kelheim gehen ihre Aufgaben konzentriert an. Foto: Rutrecht
TSV Langquaid und ATSV Kelheim gehen ihre Aufgaben konzentriert an. Foto: Rutrecht

Gegner Altdorf verbuchte am letzten Spieltag gegen TSV Velden den ersten Saisonsieg (4:1) und schöpfte Selbstvertrauen. „Ich gehe davon aus, dass der Gegner ähnlich wie Ergoldsbach auftritt“, führt der Trainer aus. Dieser vermeldet, dass Co-Spielertrainer Rudi Bartlick zurückkehren wird. Der Ex-Landesligaskicker laborierte an einer Blessur. Benjamin Bachhuber hingegen befindet sich auf Hochzeitsreise.

ATSV Kelheim fordert Vilsbiburg

„An der Leistung und Einstellung gegen Pfarrkirchen habe ich nichts auszusetzen“, betont ATSV-Coach Tobias Schlauderer. Das Team von Kapitän Raphael Marhöfer schrammte im Heimspiel gegen die Rottaler nach einem „sehr engagierten Auftritt“, so Schlauderer, knapp am Punktgewinn vorbei, musste sich aber am Ende mit 2:3 geschlagen geben.

„Wir befinden uns auf dem richtigen Weg.“

Tobias Schlauderer

Am kommenden Sonntag fährt der ATSV nach Vilsbiburg zu einem der Topteams der Liga. Die Verletzungen von Bastian Butscher und Christoph Chrubasik aus dem Pfarrkirchen-Spiel bereiten dem Coach ein wenig Bauchschmerzen. „Bei beiden müssen wir erst einmal die genauen Untersuchungen abwarten, toll ist das sicher nicht“, gibt der Trainer zu.

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Nach den Auftritten seiner Mannschaft in den letzten Spielen ist dem Coach aber vor der Auswärtspartie nicht bange. „Wir befinden uns definitiv auf dem richtigen Weg und wollen weiterhin ans Limit gehen“, so der 35-Jährige.

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