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Bezirksliga

TSV Langquaid dreht im Derby das Blatt

Die Laabertaler stechen den TSV Abensberg nach Rückstand aus. ATSV Kelheim remisiert gegen Schlusslicht TSV Velden.
Von Alexander Roloff

Der TSV Langquaid (blau) zog nach einer guten Stunde das Tempo beim TSV Abensberg (weiß) entscheidend an. Foto: Roloff/Archiv
Der TSV Langquaid (blau) zog nach einer guten Stunde das Tempo beim TSV Abensberg (weiß) entscheidend an. Foto: Roloff/Archiv

Abensberg.In der Fußball Bezirksliga Niederbayern West zog der TSV Langquaid mit dem 1:3 (1:0)-Derbysieg beim TSV Abensberg in der Tabelle an den Babonen vorbei auf Platz sechs. Während die neuntgereihten Abensberger wieder die in die Nähe der roten Zone rutschen, erkämpfte sich der Tabellenvierzehnte ATSV Kelheim mit dem 0:0 gegen TSV Velden eine geringfügige Verbesserung der Lage.

„Abensberg zeigte erneut einen engagierten und kampfstarken Auftritt, verlor aber ab dem 1:1 den Zugriff, was erfahrene Langquaider konsequent bestraften“, lautete das Fazit von Abensbergs Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger.

„Wir hatten Glück, dass der TSV Abensberg nach dem Seitenwechsel das 2:0 nicht nachgelegt hat.“

Dietmar Listl

Dietmar Listl, Sprecher des TSV Langquaid, bestätigte: „Wir hatten Glück, dass der TSV Abensberg nach dem Seitenwechsel das 2:0 nicht nachgelegt hat. Nach dem Ausgleich waren wir aber die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“ Ohne Abtasten starteten beide Teams in ein lebhaftes Derby. Michael Keil tauchte nach schönem Dribbling erstmals vor Langquaids Fabian Fuchs auf. Sein Schuss ging über das Tor (5.).

TSV Abensberg geht in Führung

Nachdem Tobias Treitinger im Abensberger Abwehrzentrum weggerutscht war, nutzte Hannes Wagner die Gelegenheit und stürmte Richtung Tor, doch Schlussmann Marius Sturm rettete. Nach einer scharfen Hereingabe von Michael Keil vollendete Tom Scheuchenpflug am zweiten Posten zum 1:0 (9.).

Langquaid hatte in der Folge mehr Ballbesitz, Abensberg erspielte sich aber die gefährlicheren Torraumszenen: Keil zog aus halblinker Position ab, Fuchs war auf dem Pfosten (11.). Keil und Wolfgang Wutzer waren in weiteren Aktionen in aussichtsreichen Positionen. (27./36.). Nach Wiederanpfiff drückte Abensberg auf den zweiten Treffer. Die Babonen brachen in zwei Situationen über die linke Angriffsseite durch. Die scharfen Hereingaben von David Babic und Wutzer erreichten jeweils nur knapp keinen Abnehmer im Sturmzentrum.

Ein weiteres Derby

  • Heimspiel:

    Der ATSV Kelheim empfängt am Freitagabend (19 Uhr) den TSV Langquaid zum Kräftemessen der Lokalrivalen.

  • Vorteil:

    Die Gäste haben sich mit 22 Punkten auf dem sechsten Rang stabilisiert. Kelheim steckt mit zwei Zählern aus den letzten neun Partien im Abstiegskampf.

Babic verfehlte zudem das Langquaider Tor nur haarscharf (54.). Beim anschließenden Abschlag nutzte Langquaids Stefan Stefan Schmidl die erste Unstimmigkeit in der Abensberger Hintermannschaft und traf zum 1:1 (55.). Christoph Stich legte in der schwächsten Phase der Gastgeber das 1:2 (65.) nach. Der dritte Treffer wurde von Abensbergs Paul Campe unglücklich ins eigene Tor abgefälscht (72.). In der Schlussphase landeten die Abensberger Keil und Wutzer noch jeweils Pfostentreffer. Für den ATSV Kelheim sprang beim 0:0 gegen Schlusslicht Velden nur ein magerer Punkt heraus.

ATSV Kelheim vergibt Chancen

„In der ersten Halbzeit und zum Schluss hätten wir unsere hochkarätigen Chancen nutzen müssen“, erklärte Sebastian Böhm, Co-Trainer vom ATSV Kelheim, nach Spielende. „Aufgrund des Aufbäumens von Velden in der zweiten Halbzeit ist das Remis aber gerechtfertigt.“ Die ATSV-Kicker Dominik Schandri (38.) und Jonas Haas (43.) verpassten in Durchgang eins die besten Möglichkeiten für die Gastgeber. Ab der 60. Minute drückte Velden auf die Führung. Die Kelheimer überstanden diese Phase unbeschadet und verpassten am Ende durch Julian Schmidt eine Chance zum 1:0.

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