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Handball

TSV Mainburg legt mit einem Derby los

Der Handball-Landesligist startet beim MTV Ingolstadt in die Saison. Die Hallertauer müssen aber auf Verletzungen reagieren.

Jan Klaus (2.v.l.) vom TSV Mainburg (schwarz) laboriert an einem Kreuzbandriss. Foto: Marius May
Jan Klaus (2.v.l.) vom TSV Mainburg (schwarz) laboriert an einem Kreuzbandriss. Foto: Marius May

Mainburg.Handball-Landesligist TSV Mainburg geht mit einer ähnlich gefüllten Krankenakte wie im Vorjahr in die neue Saison. Jan Klaus (Kreuzbandriss), Tobias Spenger (Riss der Achillessehne) und Maximilian Heim (Außenbandriss) stehen den Halletrauern nicht zur Verfügung.

Trainer Semir Hadzidulbic musste sich also bereits in der Vorbereitung einige taktische Umstellungen einfallen lassen.

„Sollten wir unseren Handball auf Mainburger Art auf die Platte bringen, können sich die Ingolstädter warm anziehen.“

Martin Möser

Wie sich die Truppe unter Wettkampfbedingungen schlägt, wird sich am Samstag zur Saisoneröffnung beim Nachbarrivalen MTV Ingolstadt zeigen (Spielbeginn: 18 Uhr). Besonders bitter schätzt man im TSV-Lager die Verletzung von Tobias Spenger ein. Der zentrale Spieler wollte nach einjähriger Pause wieder voll angreifen, fällt aber nach einer unglücklichen Bewegung im Training ohne Fremdeinwirkung für sechs Monate aus.

TSV Mainburg muss den Spielmacher ersetzen

„In seiner Rolle als Spielmacher und in Kombination mit Boris Covic und Dominik Abeltshauser im Rückraum, hätten wir ein Trio auf die Platte gestellt, das absolut bayernligafähig gewesen wäre“, bedauert Trainer Hadzidulbic Spengers Ausfall. Die Mainburger reagierten prompt: „Im Training wurden neue Angriffsvarianten ausprobiert, die zur Überraschung aller hervorragend funktioniert haben“, verrät der ehemalige bosnische Nationalspieler. Beim jährlichen Viktor-Richtsfeld-Gedächtnis-Turnier in eigener Halle fruchteten die Maßnahmen. Eine Woche vor dem Start in die Landesliga Staffel Nord gaben sich die Hallertauer den beiden Bayernligisten TG Landshut (23:24) und TSV Friedberg (28:29) jeweils mit nur einem Tor geschlagen.

Martin Möser, Vize-Abteilungsleiter der Handballer vom TSV Mainburg, überreicht den Pokal an Hansi Christ, Kapitän der TG Landshut. Bayernligist Landshut hatte am vergangenen Wochenende den Titel beim Mainburger Viktor-Richtsfeld-Gedächtnis-Turnier verteidigt. Foto: Alex Rieder
Martin Möser, Vize-Abteilungsleiter der Handballer vom TSV Mainburg, überreicht den Pokal an Hansi Christ, Kapitän der TG Landshut. Bayernligist Landshut hatte am vergangenen Wochenende den Titel beim Mainburger Viktor-Richtsfeld-Gedächtnis-Turnier verteidigt. Foto: Alex Rieder

Weil den Gastgebern neben den Langzeitverletzten auch die Perspektivspieler der zweiten Mannschaft, die ein Pokalturnier in Coburg bestritt, fehlten, ging Landshut als klarer Favorit ins erste Halbfinale. Doch bis kurz vor Schluss lag Mainburg in Führung. „Es bahnte sich eine kleine Sensation an, aber dann musste das Team doch der dünnen Personaldecke und dem Kräfteverschleiß Tribut zollen“, berichtet Abteilungsvize Martin Möser.

Während Landshut im Finale den Titel gegen die Adler Regensburg (29:26) verteidigte, bezog Mainburg im Spiel um Platz drei eine weitere, knappe Niederlage.

TSV Mainburg ist fürs Derby gerüstet

Coach Hadzidulbic stimmte die Leistung seiner Mannschaft zuversichtlich: „Mit dieser Einstellung müssen wir auch ins erste Punktspiel gegen Ingolstadt gehen, dann haben wir eine reelle Chance. “ Der MTV Ingolstadt zählt, geführt vom Ex-Mainburger Andrej Macovei, zu den Kandidaten auf einen vorderen Tabellenplatz. Aber die Hallertauer geben sich kampfeslustig: „Sollten wir unseren Handball auf Mainburger Art auf die Platte bringen und die Abwehr stehen, können sich die Ingolstädter warm anziehen“, kündigt Möser an.

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