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Handball

TSV Mainburg verliert in Franken

20:26 endet das Landesliga-Spiel beim MTV Stadeln. Die Damen dagegen siegen.

Boris Covic war mit zehn Treffern wieder einmal der erfolgreichste Torschütze der Mainburger.  Foto: Christian Heinzinger
Boris Covic war mit zehn Treffern wieder einmal der erfolgreichste Torschütze der Mainburger. Foto: Christian Heinzinger

Mainburg.Als hätte das Verletzungspech bei dem ohnehin nicht üppig besetzten Mainburger Kader nicht schon genug zugeschlagen, traf es in der vergangenen Woche Mainburgs Spielmacher Dominik Abeltshauser. Er verletzte sich privat am Rücken und wird den TSVlern zwei bis drei Wochen fehlen. Zu seinem Ausfall kam noch das Fehlen von Alex Rieder und Ludwig Kallmünzer hinzu, sodass mit Lukas Sentjurc ein junger vielversprechender Spieler aus der zweiten Mannschaft zum ersten Mal Landesligaluft schnuppern durfte.

Somit waren die Vorzeichen vor dem Spiel beim Tabellenvorletzten, dem MTV Stadeln, nicht die besten, zumal der Gegner zuhause bewiesen hat, dass er mit jeder Mannschaft mithalten kann. In der ersten Viertelstunde der Partie konnte sich keines der Teams einen Vorteil erspielen. Zwar legten die Gastgeber aus dem Fürther Vorort immer einen Treffer vor, den die Mainburger Truppe aber postwendend ausgleichen konnte. Eine Führung der TSVler war durchaus möglich, aber leichte technische Fehler im Angriff verhinderten dies.

Dann gelang der Heimmannschaft innerhalb von fünf Minuten, ihre Führung von 7:6 auf 10:6 auszubauen. Ihr Top-Torschütze, Torben Wanzek, der die Torjägerliste der Landesliga anführt, zeigte sich verantwortlich. Die Gäste aus der Hopfenstadt ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, der Mainburger Coach stellte die Abwehr um und ließ Christoph Würfl vorgezogen agieren. Dies zeigte Wirkung. In den letzten zwölf Minuten der ersten Hälfte gelang den Gastgebern kein einziger Treffer, die TSVler gingen mit einer 12:10 Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt ging ab der 40. Minute der Plan, die Führung zu halten, nicht mehr auf. Die Mainburger verpassten eine Vorentscheidung, fünf Mal in Folge verwarfen die TSVler freistehend vor dem Tor und brachten die Gastgeber wieder ins Spiel. Hinzu kam das Hadern mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen. Der TSV verlor den Faden und brachte im Angriff so gut wie nichts mehr zustande. Der Kräfteverschleiß tat sein Übriges, die meisten Mainburger mussten 60 Minuten durchspielen. Am Ende des Abschnitts stand es 20:26, eine Niederlage, die unnötig war. Am 7. Dezember steht das Spitzenspiel zuhause gegen den TV Roßtal an.

Ihren zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga Altbayern festigte dagegen die Mainburger Damenmannschaft mit einem 22:19-Erfolg beim TSV Karlsfeld. Das Team um Trainer Bertram Pfaller setzte sich nach einem spannenden Spiel verdient bei den Münchner Vorstädtern durch. Vor allem Tina Duscher und Stefanie Schöll mit jeweils sechs Toren und die starke Nicola Kieninger im Tor überzeugten.

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