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Judo

TSV-Nachwuchs auf der Überholspur

Bei Niederbayern-Meisterschaft hatte Abensberg Heimvorteil. Jasmin Lochen gewinnt die Goldmedaille bei DJB-Sichtungsturnier.

Die TSV-Nachwuchstalente erhielten ihre Pokale. Foto: Peter Dremow
Die TSV-Nachwuchstalente erhielten ihre Pokale. Foto: Peter Dremow

Abensberg.Die Nachwuchs-Judotalente des TSV Abensberg waren im Großeinsatz. Beim Saalepokal in Halle, einem DJB Sichtungsturnier der U17-Frauen, erkämpfte sich Jasmin Lochen mit einer überragenden Leistung die Goldmedaille in der Kategorie bis 63 kg. Sarah Geretzki machte im jüngsten Jahrgang mit vier Siegen bis 48 kg auf sich aufmerksam. Am Ende scheiterte sie im kleinen Finale knapp und wurde Fünfte. Franziska Neubauer kämpfte sich mit drei Siegen und zwei Niederlagen bis 57 kg auf Rang sieben.

Maximilian Felde und Ben Howard (beide bis 46 kg) gingen beim Äquivalent in Bamberg an den Start. Während Ben Howard als Dritter der Deutschen U18-Meisterschaften zu den Favoriten gehörte, rechnete sich der Süddeutsche U15-Meister Maximilian Felde im jüngsten Jahrgang allenfalls Außenseiterchancen aus. Howard bestätigte mit Bronze seine konstante Jahresleistung. Auch Felde kämpfte sich bis ins Halbfinale vor. Kleine Fehler kosteten ihn am Ende zwar die Medaille, aber er belegte immerhin den fünften Platz.

Vor heimischem Publikum kämpften die jüngsten Sportler um die niederbayerischen Meistertitel der U10 und U12. Gold holten in der U10 Efthymia Sioka, Nico Haindl, Collin Stanglmeier, Daniil Wegner und Hannes Richter. Silber gewannen Sophie Fuchs, Paul Festl, Jonas Kammermaier und Vasilis Siokas. Bronze ging an Ann-Sophie Oberhauser und Leon Zeqiri. In der U12 holten sich den Titel Jolina Reinhold, Dominik Bool, Michael Bool, Ardit Zeqiri, Elias Bohnenstengel; Zweite wurden Charlotte Ratzke, Jan-Paul Felde, Paul Aigner, Anton Stanglmeier und Denni Saizew. Dritte Plätze erkämpften Jakob Zieglmayer und Kilian Hunner.

Die Bayerische Vereins-Mannschaftsmeisterschaft wurde in Moosburg ausgetragen. Nachdem sich die Mädels des TSV Abensberg im Frühjahr bereits den Landesmeistertitel in der U16 erkämpft hatten, holten sie sich auch in der U14 diese Krone. Viermal mussten die Mädchen am Weg zum Pokal kämpfen, und sie hatten es dabei durchweg nicht leicht. Am Ende musste die Unterbewertung herangezogen werden, aber hier hatte der TSV die Nase vorne. Die Jungs waren durch das Fehlen verletzter Leistungsträger empfindlich geschwächt. Zwei Siege reichten nicht für einen Podestplatz. Trotz teils hervorragender Einzelkämpfe blieb am Ende nur Rang fünf.

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