MyMz

Kreisklasse

TSV Neustadt setzte auf Faktor Geduld

Der Tabellenzweite kann den Druck auf Spitzenreiter SG Großmuß erhöhen, allerdings ist gegen FC Mainburg Vorsicht geboten.
Von Alexander Roloff

Der TSV Neustadt (gelb-schwarz) möchte sich der Tabellenspitze weiter annähern. Der SV Saal (schwarze Trikots) kämpft beim FSV Sandharlanden um Wiedergutmachung für die 2:5-Heimpleite gegen SV Puttenhausen. Foto: Kreidemeier
Der TSV Neustadt (gelb-schwarz) möchte sich der Tabellenspitze weiter annähern. Der SV Saal (schwarze Trikots) kämpft beim FSV Sandharlanden um Wiedergutmachung für die 2:5-Heimpleite gegen SV Puttenhausen. Foto: Kreidemeier

Kelheim.In der Kreisklasse Kelheim kann der Tabellenzweite TSV Neustadt weiter Druck auf Spitzenreiter SG Großmuß ausüben. Auch in den Kampf um den Klassenerhalt ist Bewegung gekommen. FC Mainburg hat die rote Laterne abgegeben und möchte sich weiter nach vorne orientieren.

Die Hallertauer eröffnen am Samstag den Spieltag mit der Partie beim TSV Neustadt. „Wir sind gegen die aus meiner Sicht beste Mannschaft der Liga gefordert“, sagt Mainburgs Sportlicher Leiter Alban Lajci. Markus Eder und Ernit Peci fallen beim FC weiter aus. Der TSV Neustadt stellt sich auf defensiv agierende Gäste ein. „Trotzdem werden die Mainburger auf ihre Chancen lauern, um aus der Abstiegszone zu gelangen“, sagt Neustadts Abteilungsleiter Daniel Neubaur. „Aber auch wir müssen punkten. Geduld und konsequente Chancenverwertung werden gefragt sein.“

Wiedergutmachung ist beim FSV Sandharlanden angesagt. Die Leistung beim 0:1 gegen SV Kelheimwinzer war nicht im Sinne der Verantwortlichen. „Die Vorgaben wurden zuletzt nicht eingehalten, aber das wurde angesprochen und im Training aufgearbeitet. Jetzt sind wir guter Dinge, dass wir die Partie gegen SV Saal positiv gestalten können“, sagt FSV-Pressewart Philip Günter. Auch die Gäste aus Saal haben laut Coach Roland Nothaft „einen Aussetzer“ auszubügeln. „Wir schauen nach vorne und Vertrauen auf unser Können. Die Aufgabe in Sandharlanden ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich zu lösen.“

Die SG Wildenberg/Biburg geht das Heimspiel gegen Spitzenreiter SG Großmuß/Hausen mit Rückenwind an. „Der 1:0-Sieg in Rottenburg war enorm wichtig und hat gezeigt, dass man sich bei über zehn fehlenden Spielern auch auf die Nachrücker verlassen kann“, freut sich Biburgs Vorstand Sven Zwerger über eine zuletzt geschlossene Mannschaftsleistung. „Gegen Großmuß können wir befreit aufspielen und den Spielverderber mimen. Der Gast ist natürlich Favorit. Unsere Personallage dürfte sich etwas entspannen“. Tabellenführer Großmuß/Hausen kommt laut Coach Christian Eisvogel personell „am Zahnfleisch daher“. „Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit“, meint Eisvogel.

Der drittplatzierte SV Lengfeld hat nach zwei Remis in der Liga etwas den Faden verloren, möchte aber gegen den SV Kelheimwinzer an die alte Stärke anknüpfen. Die Gäste treten mit breiter Brust an: „Wir haben uns mit dem Sieg gegen Sandharlanden Selbstvertrauen geholt. Lengfeld ist Favorit, aber unser Ziel ist ein Punkt“, erklärt Kelheimwinzers Pressewart Lukas Sendtner. Der TSV Abensberg hofft im Nachzügler-Duell gegen SG Siegenburg/Train auf den Heimvorteil. Der SV Puttenhausen ist darauf aus, seinen Aufwärtstrend gegen SG Rottenburg/Oberhatzkofen fortzusetzen. Schlusslicht SV Pattendorf hat den TSV Sandelzhausen zu Gast.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht