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Schmerzlich

TV erleidet verlustreiche Niederlage

Den Schierlingern kommen gegen Landshut drei Punkte und drei Mann abhanden. Dagegen macht Leibersdorf Boden gut.
Von Martina Hutzler

Eintracht Landshut (blau) setzte sich schon in der ersten Halbzeit erfolgreich ab: Der TV Schierling (in Rot) verlor sein Kreisliga-Heimspiel gegen den FC mit 0:2.  Foto: Alexander Roloff
Eintracht Landshut (blau) setzte sich schon in der ersten Halbzeit erfolgreich ab: Der TV Schierling (in Rot) verlor sein Kreisliga-Heimspiel gegen den FC mit 0:2. Foto: Alexander Roloff

Schierling.In der Fußball-Kreisliga Donau-Laaber waren am Gillamoos-Wochenende lediglich der TV Schierling und der FC Leibersdorf aus dem Kelheimer Gäu im Einsatz. Die übrigen Vereine hatten ihre Partien bereits im Vorfeld abgewickelt. Das Duell zwischen TSV Neustadt und FC Walkertshofen wurde auf Dienstag vertagt.

Kreisliga-Ausblick

  • Ansetzung:

    Am Dienstagabend ist Aufsteiger TSV Neustadt Gastgeber in der Partie gegen den FC Walkertshofen. Das Kräftemessen beginnt um 19 Uhr im Anton-Treffer Stadion. Die Partie gehört noch zum aktuell siebten Spieltag. Nach sechs Partien rangiert Neustadt (9 Punkte) um zwei Zähler hinter Walkertshofen (11).

  • Abschluss:

    Der siebte Spieltag der Kreisliga Donau/Laaber wird am 3. Oktober mit dem Nachholspiel SC Kirchdorf (7 Punkte) gegen SC Buch am Erlbach (6) beendet. Anstoß ist um 15 Uhr.

Mit einer 0:2-Niederlage musste sich der TV Schierling am Sonntag zuhause dem FC Eintracht Landshut beugen. Der Liga-Spitzenreiter machte die Partie schon in Halbzeit eins klar: Vor rund 200 Zuschauern köpfte Asmir Omerovic nach einer Ecke in der 30. den Ball gänzlich unbedrängt und auf kurze Distanz am langen Pfosten ein und brachte so Landshut in Führung. Noch kurz vor der Pause legte Marcel Beischl nach: Er konnte in der 43. einen Ballverlust der Schierlinger erfolgreich für das 2:0 ausnutzen, durch einen temporeichen Gegenstoß.

Anfangs auf Augenhöhe

Dennoch war das Spiel bis dahin eine Begegnung auf Augenhöhe, berichtet Schierlings Pressewart Albert Ebner: „Die Hausherren hatten Pech mit Pfosten und Latte, die einen eigenen Treffer jeweils verhinderten.“ Er räumt aber auch ein, dass sich die niederbayerischen Gäste „deutlich effektiver“ präsentiert hätten.

Statt Toren sahen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit vor allem zunehmend hitzige Auseinandersetzungen. Fast noch von Glück reden konnte da der TV Schierling, dass seine Niederlage nicht noch höher ausfiel. Denn in der Endphase kamen dem Gastgeber gleich drei Spieler abhanden: Rasheed Haidari sah in der 71. wegen Unsportlichkeit von Schiedsrichter Johannes Roth (SC Rain) die rote Karte. In der 80. musste dann Alexander Winter nach Gelb-Rot vom Platz, und acht Minuten später ereilte Bledar Shala dasselbe Schicksal; bei beiden strafte der Schiri jeweils wiederholtes Foulspiel.

Leibersdorf zeigt Kampfgeist

Aufatmen herrschte nach dem Abpfiff beim FC Leibersdorf: Das bisherige Schlusslicht der Kreisliga hatte seine Gäste, die SG Johannesbrunn/Binabiburg, über 90 Minuten voll im Griff. Den Gästen blieb während der gesamten Partie wenig Spielraum, und so gewann der FC verdient mit 3:0. Zur Pause hatte es danach noch nicht ausgesehen: Torlos gingen die Teams in die Kabinen. Erst in der 50. Minute platzte beim FC der Knoten, mit einem Treffer von Markus Hätscher. In der 67. erhöhte Martin Loibl zum 2:0, und fast mit dem Abpfiff, in der 90., sorgte Robert Mueller für den 3:0 Endstand. „Mit viel Kampfgeist und Willen wurde der Sieg errungen“, bilanziert Leibersdorf.

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