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TV Schierling trifft auf alten Rivalen

Brisantes Duell zwischen Schierling und Ettenkofen eröffnet die Saison. SV Niederleierndorf fordert den FC Walkertshofen.
Von Wolfgang Wutzer

Schierling (in rot) eröffnet die Saison gegen den alten Rivalen SV Ettenkofen, Kirchdorf (in weiß) spielt gegen SSV Pfeffenhausen. Foto: Roloff/Archiv
Schierling (in rot) eröffnet die Saison gegen den alten Rivalen SV Ettenkofen, Kirchdorf (in weiß) spielt gegen SSV Pfeffenhausen. Foto: Roloff/Archiv

Kelheim.Das Derby zwischen TV Schierling und SV Ettenkofen läutet die zweite Spielzeit der Kreisliga Donau-Laaber ein. Anstoß am Freitagabend ist um 19 Uhr im Laberstadion Schierling. FC Walkertshofen um Spielertrainer Christian Brandl versucht im direkten Duell beim SV Niederleierndorf (Samstag, 16 Uhr) den Schwung aus der Vorbereitung mitzunehmen. Debütant SG Großmuß (gegen FC Bonbruck/Bodenkirchen) und TSV Neustadt (gegen FC Leibersdorf) starten zuhause.

„Natürlich wollen wir zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die Punkte in Schierling behalten“, sagt Patrick Meier, Coach der Labertaler. Der 38-Jährige übernahm den Trainerposten nach Saisonende von Raphael Zeilhofer. Nach einer „guten Vorbereitung, in der wir eine Einheit geworden sind“, so Meier, freue sich die gesamte Mannschaft auf den Beginn der Punkterunde.

„Natürlich wollen wir zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die Punkte in Schierling behalten.“

Patrick Meier

Dort wartet mit dem SV Ettenkofen ein Gegner, der auch wegen namhafter Verstärkungen zum Kreis der Titelaspiranten gezählt wird. „Wir werden selbstbewusst auftreten und dem Gegner alles abverlangen“, prophezeit Schierlings Coach. Zudem trifft man auf zahlreiche Ex-Schierlinger im Kader des Gegners. Abwehrchef Celjan Ademaj wird definitiv ausfallen.

Walkertshofen lechzt nach Sieg

„Unsere Aufgabe wird sein, der starken Offensive des Gegners nicht zu viel Platz zu lassen“, merkt Niederleierndorfs Coach Andreas Breundl an. Nur allzu verständlich, wenn man auf die Testspiele des FC Walkertshofen blickt. Bezirksligist DJK Altdorf und die Kreisligisten TSV Moosburg und TSV Wolnzach wurden mehr als deutlich geschlagen. „Natürlich liegt unser Hauptaugenmerk auf der Defensivarbeit“, führt Breundl aus. Michael Polz ist rot gesperrt, Burim Shala fraglich wegen einer Leistenverletzung.

Christian Brandl wechselte von Landesligist SpVgg Landshut zum FC Walkertshofen. Zuvor war der Torjäger (in weiß) für den TSV Abensberg und TV Schierling (rot) im Einsatz. Foto: Rutrecht/Archiv
Christian Brandl wechselte von Landesligist SpVgg Landshut zum FC Walkertshofen. Zuvor war der Torjäger (in weiß) für den TSV Abensberg und TV Schierling (rot) im Einsatz. Foto: Rutrecht/Archiv

„Während der Vorbereitung hat sich unsere Mannschaft genügend Selbstvertrauen geholt und möchte natürlich im ersten Saisonspiel punkten“, sagt Michael Reitmeier, sportlicher Leiter des FC Walkertshofen, entschlossen. Rückblickend datiert Walkertshofens letzter Pflichtspielsieg vom März (2:1 gegen SSV Pfeffenhausen). „Das ist eine lange Durststrecke“, gibt Reitmeier zu. Trotz der entfachten Euphorie um die Verpflichtung von Christian Brandl und der guten Ergebnisse der Vorbereitung, warnen die Verantwortlichen: „Niederleierndorf ist stark und hat eine super Offensive, die jeden Gegner in der Kreisliga schlagen kann“.

„Unser Saisonziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt.“

Christian Artmeier

SC Kirchdorf startet am Sonntag (15 Uhr) mit Marcus Willert als neuem Coach in die dritte Kreisligasaison in Folge. Zum Heimspiel erwartet man SSV Pfeffenhausen. „Unser Saisonziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt“, sagt Christian Artmeier, Kirchdorfs 2. Abteilungsleiter. Das Team von Torjäger Sebastian Weber tütete den Ligaerhalt in der vergangenen Saison am vorletzten Spieltag mit einem erkämpften 1:0 Sieg in Niederleierndorf ein. Michael Brandl fällt aufgrund von Knieproblemen länger aus. Stürmer Johannes Wachter laboriert an einer hartnäckigen Hüftverletzung. „Ansonsten steht der gesamte Kader zur Verfügung“, so Artmeier.

Die Aufsteiger starten durch

TSV Neustadt gibt im Heimspiel gegen FC Leibersdorf (Samstag, 15 Uhr) sein Kreisliga-Comeback nach zwei Jahren Abwesenheit. „Wir erwarten eine lauf- und kampfstarke Truppe“, meint TSV-Abteilungsleiter Daniel Neubaur. Die Neustädter behaupteten vergangene Saison größtenteils den ersten Tabellenplatz.

Der TSV Neustadt kehrt als Meister der Kreisklasse Kelheim in die Kreisliga zurück. Foto: Rutrecht/Archiv
Der TSV Neustadt kehrt als Meister der Kreisklasse Kelheim in die Kreisliga zurück. Foto: Rutrecht/Archiv

Nun gilt es sich an die Gegebenheiten eine Klasse höher schnellstmöglich zu gewöhnen. „Das Niveau in der Kreisliga ist auf jeden Fall höher und daher müssen wir von Anfang an in der Spur sein“, so Neubaur. Rückkehrer Markus Englert ist genauso fraglich wie Toptorjäger Hasan Ibric, der seit dem letzten Saisonspiel verletzt ist.

„Wir werden zuhause alles versuchen, um für eine Überraschung zu sorgen.“

Christian Eisvogel

SG Großmuß beginnt das „Abenteuer Kreisliga“, wie Trainer Christian Eisvogel sagt, mit einem Heimspiel gegen Bezirksliga Absteiger FC Bonbruck/Bodenkirchen. „Wir werden zuhause alles versuchen, um gleich für eine Überraschung zu sorgen“, verrät Eisvogel. „Natürlich befinden wir uns in der Außenseiterrolle“, so der Coach.

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Fakten zum Ligastart

  • Comeback:

    Vier Aufsteiger treten diese Saison in der Kreisliga Donau-Laaber an. Mit TSV Neustadt, SV Sallach und SG Johannesbrunn-Binabiburg kehren bekannte Gesichter zurück. SG Großmuß/Hausen gibt sein Debüt.

  • Torjäger:

    226 Tore erzielte Walkertshofens Spielertrainer Christian Brandl bereits in seiner Karriere. In den vergangenen beiden Jahren lief er für SpVgg Landshut auf.

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