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U17-Teams planen für die Bezirksoberliga

B-Junioren vom TSV Abensberg arbeiten mit dem Stammkader weiter. Bei Lokalrivale Schierling steht ein kompletter Wechsel an.
Von Josef Eder

Die B-Junioren vom TV Schierling (in blau) setzten sich im Bezirksoberliga-Derby mit 2:0 gegen TSV Abensberg (in weiß-schwarz) durch.  Foto: Josef Eder
Die B-Junioren vom TV Schierling (in blau) setzten sich im Bezirksoberliga-Derby mit 2:0 gegen TSV Abensberg (in weiß-schwarz) durch. Foto: Josef Eder

Abensberg.Es sind noch vier Spieltage bis zum Saisonabschluss der U17-Bezirksoberliga Niederbayern. Die Teams der (SG) TSV Abensberg und TV Schierling trafen am Sonntag auf der neuen Sportanlage der Babonen im Derby der beiden Vertreter aus dem Kelheimer Fußballgäu aufeinander. Die Partie war geprägt vom Kampf um den Klassenerhalt. Gastgeber Abensberg musste sich letztlich mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Die Torschützen für Schierling waren Niko Fleischmann (17.) und Christoph Lugauer (32.). Die Laabertaler brachten in der Tabelle dank des Auswärtssiegs drei Zähler und drei Positionen zwischen sich und die Babonen.

Mit dem 2:0-Auswärtssieg setzten sich die B-Junioren vom TV Schierling (in blau) in der Tabelle um drei Zähler von den Babonen ab. Foto: Eder
Mit dem 2:0-Auswärtssieg setzten sich die B-Junioren vom TV Schierling (in blau) in der Tabelle um drei Zähler von den Babonen ab. Foto: Eder

Mit 26 Punkten und Rang sieben verbleibt Schierling dennoch im Kampf um den Ligaverbleib. Für (SG) TSV Abensberg hat sich die Lage auf Position zehn – einem der vier offiziell ausgewiesenen Abstiegsplätze – und mit 23 Zählern nicht verbessert. Die Verantwortlichen beider Lager sind aber entspannt: Sie gehen davon aus, dass ihre Teams auch in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga kicken. „Die DJK Haselbach mit vier Punkten und TuS 1860 Pfarrkirchen mit einem Zähler sind nicht mehr zu retten“, stellen Abensbergs Trainer Tobias Necker und Schierlings Coach Hermann Diermeier fest. „Sollte eine dritte Mannschaft absteigen, so wird es vermutliche SpVgg Landshut II treffen, denn deren erste U17-Mannschaft kommt von oben runter“, vermuten beide Übungsleiter. Der vierte Abstiegsplatz scheint hinfällig.

Eine gute Basis für die Zukunft

Für die nächste Spielzeit ist der TSV Abensberg gut aufgestellt, da ein personeller Umbruch aus Altersgründen nicht zu befürchten ist. Lediglich der Torhüter rückt zu den A-Junioren auf.

„Unsere sehr junge Mannschaft bleibt zusammen.“

Tobias Necker

„Unsere sehr junge Mannschaft bleibt zusammen. Körperlich waren wir heuer im Allgemeinen etwas schwächer“, berichtet TSV-Coach Necker. „Von der C-Jugend bekommen wir in der nächsten Spielzeit fünf bis sechs Spieler hinzu, daher werden wir in der nächsten Saison zwei U17-Teams stellen.“ Seiner aktuellen Truppe bescheinigt Necker großes Talent und extremen Trainingsfleiß.

Bei der U17 des TV Schierling kündigt sich ein größerer Personalwechsel an. Nur zwei Akteure dürfen altersbedingt in der U17 weiterkicken. Der Rest der Mannschaft wird in der U19 spielen. Dort sollte der dann jüngere U19-Jahrgang kaum Integrationsprobleme in der Bezirksoberliga haben, da die Spieler in der aktuellen Saison bereits regelmäßig zum Einsatz kamen.

Der kommende Schierlinger U17-Kader wird sich laut Coach Diermeier stark verjüngen und aus aktuellen C-Jugendspieler zusammensetzen. Mit den Nachrückern werden 15 bis 16 Akteure in der Spielzeit 2019/20 zur Verfügung stehen.

„Der gemeinsame Kampf gegen den Abstieg schweißt zusammen.“

Hermann Diermeier

Aus Sicht der Laabertaler sei es sehr erfreulich, dass sich der Kader überwiegend aus Schierlinger Eigengewächsen zusammensetzt. „Diese Tatsache und der gemeinsame Kampf gegen den Abstiegsstrudel schweißt eine Mannschaft zusammen“, so Diermeier. Auch die erfolgreichen Auftritte im U17-Kreispokal hätten das Team zu einer Einheit geformt. Im Endspiel treffen die Schierlinger auf (SG) SV Schönau aus der Kreisliga Isar/Rott.

Lange Anfahrtswege

  • Auswärtsspiele:

    In den Lagern der (SG) TSV Abensberg und des TV Schierling hofft man auf den Aufstieg von Mannschaften aus der näheren Umgebung. Fahrten nach Passau oder Schalding-Heining seien langwierig und kostspielig.

  • Derbyzeit:

    Am Sonntag trifft die Schierlinger U17 zuhause auf den Tabellendritten FC Ergolding. (SG) TSV Abensberg tritt bei Ligaprimus FC Dingolfing I an (jeweils 11 Uhr).

Im Bezirksoberliga-Derby schenkten sich die Abensberger und Schierlinger trotz des nur noch jeweils theoretisch möglichen Abstiegs nichts. „Man weiß nie, was kommt. Daher spielen wir auf Sieg“, bekundeten die Coaches Necker und Diermeier.

Babonen agieren anfangs passiv

In einer fairen Partie dauerte das gegenseitige Abtasten nur wenige Minuten, dann setzten sich die Gäste in der Babonenhälfte fest. Dem 0:1 von Fleischmann ging ein Eckball voraus. Die Abensberger verpassten zwei Chancen zum Ausgleich und kassierten nach über einer halben Stunde das 0:2 durch Lugauer.

Die Abensberger U17 (in weiß-schwarz) fand gegen Schierling im ersten Durchgang nicht ins Spiel. Foto: Eder
Die Abensberger U17 (in weiß-schwarz) fand gegen Schierling im ersten Durchgang nicht ins Spiel. Foto: Eder

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber in ihrer stärksten Phase vergeblich auf den Anschluss. Auch die Schierlinger ließen einige Chancen aus. .„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und im stärkeren zweiten Spielabschnitt unsere Chancen nicht genutzt“, fasst Abensbergs Trainer Tobias Necker das Spiel zusammen.

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