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Bezirksliga

Vereinte Kräfte gegen den Abstiegssog

Die personell gebeutelten Fußball-Bezirksligisten ATSV Kelheim und TSV Abensberg wollen mit aller Macht in sichere Gefilde.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) beharken sich im Kampf um den Klassenerhalt in Fernduellen. Foto: Alexander Roloff
TSV Abensberg (weiß) und ATSV Kelheim (grün) beharken sich im Kampf um den Klassenerhalt in Fernduellen. Foto: Alexander Roloff

Kelheim.Der letzte Spieltag der Bezirksliga West vor der langen Winterpause steht an. Während dem ATSV Kelheim gegen TSV Vilsbiburg (Samstag, 15 Uhr) und dem TSV Abensberg gegen SV Neufraunhofen (Samstag, 14 Uhr) nur drei Punkte gegen die vergangenen Negativerlebnisse helfen, könnte sich der TSV Langquaid mit einem weiteren Dreier bei DJK Altdorf im oberen Tabellendrittel festspielen. Anstoß ist am Sonntag um 14 Uhr.

„Allgemein ist in den letzten Wochen ein positiverer Trend bei uns zu erkennen“, befeuert ATSV-Coach Tobias Schlauderer vor dem Heimspiel gegen Vilsbiburg.

„Unsere junge Truppe kann auch gegen Vilsbiburg etwas holen, indem wir alle noch näher zusammenrücken.“

Tobias Schlauderer

Während die letzten beiden Auswärtsspiele in Eggenfelden und Pfarrkirchen jeweils mit 1:2 knapp verloren wurden, stehen zwei Heimsiege gegen Landau und Langquaid zu Buche. „Auswärts hatten wir zuletzt zwei unglückliche Niederlagen erlitten, aber Einstellung und Leistung stimmen auf jeden Fall“, sagt Schlauderer. Mit einem weiteren überzeugenden Heimauftritt „ist allemal etwas zu holen“, so der Trainer. Auch vor dem letzten Spiel des Jahres 2019 sei die personelle Lage in Kelheim alles andere als gut.

ATSV Kelheim rückt zusammen

„Wir haben auch weiterhin ein sehr großes Verletzungspech zu beklagen“, erklärt Schlauderer. Wichtige Stützen wie Christoph Chrubasik, Bastian Butscher, Dominik Berkmüller oder auch zuletzt Dominik Schandri sind seit längerer Zeit verletzt oder immer wieder angeschlagen. „Es hilft nichts, unsere junge Truppe kann auch gegen Vilsbiburg etwas holen, indem wir alle noch näher zusammenrücken“, lautet die Marschroute des Coaches. Die Gäste aus dem Vilstal blieben in dieser Saison oft hinter den Erwartungen zurück, gewannen jedoch die letzten beiden Partien. „Vilsbiburg ist eine erfahrene und stabile Bezirksligatruppe, gegen die wir mit Leidenschaft, Kampfgeist und Selbstbewusstsein bestehen möchten“, betont der Trainer. „Ziel ist es, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern“, verrät der Ex-Profi Schlauderer. Dieses Ziel sei aus eigener Kraft erreichbar – „aber nur mit einem Sieg“.

Eine gleiche Zielsetzung verfolgt auch der TSV Abensberg. Nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück und einer großen Verletztenmisere kämpfen die Babonen um einen einigermaßen versöhnlichen Gang in die Winterpause. Neu im Lazarett ist Vinicius Orsi Canatella dos Reis, der sich bei der 0:3-Niederlage gegen TSV Vilsbiburg eine schwere Knieverletzung zugezogen hat. An der Motivation der Babonen ändert der nächste personelle Rückschlag nichts. Im Kellerduell gegen SV Neuhausen sollen vor heimischer Kulisse drei Punkte her: „Wir wollen mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause“, erklärt TSV-Trainer Andrè Kleinknecht. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut, das Engagement sehr hoch. Wir wollen gegen einen direkten Konkurrenten endlich wieder einen Ertrag erzielen.“

Langquaid schielt nach vorne

Die Laabertaler spielen mit 31 Punkten und Platz fünf eine gute Runde, bei noch zwei ausstehenden Partien vor der Pause. Zunächst geht es nach Altdorf. Das Hinspiel entschied das Team von Trainer Andreas Müller mit 2:0 für sich. „Wir haben ein richtig schweres Spiel vor der Brust“, mutmaßt Langquaids Trainer, zumal die Laabertaler auswärts auf fremden Plätzen in dieser Saison nicht zu überzeugen wussten.

Termine

  • Nachholspiel:

    TSV Langquaid bestreitet am Samstag, 16. November das Heimspiel gegen ASCK Simbach (14 Uhr). Die Partie vom 14. Spieltag wurde Anfang Oktober wegen des Toto-Pokals verschoben.

  • Rückrunde:

    Die Bezirksliga Niederbayern West startet am 21. und 22. März ins Frühjahr. TSV Abensberg spielt beim FC Ergolding, der ATSV Kelheim beim SV Neufraunhofen. TSV Langquaid empfängt Velden.

„Auswärts liefern wir heuer bisher einfach zu wenig“, bestätigt der Coach. „In Altdorf treffen wir auf eine Mannschaft, die alles investieren wird, um sich vor der Winterpause von den hinteren Plätzen abzusetzen „, so Andreas Müller. Langquaid möchte das Jahr mit „maximal möglicher Ausbeute“ ausklingen lassen.

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