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Bezirksliga

Verletzung schockt den TSV Abensberg

Daniel Nutz erleidet einen Kreuzbandriss. Nach Jonas Kuffer und Shkelzen Syla ist er der dritte Langzeitverletzte beim TSV.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

Abensbergs spielender Co-Trainer und Top-Scorer Daniel Nutz (weiß) fällt bis zum Saisonende aus.  Foto: Alexander Roloff
Abensbergs spielender Co-Trainer und Top-Scorer Daniel Nutz (weiß) fällt bis zum Saisonende aus. Foto: Alexander Roloff

Kelheim.Beim TSV Abensberg folgte auf die sportliche Enttäuschung über die 2:4-Niederlage gegen SpVgg Nieraichbach die nächste Hiobsbotschaft: Daniel Nutz zog sich in der Partie einen Kreuzbandriss zu und fällt für den Rest der Saison aus.

Die sportliche Durststrecke soll am Samstag nach sechs Partien ohne dreifachen Punktgewinn ohne das Trio Nutz, Jonas Kuffer (Kreuzbandriss) und Shkelzen Syla (Meniskusriss) beim TSV Ergoldsbach beendet werden (Spielbeginn: 15 Uhr).

„Wir lassen uns nicht unterkriegen.“

Sebastian Kneitinger

„Das ist zweifelsfrei eine sehr schwierige Situation für uns. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen“, erklärt Abensbergs Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger. „Unsere Mannschaft hat schon oft bewiesen, dass sie schwierige Situationen meistern kann.“ Krisenbewältigung ist auch beim ATSV Kelheim im zeitgleichen Auswärtsspiel bei der SpVgg Niederaichbach angesagt. Der TSV Langquaid genießt am Samstag (14 Uhr) Heimrecht gegen TSV Neufraunhofen. „Leider konnten wir die Sachen, die wir uns vorgenommen hatten, nicht über die ganze Spieldauer umsetzen“, sagt Langquaids Trainer Andreas Müller nach der 1:3-Niederlage in Vilsbiburg. Dadurch sind die Laabertaler nach dem Sieg über Pfarrkirchen (1:0) wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. „Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und Siegeswille muss eindeutig wieder besser werden“, schickt Müller vor dem Spiel gegen SV Neufraunhofen voraus.

TSV Langquaid benötigt eine Leistungssteigerung

Die Gäste rangieren mit zwölf Punkten vier Plätze hinter Langquaid und mussten sich zuletzt TSV Velden im Derby geschlagen geben (1:2). Im Lager des TSV Langquaid wird nicht allein auf das Prinzip Hoffnung gesetzt, viel mehr sollen die Grundtugenden wieder zurück auf den Platz. „Wir brauchen definitiv eine Steigerung zum Vilsbiburg-Spiel und wollen schauen, dass die drei Punkte im Waldstadion bleiben“, so Müller. Der Coach geht von einem leidenschaftlichen und forschen Auftreten der Gäste aus.

TSV Langquaid möchte mit Torjäger Hannes Wagner (blau) an die jüngsten Heimerfolge anknüpfen. Foto: Roloff
TSV Langquaid möchte mit Torjäger Hannes Wagner (blau) an die jüngsten Heimerfolge anknüpfen. Foto: Roloff

„Ich denke, dass Neufraunhofen sehr aggressiv zu Werke gehen wird. Nach dem verlorenen Derby haben sie sicherlich wieder etwas gutzumachen“, meint der Langquaider Chefanweiser. „Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, die zudem individuell top besetzt ist“, führt er aus.

Im Lager des ATSV Kelheim sehnt man nun bereits seit fünf Spielen einen Dreifachgewinn herbei. Bei SpVgg Niederaichbach soll dieser erzielt werden. „Durch die letzten Ergebnisse ist der tolle Saisonstart etwas in Vergessenheit geraten“, klagt Trainer Tobias Schlauderer. „Wir müssen einfach hinten wieder stabiler und nach vorne zielstrebiger werden“, sagt der ATSV-Coach.

ATSV Kelheim (grün) muss sich nach fünf sieglosen Partien wieder nach oben kämpfen. Foto: Roloff
ATSV Kelheim (grün) muss sich nach fünf sieglosen Partien wieder nach oben kämpfen. Foto: Roloff

Der letzte Sieg datiert vom 15. August gegen Neufraunhofen (3:1). Seitdem wurden vier Niederlagen und ein Remis verzeichnet. „Bei der jüngsten Mannschaft der Liga wirkt sich einfach das Fehlen erfahrener Kräfte Woche für Woche aus“, sagt Schlauderer. „Wenn wir allgemein wieder mehr Lockerheit reinbekommen, klappt es auch wieder mit einem Sieg. In punkto Leidenschaft und Einstellung mache ich meinem Team keinen Vorwurf“, erklärt der Trainer des ATSV. „Wir spielen heuer in einer Liga, in der ab Platz fünf gegen den Abstieg gekämpft wird“, lautet die Analyse des Coaches.

TSV Abensberg unter Zugzwang

Der TSV Abensberg geht mit gemischten Gefühlen ins Kräftemessen mit Aufsteiger TSV Ergoldsbach. „Wir wollen unbedingt punkten und sind nun auch dazu in der Pflicht“, sagt Trainer Andrè Kleinknecht. Mit elf Zählern sind die Babonen auf Rang 14 abgerutscht. Ergoldsbach ist um einen Punkt und eine Position besser situiert.

Leistungsträger

  • Ausbildung:

    Der 25-Jährige Daniel Nutz spielte von den C2-Junioren bis zu den Bayernliga-Herren beim SSV Jahn Regensburg. Anschließend wechselte er zu Landesligist TSV Bogen.

  • Rückkehr:

    Zur Saison 2017/18 kehrte Nutz mit der Erfahrung von über 100 Landesliga-Partien zum TSV Abensberg zurück. In 69 Partien für die Babonen erzielte Nutz 20 Treffer.

Der Weg zum Erfolg führt laut Kleinknecht über Willensstärke und Teamgeist: „Wir müssen den Kampf annehmen, die Zweikämpfe führen und gewinnen. Die Konterabsicherung in Ballbesitz wird besonders wichtig sein. Als Kollektiv wollen wir unser Spiel durchziehen und uns endlich wieder mit drei Punkten belohnen.“

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