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Kelheim

Vierfachsieg zum Saisonauftakt für Kelheim

Die ersten vier Mannschaften des Schachklubs Kelheim starteten jeweils mit einem Sieg in die neue Saison, wie der Verein mitteilte.

Die Kelheimer Teams kämpften um den Sieg. Foto: Markus Karl
Die Kelheimer Teams kämpften um den Sieg. Foto: Markus Karl

Kelheim.Die erste Mannschaft war letzte Saison relativ unerwartet aus der Landesliga in die Regionalliga abgestiegen. Daher ging Kelheim mit einem Vorsprung von fast 200 Zählern bei der durchschnittlichen Wertungszahl auch als Favorit ins Rennen. Entsprechend eindeutig war das Resultat. Mit 7:1 gewann das Team gegen den ASV Burglengenfeld. Lediglich Helmut Kreuzer und Constantin Blodig am Spitzenbrett gaben jeweils einen halben Punkt ab. Christian Maurer war außerordentlich stolz auf sich: Er konnte seinen Gegner bereits nach 15 Zügen besiegen.

Die zweite und dritte Mannschaft kämpften gegen die Zweite und Dritte von Kareth-Lappersdorf. Das Team um Mannschaftsführer Bernhard Schmid spielt nach dem Abstieg in der letzten Saison nun wieder in der heimischen Liga. Florian Bartmann, Sebastian Arnold und Johannes Müller räumten das Feld von hinten auf. Bernhard Schmid, Stephan Baur und Hans-Dieter Steibl holten ein Remis. Nur Florian Gold und Pascal Grafl unterlagen ihren Gegnern. Obwohl mit 4,5 Punkten das Spiel bereits gewonnen war, wollte Pascal Grafl auch nach sechs Stunden hartem Kampf noch alles geben. Es reichte allerdings nicht ganz.

Vor einigen Jahren konnte Kelheim 3 einen überragenden 7,5:1,5-Erfolg gegen Kareth-Lappersdorf 3 erzielen. Auch dieses Mal war das Ergebnis mit 5,5:2,5 relativ eindeutig. Anfangs war es jedoch unklar. Christian Kellner konnte nach einem Materialgewinn in der Eröffnung mit zwei Mehrbauern seinen Gegner im Endspiel besiegen. Markus Karl verlor, als seine Stellung nach einem unglücklichen Tausch ins Wackeln geriet. Die Remis von Eva Engl und Christine Grafl brachten auch keine Klarheit. Erst die starke Spitze mit Jakob Waldmüller, Stefan Schiller und Martin Blodig konnte das Blatt wenden. Nach fast sechs Stunden beendete auch Thomas Karl seine Partie gerade noch mit einem Remis.

Die vierte Mannschaft spielte in der Kreisliga in Tegernheim. Johannes Obermeier gewann schon im siebten Zug eine Figur und konnte nach langem Kampf mit der Mehrfigur die Partie gewinnen. Michael Gold verlor früh einen Bauern und musste sich der gegnerischen Übermacht geschlagen geben. Robin Lindner und Bernhard Poll verloren Material und auch Pandu Bangsa hatte im Springerendspiel weniger Bauern. Während Robin die Partie nicht mehr drehen konnte, schaffte es Bernhard, in ein Damenendspiel mit Dauerschach abzuwickeln. Pandu konnte durch eine Gabeldrohung seinen Bauern umwandeln, was den Gegner zur Aufgabe zwang. Helmut Tautz hatte ein gewonnenes Endspiel und sein Gegner kaum mehr Zeit. Leider fiel dem Gegner nicht auf, dass seine Zeit sich dem Ende neigte. Die Partie und der Mannschaftskampf endeten nach abgelaufener Zeit mit 3,5:2,5.

Einzig die fünfte Mannschaft musste wegen eines Regelverstoßes bei der Aufstellung den Kampf verloren geben, obwohl sie mit Siegen von Eduard Jordan, Citra Bangsa und Sigrid Huber überlegen waren.

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