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Bezirksliga

Zwei Teams suchen den richtigen Kniff

In der Fußball-Bezirksliga West sehnt sich Langquaid nach einer Serie. TSV Abensberg setzt sich gegen Widerstände zur Wehr.
Von Wolfgang Wutzer und Alexander Roloff

TSV Abensberg (weiß-schwarz) und TSV Langquaid (blau) sind am Sonntag auf Zählbares gepolt. Die Babonen empfangen den TuS Pfarrkirchen, die Laabertaler sind bei der SpVgg Niederaichbach gefordert. Foto: Roloff /Archiv
TSV Abensberg (weiß-schwarz) und TSV Langquaid (blau) sind am Sonntag auf Zählbares gepolt. Die Babonen empfangen den TuS Pfarrkirchen, die Laabertaler sind bei der SpVgg Niederaichbach gefordert. Foto: Roloff /Archiv

Kelheim.Die beiden Fußball-Bezirksligisten TSV Abensberg und TSV Langquaid werden am Sonntag mit komplizierten Herausforderungen konfrontiert. Bei den elftgereihten Babonen gastiert der Tabellenvierte TuS Pfarrkirchen. Die siebtplatzierten Langquaider treten bei der um zwei Positionen höher eingestuften SpVgg Niederaichbach an (Anstoß: jeweils 14 Uhr).

Zumeist wechselten sich in dieser Saison Licht und Schatten beim TSV Langquaid ab. Auf volle Punktausbeute folgte in der kommenden Woche überwiegend ein enttäuschendes Ergebnis.

„Wir rufen unser wirklich großes Leistungsvermögen zuhause besser ab als auswärts.“

Andreas Müller

Im besten Fall war ein Remis drin. Nach der überzeugenden Vorstellung gegen FC Teisbach (2:1) soll in Niederaichbach erstmals ein Folgesieg nachgelegt werden. Das Team von Torjäger Florian Wischinski (11 Treffer) hat mit 27 Zählern lediglich zwei mehr auf der Habenseite. „Gegen Teisbach sind wir von Beginn an mit großer Entschlossenheit und gutem Engagement aufgetreten und haben uns der Drangphase der Gäste entgegengestellt“, blickt Langquaids Trainer Andreas Müller auf die Vorwoche zurück.

TSV Langquaid sucht die Auswärtsform

In Niederaichbach wird wohl genau an diese Punkte angeknüpft werden müssen, um Zählbares mitzunehmen. Grundsätzlich müssen wir jedes Spiel mit dieser Einstellung angehen, um bestehen zu können“, bestätigt der Coach. Gerade in den Auswärtsspielen stockt der Motor des TSV Langquaid aber noch gehörig. Erst ein Dreier (3:1 in Abensberg) steht zu Buche. „Wir rufen unser wirklich großes Leistungsvermögen zuhause besser ab als auswärts“, versucht Müller eine Erklärung zu finden.

TSV Langquaid (blau) spielte vor heimischer Kulisse auch gegen den FC Teisbach gewohnt stark auf. Foto: Roloff
TSV Langquaid (blau) spielte vor heimischer Kulisse auch gegen den FC Teisbach gewohnt stark auf. Foto: Roloff

„Ich erhoffe mir wesentlich mehr Konstanz in den Leistungen und Ergebnissen.“ Im Hinspiel verspielte Langquaid einen sichergeglaubten Heimsieg und trennte sich Unentschieden. „Wir wollen unsere damaligen Fehler vermeiden und müssen gegen eine konstant gute Bezirksligamannschaft effektiver im Torabschluss agieren“, lautet die Ansage.

TSV Abensberg hofft auf den Coup

Der TSV Abensberg ist gegen Pfarrkirchen auf eine Überraschung aus, muss sich aber neben einem starken Gegner auch gegen einen Negativstrudel wehren. „Momentan läuft einiges gegen uns, wir haben viele Widerstände zu brechen“, erklärt Abensbergs Trainer Andrè Kleinknecht. „In Anbetracht der Gesamtsituation sind die 20 erspielten Punkte und die aktuellen Leistungen der Mannschaft hoch einzuschätzen.“

„Momentan läuft einiges gegen uns, wir haben viele Widerstände zu brechen.“

Andrè Kleinknecht

Um sich uns auf das Wesentliche fokussieren zu können, sei die Frustrationstoleranz weiter zu erhöhen. Die Aufgabe gegen Landesliga-Absteiger TuS Pfarrkirchen erforder die volle Konzentration. „Mit Pfarrkirchen erwartet uns ein spielstarker Gegner, der sicherlich deutlich favorisiert ist“, so Kleinknecht.

Gefährliche Akteure

  • TSV Langquaid:

    Hannes Wagner ist mit acht Treffern und einer Vorlage bester Scorer im Team der Laabertaler. Stefan Schmidl (2/1) und Benjamin Bachhuber (1/3) folgen mit Abstand.

  • TSV Abensberg:

    Tom Scheuchenpflug und Michael Keil (je 5 Treffer) sind die besten Torschützen. Scheuchenpflug leistete zudem drei Vorlagen. Wolfgang Wutzer (4/4) ist bester Vorlagengeber.

Unlösbar ist die Aufgabe nicht: Pfarrkirchen gewann nur eine der letzten acht Partien, spielt drei Mal Unentschieden. Die Babonen müssen auf Jonas Kuffer, Daniel Nutz, Matthias Blomberger, Samuel Lahky, Shkelzen Syla, Vincent Limpens und David Babic verzichten.

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