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Rudern

Luis Edenhofer gewinnt den DM-Titel

Das 13-jährige RRV-Talent behält bei den U-15-Titelkämpfen in Oberschleißheim in beiden Wettbewerben die Nerven.

RRV-Ruderer Luis Edenhofer holte sich in der U 15 in Oberschleißheim den deutschen Meistertitel im Einer. Foto: Dingeldey/RRV
RRV-Ruderer Luis Edenhofer holte sich in der U 15 in Oberschleißheim den deutschen Meistertitel im Einer. Foto: Dingeldey/RRV

Oberschleissheim.Fünf Boote, ein Meistertitel für Luis Edenhofer, Leichtgewichts-Gold für Emma Dingeldey Doppelzweier-Bronze für Sophie Fahrnholz/Lina Schoierer, Platz drei für die „Leichtgewichte“ Melina Ayna und Julia Hillenbrand in den Zusatzbewerben – das war die Bilanz des Regensburger Rudervereins (RRV) bei den deutschen U-15-Meisterschaften in Oberschleißheim. Über die Regatten in Regensburg und Bamberg, die Bayerischen Meisterschaften in Schweinfurt sowie einen Lauf- und Athletiktest in Erlangen hatten sich die Sportler für das bayerische Team qualifiziert.

Da sich die Suche nach einem Ausrichter sehr schwierig gestaltet hatte, entschloss sich die Deutsche Ruderjugend zu einer erneuten Regatta in Oberschleißheim, wo die jugendlichen Ruderer schon 2018 gastierten. Sehr ungünstig erschien die Terminverlegung von Anfang Juli auf das letzte Wochenende der bayerischen Sommerferien, da die Lokalmatadoren teils einen großen Trainingsrückstand durch die Sommerferien hatten.

Zu Beginn stand die 3000 Meter Langstrecke an, den Abschluss bildet die Bundesregatta über 1000 Meter. Während in den individuellen Bootsklassen als Vereinsmannschaft gerudert wird, treten die Sportler beim Zusatzwettbewerb – einem allgemeinen Athletikwettkampf – in gemischten 10er Teams für ihr Bundesland an.

RRV-Auftakt nach Maß

Für einen RRV-Auftakt nach Maß sorgte aus Regensburger Sicht der 13-jährige Luis Edenhofer im Einer. Denn er spielte seine körperlichen Vorteile aus und sicherte sich, mit großem Kampfgeist in seiner Altersklasse mit drei Sekunden vor der Konkurrenz aus Duisburg sowie 14 Sekunden vor den Ruderern aus Wolfsburg und Magdeburg, den Gesamtsieg.

Am Sonntag Morgen hieß es die Nerven behalten für den groß gewachsenen Regensburger und den Trainerstab, denn bei starkem Nebel wurde der Regattabeginn immer wieder verschoben. Mit zweieinhalb Stunden Verspätung und nach dem vierten Aufwärmprogramm ging es im ersten Rennen des Tages für Luis im Finale über die 1000 Meter Distanz, wo er sich noch dominanter als über die Langdistanz am Vortag zeigte und sich klar den Titel vor Wolfsburg sicherte.

In der gleichen Altersklasse, allerdings bei den „Leichtgewichten“, ging mit Emma Dingeldey ein weiterer RRV-Youngster über die 3000-Meter-Strecke. Bis vor kurzem noch als Schwimmerin im Wasser unterwegs, lieferte sie auf dem Wasser eine solide Leistung und landete damit auf dem elften Gesamtrang. Am Sonntag lief es deutlich besser: Dingeldey setzte sich kurz nach dem Start an die Spitze des Feldes und behauptete bis ins Ziel die Goldmedaille.

Zum zweiten Mal beim Bundeswettbewerb am Start waren Sophie Fahrnholz und Lina Schoierer im Doppelzweier. Die 13 und 14 Jahre alten RRVlerinnen hatten sich in Bayern gegen starke Konkurrenz durchgesetzt, fanden in München trotz einer langen urlaubsbedingten Pause einen guten Rhythmus und waren das zehntschnellste Boot über 3000 Meter. Am Sonntag war die Motivation groß und unter der Anfeuerung ihrer Trainer Lena Fladerer, Titie Iordache und Robert Gessendorfer, gelang es, den Bugball als Dritte ins Ziel zu schieben.

Auf Anhieb 1000-Meter-Dritte

Die „Leichtgewichte“ Melina Ayna und Julia Hillenbrand, zwei Schülerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums, hatten über das Schulrudern den Weg zum Rennsport gefunden und qualifizierten sich in ihrer ersten Regattasaison für den Bayernkader. Trotz eines krankheitsbedingten Trainingsrückstandes und ein paar Kilo weniger Masse als die Konkurrenz gelang ihnen über die Langstrecke den 14. Platz und über 1000 Meter Platz drei.

Bei den Jungs waren Michael Frei und Felix Lederer in der gleichen Klasse nominiert. Die beiden RRVler zählten zu den leichtesten Ruderern: Bei zulässigen 55 Kilogramm lagen sie unter der 50-kg-Marke ruderten aber als 18. technisch ansprechend. Am zweiten Tag reichte es sogar zu Platz vier.

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