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Basketball

Nächste Pflichtaufgabe für die Chamer Luchse

Der Tabellenführer reist nach Freising. Der Gastgeber kämpft um den Klassenerhalt, hat aber das treffsicherste Team der Liga.
Andreas Koller

Karel Ausprunk (Nummer 18) beim Jump  Foto: Simon Tschannerl
Karel Ausprunk (Nummer 18) beim Jump Foto: Simon Tschannerl

Cham.Nach der kurzfristigen Spielabsage der VfL Treuchtlingen am vergangenen Wochenende – die Partie wurde 20:0 für die Korbjäger des ASV Cham gewertet – sind die Bayerwald Luchse Cham am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellenvorletzten TSV Jahn Freising zu Gast und wollen dort den nächsten Sieg in der Basketball-Bayernliga Mitte einfahren. Bei noch verbleibenden fünf Ligaspielen geht es nunmehr schon in Richtung Ende der Saison. Mit jedem weiteren Sieg rückt die Meisterschaft für den ASV Cham ein Stück näher.

Headcoach Bradley Melton und Co-Trainer Kai Berger wollen den Fokus der Mannschaft deswegen auch unbedingt hochhalten und auch die künftigen Spiele erfolgreich gestalten. Am Wochenende bekommt es die Mannschaft nun mit dem TSV Freising zu tun.

Der ehemalige Regionalligist befindet sich aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpft um den Klassenerhalt in der Bayernliga. Die Oberbayern verloren zwar die letzten Partien allesamt, jedoch nahezu nie mit mehr als zehn Punkten Differenz. Mit 67,1 Prozent Trefferquote ist das Team sogar das Beste der Liga. Warum die Mannschaft dennoch unten steht, ist schnell erklärt: Freising weist die zweitschlechteste Offensive und zugleich die schlechteste Defensive der Liga auf.

Dennoch ist die Auswärtspartie für die Chamer mit Vorsicht zu genießen. Teams, die gegen den Abstieg spielen und jeden Sieg benötigen, wachsen zum Ende der Saison häufig über sich hinaus und sind gerade in der heimischen Halle häufig unberechenbar.

Achten muss man dabei vor allem auf die beiden Topscorer der Gäste: Thomas Kahlert und Maximilian Hellmich sind mit 14,9 und 14,7 Punkten pro Spiel die wichtigsten Spieler der Gastgeber.

Hellmich ist zudem mit 2,2 Dreipunktwürfen pro Spiel der beste Distanzschütze des Teams. „Wir müssen aufpassen, dass wir den Gegner nicht zu unterschätzen. Aber wenn wir mit der Intensität an den Start gehen wie in den letzten Trainingseinheiten, dann mache ich mir weniger Sorgen“, sagt Headcoach Melton vor der Partie. Das Hinspiel konnten die Bayerwald Luchse zu Hause mit 89:64 für sich entscheiden und so ist es logisch, dass der ASV-Trainer Melton auch im 18. Saisonspiel die weiße Weste behalten und die Tabellenführung weiter ausbauen möchte. (ckf)

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