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SCHWIMMEN

Alicia Urschel schafft die Quali

Unter 647 Schwimmern beim Internationalen Meeting in Regensburg schlugen sich auch Parsbergs Athleten respektabel.
Von Günter Treiber

Die Parsberger Schwimmerinnen und Schwimmer schlugen sich sehr achtbar in Regensburg. FOTO: SCHMID
Die Parsberger Schwimmerinnen und Schwimmer schlugen sich sehr achtbar in Regensburg. FOTO: SCHMID

PARSBERG.Von insgesamt 52 Vereinen aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn, Italien, Malta, Rumänien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nahmen Schwimmer am „Internationalen arena Swim Meeting“ des Schwimmclubs Regensburg (SCR) im Westbad mit seinen 50-Meter-Bahnen teil.

Von der Schwimmabteilung des TV Parsberg waren fünf Schwimmerinnen und zwei Schwimmer dabei. Darunter auch Alicia Urschel, bei der die Tränen flossen. Tränen der Freude allerdings, die ihr die Anspannung der letzten Wochen wegschwemmten und für die nächsten Rennen motivierten.

Laut Dr. Ines Schmid zeigte man sich unter den Parsberger Trainern und Betreuern angenehm überrascht, wie Parsbergs Schwimmer abschnitten. Annika Beraus (Jahrgang 2001) schwamm sehr nahe an ihre Bestzeiten heran und konnte sich zweimal unter die ersten acht platzieren, die die Startberechtigung zum Finale hatten.

Etliche Bestzeiten geknackt

Theresa Beraus (2005) schwamm bei sieben Starts sechs Mal eine Bestzeit. Ihre beste Platzierung war der achte Platz über 50 Meter Brust in 0:42,96. Den größten Sprung machte sie über die 100 Meter Rücken von 1:31,33 auf jetzt 1:24, 37.

Domenik Ehrl (2005) startete nur am Sonntag und kam bei drei Starts zweimal unter die besten acht seines Jahrgangs. Die größte Steigerung zeigte er über 100 Meter Schmetterling von 1:42,25 auf 1:23,49. Lea Stigler (2006) konnte sehr zufrieden mit zwei neuen Bestzeiten nach Hause gehen: 50 Meter Schmetterling in 0:45,61 und 100 Meter Freistil in 1:32,45. Bei fünf Starts fünf Mal Bestzeiten zu schwimmen, das schafft immer wieder Luca Stigler. Der 14-Jährige überrascht immer wieder die Trainer mit seinen großen Zeitsprüngen. „Da kann ich nur sagen: weiter so“, lobte Dr. Schmid.

Maike Urschel (2001) wagte sich ebenfalls in das Starterfeld des Internationalen Wettkampfes und kam dreimal unter die besten acht Schwimmerinnen. Ein ganz besonderes Wochenende erlebte die 15-jährige Alicia Urschel. Ihren Höhepunkt hatte sie mit dem Erreichen des Finallaufes über 50 Meter Freistil. Obwohl sie keine Bestzeit schwamm, reichte die Zeit doch zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin, die vom 28. Mai bis zum 2. Juni stattfinden.

Es flossen Tränen der Freude

„Als Alicia im Finale anschlug und, wie es alle so machen, sofort zur Anzeigenwand blickte, schlug sie die Hände vor das Gesicht und konnte vor Freude nur noch weinen“, berichtet ihr Betreuer Richard Urschel. Besorgt zu ihr eilende Konkurrentinnen aus dem Bayernkader beruhigte sie mit dem Hinweis auf Freudentränen. Kurz darauf kamen aufs Handy auch schon die ersten Gratulationen, unter anderem vom Stützpunkt Erlangen.

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