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Schwimmen

Alicia Urschel strahlt über Bronze

Das Parsberger Schwimm-Talent war bei den Bayerischen Meisterschaften in Nürnberg-Langwasser am Start
Günter Treiber

Auch wenn es dieses Mal nicht mit einem Titel klappte, so freute sich Alicia Urschel bei den Bayerische Meisterschaften aber dennoch über eine Bronzemedaille. Foto: R. Urschel
Auch wenn es dieses Mal nicht mit einem Titel klappte, so freute sich Alicia Urschel bei den Bayerische Meisterschaften aber dennoch über eine Bronzemedaille. Foto: R. Urschel

Parsberg.Parsbergs Top Schwimmerin Alicia Urschel musste als einzige aus ihrem Verein, dem TV Parsberg, nach Nürnberg-Langwasser zu den Bayerischen Jahrgangs-Meisterschaften. Die 15-Jährige hatte sich in sieben Disziplinen qualifiziert, konnte allerdings ihren Titel über 100m Freistil nicht verteidigen, schaffte aber über 50m Freistil Bronze.

Alicia kämpft immer noch physisch gegen die Probleme, die in diesem Alter bei vielen Sportlern auftreten. Die Hormone spielen nicht so mit, wie man es gerne hätte. Trotzdem konnte man mit den Erfolgen mehr als zufrieden sein. Sie ist auf den sieben Strecken 50m, 100m, 200m und 400m Freistil , 50m Rücken sowie 50m und 100m Schmetterling angetreten. Auf ihrer Lieblingsstrecke, den 100m Freistil, auf der sie im vergangenen Jahr Bayerische Meisterin wurde, schlug Alicia nach hartem Kampf nur drei Zehntel hinter den Podestplätzen als vierte an. Zur Nächstplatzierten hatte sie dann schon eine ganze Sekunde Vorsprung.

Doch ohne Edelmetall blieb sie dann doch nicht. Über 50 Freistil erkämpfte sie sich Bronze. Und es war ein Erfolg, den sie sich hart erkämpfte. „Diese Medaille nämlich“, so berichtete ihr Betreuer Richard Urschel, „wollte sie unbedingt haben“. Noch 15 Meter vor dem Zielanschlag lag sie auf Platz fünf, traute sich dann aber, unten zu bleiben, und die letzten Meter ohne Atmung durchzuziehen und kam neun Hundertstel vor Platz vier und nur fünf Hundertstel hinter Platz zwei auf dem Bronze-Rang ins Ziel. Trotz der Enttäuschung, dass es diesmal nicht zu mehr reichte, strahlte sie dann doch bei der Siegerehrung.

Auch über 50m Schmetterling ging es knapp zu. Es wurde der bei Sportlern unbeliebte vierte Platz. Ganz knapp an der Medaille vorbei, fand sie auch darin keinen Trost, dass ihre persönliche Bestzeit – sie lag knapp darüber – auch nicht für das Podest gereicht hätte. Und über die 100m Schmetterling lag sie mit 45 Hundertstel ebenfalls knapp über ihrer Bestzeit und kam auf Rang sieben.

Besonders erleichtert war Alicia zum Abschluss mit dem Verlauf der 200m Freistil, dem traditionell letzten Wettkampf der Meisterschaften. Obwohl sie am Ende auch hier über ihren schon geschwommenen Zeiten lag, konnte sie nach dem anstrengenden und kräfteraubenden Wochenende ihren Lauf dominieren. Vom Start weg kontrollierte sie an der Spitze liegend das Rennen, bestimmte das Tempo, reagierte auf Tempoverschärfungen der Konkurrentinnen und schlug deutlich als erste Schwimmerin an. Insgesamt ordnete sie sich damit auf Rang sieben ein und war mit diesem Abschluss zufrieden. (pgt)

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