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Bayernliga

ASV fährt mit viel Lob nach Bamberg

Die Neumarkter können beim Auswärtsspiel gegen Don Bosco auf die Leistung im Spiel gegen Großbardorf aufbauen.
Von Hans Gleisenberg

Jonas Grunner (rotes Trikot) ist beim ASV Neumarkt auf dem Weg zum Führungsspieler. Foto: Gleisenberg
Jonas Grunner (rotes Trikot) ist beim ASV Neumarkt auf dem Weg zum Führungsspieler. Foto: Gleisenberg

Neumarkt.Nur lobende Worte von Fußballabteilung und Fans gab es nach der Auftaktpartie des ASV Neumarkt gegen Großbardorf. Selbst der Gästetrainer wirkte etwas bedröppelt, da er die Heimmannschaft nach der Führung offensichtlich schon besiegt glaubte. Auch ASV-Trainer Marco Christ hob die Moral seiner Mannschaft hervor. „Das Durchhaltevermögen in den letzten zehn Minuten war“, so der Trainer, „aller Ehren Wert“. Nun geht es am Mittwochabend um 18.30 Uhr zur DJK Don Bosco Bamberg. Hier ist schon das Spielfeld ein Novum in der Liga, denn auch im Sommer wird bei Don Bosco auf Kunstrasen gespielt, was sich keinem der in der Domstadt spielenden Teams so recht erschließt.

Doch auf Neumarkter Seite ist man vorgewarnt und wird hoffentlich das richtige Schuhwerk dabei haben. Trainer Marco Christ grübelte bis zuletzt noch über der Aufstellung. Zum einen haben ja die jungen Spieler wie Alexander Moratz, Daniel Haubner, Florian Hausner oder Christian Bullinger überzeugt, doch zum anderen wäre es trotzdem gut, wenn erfahrene Spieler gegen die kampfstarke Truppe aus Bamberg, die zum Auftakt mit einem 3:0-Sieg beim Aufsteiger Abtswind aufhorchen ließ, zum Einsatz kommen würden. Optional stünden dem Neumarkter Coach hier Ferdinand Buchner und Marc Eger zur Verfügung.

Wenn man auf die letzte Partie bei den Franken, die mit 0:1 verloren ging, zurückblickt, so muss man sich schon auf etwas gefasst machen. Die Platzherren gehen nicht nur zur Sache, sondern haben auch ein lautstarkes Publikum im Rücken. Vor allem heißt es, Ruhe bewahren und sich nicht provozieren lassen. Ein Lied kann davon Philipp Stephan singen, der in seiner bekannt forschen Art auch etwas zur Sache ging und prompt die gelb-rote Karte sah. Hier knickte der damalige Unparteiische Roman Potemkin vor dem frenetischen Publikum förmlich ein und zeigte sich heimelffreundlich. Da dieser Referee schon mehrmals dem ASV sogar nicht wohlgesonnen war, beantragte der damalige sportliche Leiter des ASV, Georg Laube, beim BFV, Potemkin nicht mehr mit Spielen des ASV zu betreuen, was man bis heute von Verbandsseite beherzigt hat.

Wie Philipp Stephan gegen Großbardorf gezeigt hat, ist er nicht nur torgefährlich, sondern auf dem besten Weg, wieder zum Turm in der Abwehr zu werden. Einen Glanztag erwischte auch Jonas Grunner, der auf der Sechs eingesetzt eine tolle Partie ablieferte und zudem noch torgefährlich war. Etwas Luft nach obne hat noch Neuzugang Sebastian Semmler, der sehr zaghaft agierte. So ist es nicht einfach, eine Prognose zu stellen. Denn zum einen sind die Bamberger sehr heimstark, neigen aber immer wieder zu Leistungsschwankungen und haben in den letzten Jahren den Klassenerhalt immer erst auf den letzten Drücker perfekt gemacht. (ngl)

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