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Sport aus Neumarkt
Donnerstag, 19. Juli 2018 28° 1

Bayernliga

ASV Neumarkt geht als Favorit in Spiel

Das Team von Coach Haußner tritt beim abstiegsgefährdeten SV Kirchanschöring an – sofern l das Wetter es erlauben sollte.
Von Hans Gleisenberg

Der ASV Neumarkt will den dritten Sieg in Folge nach der Winterpause einfahren. Foto: Gleisenberg
Der ASV Neumarkt will den dritten Sieg in Folge nach der Winterpause einfahren. Foto: Gleisenberg

Neumarkt.Bevor es mit der ewigen Geschichte der Bayernligapartie Landsberg gegen Neumarkt am kommenden Mittwoch weitergeht, steht am Samstag ein weiterer Ausflug ins Voralpenland auf dem Spielplan. Gegner ist der SV Kirchanschöring, im malerischen Rupertiwinkel am Waginger See gelegen, der in der Liga Rang 15 belegt und mitten im Abstiegskampf steckt.

Coach Dominik Haußner, dessen Wechsel nach der Saison zur DJK Ammerthal nun feststeht , muss darauf achten, dass die Spieler sich nicht in die Schönheiten der Gegend vergucken, sondern wie zuletzt 100-prozentig konzentriert ins Spiel gehen – sofern das Wetter ein Spiel tatsächlich zulässt.

Ein unbequemer ASV-Gegner

Die Papierform spricht für den Gast aus der Oberpfalz, doch werden die Platzherren sicher ihre Chance suchen. Dass die Gastgeber kein bequemer Gegner sind, hat sich bereits in der Vorrundenpartie gezeigt, als der ASV erst durch ein spätes Tor von Armin Bindner ein 1:1-Remis erreichte. Vor allem die engmaschig agierende Abwehr, die den ASV-Angreifern keinen Zentimeter Platz zur Entfaltung ließ, war hier das Problem der Haußner-Truppe.

Aber auch die damalige Situation mit drei Spielen in Folge ohne Sieg und eine spürbare Verunsicherung im Team waren damals Ursachen für ein unansehnliches Spiel. Nach der Winterpause scheint sich der ASV wieder gefunden zu haben, worauf die zwei deutlichen Siege hinweisen.

Auch hat sich seit dem letzten Spiel personell nichts verändert und die Trainingsleistung hat den Coach zufrieden gestimmt: „Mein Ziel ist es, die Spannung im Team hoch zu halten, was bei den ständigen Spielausfällen gar nicht so einfach ist. Doch die Mannschaft ist guter Stimmung und wird auch am Samstag alles abrufen, um in der Erfolgsspur zu bleiben. Wir wollen, genau so wie gegen Vilzing, den Gegner ständig beschäftigen und versuchen, dessen Spielentfaltung so zu verhindern“, zeigte Haußner die Vorgaben auf.

Dass es bei seiner Elf gerade so gut klappt, ist auch der Tatsache geschuldet, dass ein Jonas Grunner in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause geradezu aufgeblüht ist und dem Offensivspiel seiner Mannschaft beste Impulse gibt.

Bemühungen im Keim erstickt

Auch Bernhard Neumayer, der seine Technik eigentlich nicht so körperbetont ausspielt, nahm gegen Vilzing die Zweikämpfe an und trug so mit dazu bei, dass die Gästebemühungen oft im Keim erstickt wurden. Unspektakulär aber effektiv auch Alexander Pfindel, der mit seinem Geniestreich aus 40 Metern dem Gegner den Nerv raubte. Dies soll die Leistung der anderen Spieler nicht schmälern, aber die neuen Fixpunkte im Team haben sicherlich zu den Auftakterfolgen beigetragen.

Auf der Bank fiebern derweil Markus Auner, Noah Tiefel, Daniel Haubner oder Marc Eger ihrem Einsatz entgegen. Und vor allem Marc Eger, dessen zweiter Frühling unvermindert anhält, hat im 25-Minuten-Einsatz gegen Vilzing gezeigt, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

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