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Bayernliga

ASV Neumarkt geht auf dem Zahnfleisch

Die englischen Wochen gehen an die Substanz des Teams. Der Coach hat vor dem Spiel in Ismaning arge Personalsorgen.
Von Hans Gleisenberg

Bernhard Neumayer (vorne) klärt hier im Spiel in Kornburg vor eine Übermacht gegnerischer Spieler den Ball. Foto: Hans Gleisenberg
Bernhard Neumayer (vorne) klärt hier im Spiel in Kornburg vor eine Übermacht gegnerischer Spieler den Ball. Foto: Hans Gleisenberg

Neumarkt.Die personelle Misere beim ASV Neumarkt setzt sich fort. Im Mittwochabendspiel beim Tabellenletzten in Kornburg resultierte nicht zuletzt deshalb daraus eine 0:1-Niederlage.

„Wir stehen personell mit dem Rücken zur Wand und die Ergänzungsspieler können mit dem Druck eines Startelf-Einsatzes auch nur bedingt umgehen. So können Spieler wie Markus Smarzoch, Armin Bindner, Alexander Pfindel, Goalgetter Christian Schrödl oder Abwehrspieler Alexander Lang nicht gleichwertig ersetzt werden.

Sicher haben alle ihr Bestes gegeben und großen Einsatz gezeigt, doch es mangelt noch sehr an Cleverness und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss“, so Neumarkts ASV-Coach Dominik Haußner. Tatsächlich vergaben Spieler aus der zweiten Reihe wie Noah Tiefel, Daniel Haubner und vor allem Selim Mjaki etliche hochkarätige Chancen.

ASV-Pech bei den Standards

Dazu kam noch einiges Pech bei fünf Standardsituationen. Jan Mazanec, Dominik Ammon und Jonas Marx hatten nicht das nötige Glück, verfehlten das Ziel knapp oder scheiterten am guten Keeper Simon Kunze.

Am Samstag (14 Uhr) heißt der ASV-Gegner FC Ismaning. Die Isartaler stehen auf einem Relegationsplatz, hoffen aber, noch das rettende Ufer zu erreichen. Die Oberbayern haben eine imposante Tordifferenz zu verzeichnen, den 52 erzielten Treffern stehen 62 Einschüsse entgegen. Doch gehen die Gastgeber mit der Empfehlung eines 2:2 gegen den SV Pullach in die Samstagspartie.

Beim ASV dagegen ist die Stimmung, die nach dem Spiel gegen 1860 noch himmelhoch jauchzend war, in zu Tode betrübt umgeschlagen. „Die Einstellung und der Kampfgeist stimmen schon, doch hoffe ich gegen Ismaning schon wieder darauf, einige Optionen mehr für die Startelf zu haben“, so der Trainer. Doch ob Jonas Marx den Vier-Tages-Rhythmus schon gehen kann und ob Christian Schrödl wieder ganz bei Kräften ist, das sind die großen Unbekannten. „Wieder im Team erwarte ich Alexander Lang, und auch Markus Auner ist zumindest eine Option für einen Kurzeinsatz“, sagt Haußner im Gespräch.

Blickt man auf die Tabelle, so scheint mit Platz acht fünf Spiele vor Schluss alles geregelt zu sein. Doch um ganz auf der sicheren Seite zu stehen, sollten noch mindestens drei Punkte eingesackt werden. Das Restprogramm sollte das auch hergeben.

Machbare Aufgaben für den ASV

Mit Dachau, der SpVgg Hankofen und Sonthofen auf eigenem Platz sowie in Schwabmünchen sind Gegner dabei, die bezwungen werden können. Hierzu nahm Markus Smarzoch, der den ASV bekanntlich in Richtung Amerika verlässt, Stellung: „Wir haben in dieser Saison Höhen und Tiefen gehabt, die aber auch unserem Verletzungspech geschuldet waren. Bei einem glücklicheren Verlauf wäre sicher mehr möglich gewesen, denn sowohl auf dem Platz als auch in Sachen Trainerengagement war und ist alles im Lot.“

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