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Bayernliga

ASV Neumarkt steht in der Pflicht

Die Neumarkter Fußballer wollen sich nach den jüngsten Pleiten rehabilitieren. Die Reise führt allerdings zum Ligaprimus.
Von Hans Gleisenberg

Der ASV Neumarkt (rot) will wieder in die Spur zurückfinden. Foto: Gleisenberg
Der ASV Neumarkt (rot) will wieder in die Spur zurückfinden. Foto: Gleisenberg

Neumarkt.Das Osterwochenende war so gar nicht nach dem Geschmack der Bayernliga-Truppe des ASV Neumarkt. Mit den Niederlagen gegen Rain und in Traunstein musste man die Ambitionen, oben noch mitzumischen endgültig begraben.

Vor allem das 0:5 in Traunstein schmerzte und ist die höchste Niederlage in der Ära von Coach Dominik Haußner. Der Trainer wollte dann auch nichts beschönigen, sprach im Gespräch mit dem Tagblatt aber schon an, dass der kurzfristige Ausfall von vier Stammspielern schon eine erhebliche Rolle gespielt habe.

Deutliche Worte gefunden

„Allerdings dürfen wir uns dann auch nicht so präsentieren wie in Traunstein geschehen. Hier habe ich schon deutliche Worte gesprochen und das Team für den kommenden Sonntag in die Pflicht genommen“, so Haußner.

Am Sonntag (14 Uhr) geht die Reise zum Tabellenführer nach Heimstetten, der aktuell klar in Richtung Aufstieg marschiert, auch wenn es Ostern in Dachau mit der 0:1-Niederlage einen kleinen Dämpfer gab.

Die personellen Aussichten beim ASV sind eher bescheiden, denn hinter den Einsätzen von Mannschaftskapitän Armin Bindner und Mittelfeldstratege Alexander Pfindel stehen, verletzungsbedingt, große Fragezeichen.

Vor allem das Fehlen von Bindner hat sich in Traunstein deutlich bemerkbar gemacht, denn ohne den Chef in der Abwehr war vieles nur Stückwerk und bei den Standardsituationen, die zu Gegentoren führten, fehlte die ordnende Hand.

Wieder im Team zurück erwartet werden indes Jonas Marx und Jonas Grunner, die sicherlich wieder in der Startformation stehen werden da, so Haußner, sich die Ergänzungsspieler nicht in Szene setzen konnten.

„Unser Ziel muss es jetzt sein, die 40-Punkte-Marke schnell zu überspringen, um nicht mehr nach hinten blicken zu müssen. Allerdings müssen wir auch mit den Kräften haushalten, da uns schon wieder eine englische Woche bevorsteht, wenn nächsten Mittwoch der TSV 1860 München II ins Sportzentrum kommt“. Der Coach machte dann auch noch deutlich, dass er seine Mannschaft, so sie über die nötigen gesunden Spieler verfügt, schon zu den besseren in der Liga zählt.

Gegen Spitzenteams überzeugt

„Wir haben vor allem gegen Spitzenteams aus Heimstetten und Pullach, wo wir jeweils ein Remis erreichten, gezeigt, dass wir in der Lage sind mitzuhalten. Ich bin auch überzeugt, dass die Bayernliga Süd mit dem Spieler- und Sponsorenpotenzial rund um München stärker ist als die Nord-Gruppe. Doch das darf keine Ausrede für die eine oder andere Niederlage sein, denn die Spieler, die auf dem Platz stehen, müssen funktionieren“, so der Coach.

Die Gastgeber haben eine sehr solide Saison gespielt und in einigen Spielen auch das Glück des Tüchtigen gehabt. Die Zielvorgabe Regionalliga soll deshalb auch im Spiel gegen den Oberpfalz-Vertreter mit einem Sieg weiterverfolgt werden.

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