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Bayernliga

ASV Neumarkt will seinen Lauf fortsetzen

Neumarkt tritt Mittwochabend im Nachholspiel in Landsberg an – wenn das Wetter diesmal mitspielen sollte.
Von Hans Gleisenberg

Auch ein Indiz für den Erfolg: Markus Smarzoch (beim Kopfball), eigentlich Offensivkraft, hilft auch hinten aus. Foto: ngl
Auch ein Indiz für den Erfolg: Markus Smarzoch (beim Kopfball), eigentlich Offensivkraft, hilft auch hinten aus. Foto: ngl

Neumarkt.Die magische Zahl der Woche ist 872. Diese Wegstrecke in Kilometern muss das Bayernligateam des ASV Neumarkt bei den nächsten zwei Auswärtsspielen in dieser Woche zurücklegen.

Zunächst geht es am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) zum Wiederholungsspiel nach Landsberg – das nun schon zum mittlerweile vierten Mal angesetzt wird. Am Samstag führt der Weg nach Kirchanschöring (14 Uhr).

Ob es eine neuerliche Absage des Landsberg-Spiels geben wird, wird sich kurzfristig herausstellen, denn die Witterungsverhältnisse sind abermals nicht optimal. Doch das wird die ASV-Truppe nur wenig tangieren, die mit 5:0 Toren und sechs Punkten aus zwei Spielen einen optimalen Auftakt nach der Winterpause hatte.

Der Anfangsdruck ist weg

„Der Anfangsdruck ist zweifelsohne weg und wir können mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen. Sicherlich wird es kein Zuckerschlecken, da die Platzherren bis zum Hals im Abstiegskampf stecken und nach dem Spielabbruch im September eine gewisse Brisanz vorprogrammiert ist“, so Neumarkts Coach Dominik Haußner zur Ausgangslage.

Um hier keine all zu großen Emotionen aufkommen zu lassen, wurde mit Julian Kreye aus Warmensteinach ein Regionalligaschiedsrichter mit dieser Aufgabe betraut. Beim ASV wird sich in Punkto Personal nicht viel ändern und die Startformation vom erfolgreichen Spiel gegen Vilzing erhält wieder das Vertrauen von Haußner.

Auch das Thema Regionalligalizenz wurde nach dem letzten Spiel von ASV-Marketing- und Sportchef Thomas Schlecht ins Spiel gebracht. Hier ist die Ausgangslage schon recht manierlich, setzt allerdings eine Erfolgsserie in den Nachholspielen voraus und auch sonst sollte man tunlichst keine Niederlagen einfangen. Da ja Pullach bekanntlich auch in diesem Jahr auf einen Aufstieg, so der nötige Rang erreicht wird, verzichtet, wäre im genannten Fall Platz zwei und damit die Relegation nach oben eine Option.

Doch der Neumarkter Übungsleiter hält den Ball flach: „Wir haben in der letzten Saison in der Nordgruppe Platz fünf belegt und wären heuer mit einer Steigerung mehr als zufrieden. Ob es aber gleich für den Relegationsplatz reicht, ist schon fraglich, da ja noch hochkarätige Gegner auf dem Spielplan stehen.“

Der Coach machte aber auch deutlich, dass die Mannschaft stark genug sei, dieses Ziel zu erreichen: „Hier sind aber auch viele Unbekannte im Spiel wie Verletzungsgefahr oder auch mal ein schwächeres Spiel“, machte Haußner weiter deutlich.

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