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Totopokal

ASV unterliegt beim SC Feucht

Der Neumarkter Bayernligist muss sich Montagabend beim Landesligisten geschlagen geben. Philipp Stephan gibt sein Comeback.
Von Thorsten Drenkard und Hans Gleisenberg

Der ASV Neumarkt verlor. Foto: Gleisenberg
Der ASV Neumarkt verlor. Foto: Gleisenberg

Feucht.Vor dem Anpfiff des ersten Qualifikationsspiels für den Totopokal auf Verbandsebene hob ASV Neumarkts Sportdirektor Thomas Schlecht die Bedeutung des Wettbewerbs für ihn und den Verein hervor.

„Mit dem nötigen Geschick, Talent und Glück ist es eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen. Wir nehmen den Totopokal sehr ernst“, unterstrich Schlecht die Einstellung des Bayernligisten vor dessen erstem Pflichtspiel der Saison 2018/19.

Umso enttäuschter war der 49-Jährige, dass für seinen Klub bereits am Montagabend nach der 0:1-Niederlage beim Landesligisten 1. SC Feucht der vermeintlich lukrative Verbands-Totopokal bereits wieder beendet war.

Beim ASV Neumarkt verzichtete Übungsleiter Marco Christ auf die beiden erfahrenen Teamstützen Armin Bindner und Ferdinand Buchner, die sich beide weiterhin mit Knieproblemen herum plagen.

Stephan kehrt zurück

Dafür gab Innenverteidiger Philipp Stephan nach seinem vor fast einem Jahr erlittenen Kreuzbandriss sein Comeback auf dem Rasen für die Neumarkter. Zunächst mussten der Rückkehrer und seine Neumarkter Teamkollegen allerdings kaum in der Defensive arbeiten, da der ASV forsch begann und das Spiel sowie den Ball weitgehend kontrollierte. Allerdings gelang es weder Selim Mjaki (11., 28.) noch Jonas Grunner (22.) bei ihren Chancen das Spielgerät ins Tornetz der Feuchter zu befördern.

Das taten dann die Gastgeber, die sich dem kampfbetonten Konterspiel verschrieben hatten, in der 37. Spielminute: Eine Freistoßflanke aus halblinker Position fand den Kopf des am langen Pfosten völlig allein gelassenen Stephan König, und der Ex-Kicker des SV Seligenporten drückte den Ball zur Führung für Feucht über die Linie. ASV-Keeper Maximilian Haid war chancenlos.

Nach dem Wechsel waren es die bissigen Hausherren, die mit ihrem leidenschaftlichen und robusten Spiel dem ASV immer mehr den Schneid abkauften und über die besseren Chancen verfügten. Wiederholt musste ASV-Keeper Haid für seine Vorderleute in letzter Sekunde retten.

Zu ungenau und uninspiriert

Seine Mitspieler hingegen verstanden es kaum, den Ball gefährlich vor des Gegners Tor zu bringen. Zu unpräzise und uninspiriert gerieten die meisten Zuspiele in die Offensive, weshalb die Stürmer Christian Schrödl und Mjaki nahezu wirkungslos blieben.

Anders der SC Feucht, der durch Fabian Klose, ein weiterer Ex-Klosterer, auf 2:0 erhöhen konnte (85.). Zwar gelang Christian Bulinger kurz vor Schluss (87.) noch der 1:2-Anschlusstreffer – doch zu spät: Das frühzeitige Aus des ASV in der Totopokal-Qualifikation war besiegelt und die Chance auf weitere finanzielle Einnahmen dahin.

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