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Sport aus Neumarkt
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Badminton

Freystadt besiegt Spitzenteam

Die Badminton-Spieler des TSV machen sich mit einem Sieg bei Rekordmeister Mülheim selbst das schönste Weihnachtsgeschenk.

Freystadts indonesischer Neuzugang Fikri Hadmadi (vorne) und Johannes Pistorius waren zusammen mit Jenny Moore die erfolgreichsten Spieler in der Vorrunde für den TSV. Foto: Stephan Pistorius

Freystadt.Zum Abschluss der Hinrunde überraschte Badminton-Bundesligist TSV Freystadt mit einem 4:3 gegen den 1. BV Mülheim. Mit sechs Pluspunkten liegt man weiter auf dem neunen Platz.

Mülheim, mit 13 Titeln deutscher Rekordmeister, hatte das Ziel gegen Freystadt einen „Dreier“ zu machen, was einen 7:0- oder 6:1-Sieg voraussetzt. Die Freystädter spekulierten auf eine knappe 3:4-Niederlage und einen Punktgewinn. Mit dem 4:3 hatte niemand gerechnet und so machte das Freystädter Bundesligateam sich selbst und seinen Fans ein erstes Weihnachtsgeschenk. Spieler des Tages war Freystadts Neuzugang, der Indonesier Fikri Hadmadi. Er gewann das erste Herreneinzel und zusammen mit Johannes Pistorius auch im Doppel.

Freystadt hatte die Reise nach Nordrhein-Westfalen mit fast dem gleichen Kader antreten, der vergangene Woche gegen Wipperfeld und Trittau trotz der beiden knappen 3:4-Niederlagen überzeugte. Bei der Aufstellung der Herrendoppel hatten beide Teams taktisch umgestellt. Im ersten Doppel spielten Oliver Roth und Florian Waffler gegen den Kroaten Zvonomir Hölbling und den Ukrainer Dmytro Zavadsky. Nachdem der erste Satz mit 10:12 an Mülheim gegangen war, dominierten Roth/Waffler die Folgesätze und siegten mit 11:9, 11:9 und 11:6.

Pistorius war angeschlagen

Im zweiten Doppel trafen Pistorius und Hadmadi auf den Schotten Adam Hall und Alexander Roovers. Die Freystädter gewannen das Spiel mit 3:1 trotz dem Handicap, dass sich Johannes Pistorius eine Zerrung zugezogen hatte.

Mülheim schloss danach mit Siegen im Damendoppel und -einzel auf. Annabella Jäger zeigte an der Seite von Jenny Moore im Damendoppel ein beherztes Spiel, sie gewannen einen Satz gegen die beiden deutschen Nationalspielerinnen verloren aber letztlich mit 1:3. Mit dem gleichen Ergebnis endete das Dameneinzel von Freystadts Nanna Vainio gegen Gayle Mahulette.

Richtig spannend wurde es in den beiden Herreneinzeln. Im ersten Herreneinzel tat sich Hadmadi gegen Dmytro Zavadsky (beste Weltranglistenplatzierung: 40. Platz) zunächst schwer. Doch Hadmadi kämpfte sich zu einem Sieg. Das zweite Herreneinzel lief absolut ausgeglichen. Lukas Schmitt musste nach 2:2-Satzausgleich in den Entscheidungssatz und gewann diesen gegen Alexander Roovers mit 11:4. So stand der Freystädter Sieg vorzeitig fest. Der Sieg von Lukas Schmidt kam für alle etwas überraschend, da der Mülheimer Mannschaftskapitän in den letzten Wochen mit internationalen Erfolgen beindrucken konnte.

Pause ist nur kurz

Im abschließenden Mixed sprang für den verletzten Johannes Pistorius, Hannes Gerberich, von Haus aus Einzelspieler, ein und machte an der Seite von Jenny Moore trotz 1:3-Niederlage ein gutes Spiel.

Bundesligamanager Stephan Pistorius kommentierte die Leistung: „An unseren Sieg hat wohl niemand geglaubt. Das war der richtige Abschluss für die Vorrunde“.

Die Pause währt indes nur kurz: Am 9. Januar steigt in der Freystädter Mehrzweckhalle das bayerische Duell gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg. Und manch einer wie Freystadts Nationalspieler Johannes Pistorius macht gar keine Pause. Er ist beim Turnier Turkey International aktiv.

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