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Sport aus Neumarkt
Samstag, 18. August 2018 29° 8

Bezirksliga Süd

Für den SV Pölling wird es richtig eng

Die Brunner-Elf hat sich trotz der Niederlage noch nicht aufgegeben. Wichtiger Sieg für Holzheim, Freystadt verliert knapp.
Von Micheal zeh

Pöllings Alexander Brix und Dominik Lettenbauer (schwarz) bestaunen fränkisches Fußball-Ballett Foto:Zeh
Pöllings Alexander Brix und Dominik Lettenbauer (schwarz) bestaunen fränkisches Fußball-Ballett Foto:Zeh

Landkreis.Es sollte einmal mehr für den SV Pölling nicht reichen, um als Sieger gegen Deutenbach vom Platz zu gehen – ein Spiegelbild der laufenden Saison. Dabei begannen sowohl die Hausherren wie auch der Aufsteiger mit offenem Visier. SV-Torwart Andreas Bögl entschärfte in der siebten Minute einen Freistoß von Thomas Brattinger. Sein Gegenüber zeichnete sich sich bei einem Lettenbauer-Geschoß aus (11.). Schon zu diesem Zeitpunkt ließen die Gäste keine Zweifel darüber aufkommen, dass sie gewillt waren, ihren letzten Platz in der Fairnesstabelle mit Haut und Haaren zu verteidigen. So entwickelte sich über weite Strecken der Partie ein unansehnliches Gekicke, dass von ständigen Unterbrechungen, grandiosen fränkischen Schauspieleinlagen und brettharten Attacken des Deutenbacher Abwehrverbundes gekennzeichnet war.

Destruktive Spielweise belohnt

Zu allem Überfluss wurde die destruktive Spielweise der „Roten“ auch noch belohnt: Emanuele Romeo traf nach einer schönen Flanke von links per Kopf zum Tor des Tages (54.). Danach warfen die Neumarkter alles nach vorne, vergaben aber noch drei dicke Gelegenheiten durch Patrick Ochsenkühn, Michael Knipfer und Philipp Feihl. Der vorher in übelster Art und Weise vom Torschützen gefoulte Maximilian Hamata musste nach 82 Minuten mit Gelb-Rot selbst vom Platz. „Wir wussten, dass es ein dreckiges Spiel wird. Trotz der Niederlage kämpfen wir weiter, solange die theoretische Möglichkeit besteht, dem Abstieg zu entgehen“, sagte ein kämpferischer Norbert Mursch nach dem Abpfiff des überforderten Referees.

Ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gelang dem FC Holzheim am Samstag beim Aufsteiger SpVgg Wettelsheim. 4:1 (2:0) hieß es am Ende für die Kicker vom Alten Kanal, die sich den Frust einer fast fünfmonatigen Drei-Punkte-Abstinenz von der Seele schossen. Aus einer stark auftrumpfenden FC-Elf ragte einmal mehr Stürmer Daniel Orel heraus, der durch seine drei Treffer in dieser Begegnung sein Torekonto auf 26 schraubte und damit in dieser Kategorie weiterhin klarer Spitzenreiter der Bezirksliga Süd bleibt. Orel war es auch vorbehalten, mit zwei Distanzschüssen, von denen einer rechts unten und der andere links unten einschlug, recht früh für klare Verhältnisse zu sorgen (3., 33.). Auch nach der Pause blieben die Neumarkter spielbestimmend. In der 48. Minute setzte sich Sebastian Schön auf der linken Außenbahn durch, seine Hereingabe drückte Florian Großhauser aus fünf Metern über die Linie.

Anschließend war der personifizierte Wettelsheimer Albtraum wieder an der Reihe. Daniel Orel drang über den linken Flügel in den Strafraum ein und versenkte im zweiten Versuch die Kugel im Kasten der Franken (81.). Den Ehrentreffer der SpVgg markierte Danny Schupp (85.). „Das war taktisch und mannschaftlich eine überragende Leistung unserer Mannschaft“, lobte hinterher Holzheims Abteilungsleiter Marco Hösch.

TSV-Coach Schmid hadert

Weniger erfolgreich verlief das Gastspiel des TSV Freystadt in Großschwarzenlohe. Ein direkt verwandelter Freistoß von Justin Opcin aus halblinker Position in der zehnten Minute bescherte dem Tabellenführer frühzeitig drei glückliche Punkte. Während die Schwarzach-Städter eine handvollChancen verzeichneten, unter anderem einen Pfostenschuss durch Moritz Münch, konzentrierten sich die Platzherren auf die Defensive.

Als Großschwarzenlohes Soner Uluca nach 59 Minuten auch noch mit Gelb-Rot vom Platz musste, standen die Gastgeber anschließend noch tiefer und spielten sehr früh auf Zeit. Nicht ganz unverständlich, denn der SC bestritt in den vergangenen zehn Tagen vier Partien. „Unser Gegner hat ohne eine echte Torchance gewonnen. Ich war schon enttäuscht vom Spitzenreiter“, ärgerte sich Freystadts Trainer Jürgen Schmid über die vergebene Möglichkeit zu punkten.

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