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Regionalliga

Katidis lässt den SVS spät jubeln

Im Spiel bei 1860 Rosenheim erzielt der eingewechselte Mittelfeldmann kurz vor dem Abpfiff das Siegtor für Seligenporten.
Von Thorsten Drenkard

Fotios Katidis (rot) erzielte den Siegtreffer für den SVS. Archivfoto: Weller

Seligenporten.Die Regionalliga-Fußballer des SV Seligenporten haben im Dienstagabendspiel bei 1860 Rosenheim einen späten 1:0 (0:0)-Sieg eingefahren. Mann des umjubelten Siegtreffers war der in Hälfte zwei (71.) eingewechselte Fotios Katidis, der drei Minuten vor dem Abpfiff einen SVS-Konter aus 16 Metern mit einem satten Schuss erfolgreich abschloss.

Durch den Sieg sammelte der Tabellen-17. drei wichtige Zähler für den Verbleib in der Regionalliga ein. Der Erfolg war umso wichtiger, als dass auch Memmingen sein Spiel gewann und nur mit zwei Zählern Rückstand direkt hinter dem SVS rangiert.

Ansprechende Leistung gezeigt

Die Mannschaft von Coach Roger Prinzen zeigte bei ihrem Gastspiel in Rosenheim eine ansprechende Leistung – vor allem in der Defensive, die meist sehr sicher stand. Weil aber das Angriffsspiel des SVS nicht vor überbordend kreativer Spielfreude strotzte, blieben hochkarätige Chancen für die Gäste jedoch selten.

Die beste Möglichkeit zur Führung für die Klosterer hatte SVS-Mittelfeldmann Mario Götzendörfer bereits in der 22 Minute der Partie. Weil der agile Yuri Melelo im Strafraum der Gastgeber nur unfair vom Ball getrennt werden konnte, blies Schiedsrichter Marco Achmüller zurecht in seine Pfeife und deutete auf den Elfmeterpunkt.

Götzendörfer lief daraufhin entschlossen an und hämmerte den Ball per Vollspann in Richtung des Rosenheimer Kastens. Doch statt in die Maschen traf er nur die Querlatte, von wo der Ball zurück ins Spiel flog und schließlich von der Rosenheimer Abwehr geklärt wurde. Im ersten Abschnitt war es noch ein strammer Schuss von Odilon Faria da Cruz, der allerdings knapp am langen Pfosten vorbei zischte (30.).

Kolbe war stets zur Stelle

Für die Hausherren hätten in Hälfte eins Danijel Majdancevic (20., 42.), Mathias Heiß (36.) sowie Ludwig Räuber (35.) einnetzen können. Doch entweder war SVS-Schlussmann Sebastian Kolbe zur Stelle oder dessen Vorderleute klärten in höchster Not.

Nach der Halbzeitpause scheiterte zunächst Heiß mit einem Kopfball an Kolbe (46.), kurz danach jagte Meleleo den Ball nach feinem Solo in den Abendhimmel (49.).

Zwischen der 50. und 70. Spielminute machten die Gastgeber gehörig Dampf, und der SVS hatte es in zwei Szenen nur der Reaktionsfähigkeit Kolbes zu verdanken, dass er nicht in Rückstand geriet. Da sich die Gäste aber im Kollektiv der gewissenhaften Defensivarbeit verschrieben hatten, bissen sich die Rosenheimer immer häufiger die Zähne an der SVS-Abwehr aus.

Nun gelangten die Gäste vereinzelt zu Tempogegenstößen, ohne diese aber nutzen zu können – bis schließlich Katidis kam und in der 87. Minute traf.

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