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Bezirksliga

Keine Punkte am letzten Spieltag

Holzheim, Pölling und Freystadt gehen beim Saisonabschluss leer aus. Richtig unzufrieden ist aber niemand.
von Michael zeh

Holzheim (weiße Trikots) verabschiedete sich in die Sommerpause mit einer Niederlage gegen Ornbau. Foto: Zeh
Holzheim (weiße Trikots) verabschiedete sich in die Sommerpause mit einer Niederlage gegen Ornbau. Foto: Zeh

neumarkt.Am letzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Süd blieben die drei Vereine aus dem Landkreis Neumarkt ohne Punktgewinn.

In einer flotten Begegnung unterlag der FC Holzheim am Alten Kanal dem SV Ornbau mit 0:1. Die ersten Chancen verzeichneten dabei die Hausherren. Nach acht Minuten prüfte Ermin Kajgana den gegnerischen Torhüter ein erstes Mal, kurz darauf verfehlte eine Direktabnahme von Florian Großhauser den Ornbauer Kasten (12.).

Die größte Gelegenheit in Durchgang eins bot sich den Gastgebern zwei Zeigerumdrehungen später, als Christoph Meier auf Marc Orel durchsteckte, dieser aber am herauslaufenden Patrick Hilgarth im SV-Kasten scheiterte.

Torjäger diesmal ohne Zielwasser

Sein Gegenüber, Tim Wihr, bekam erst in der 21. Minute die Gelegenheit, sich am Spielgeschehen aktiv zu beteiligen. Artur Rudis harmloser Schuss stellte ihn aber vor keine größeren Probleme. Das sollte sich kurz darauf ändern. Zunächst lenkte Holzheims Schlussmann noch eine gefährliche Bogenlampe über die Latte (31.), der anschließende Eckball fiel Maximilian Nachtrab vor die Füße, der das Spielgerät aus halbrechter Position direkt ins lange Eck beförderte.

Eine letzte Kopfball-Chance zum Ausgleich noch vor dem Halbzeitpfiff bot sich FC-Stürmer Marc Orel, dessen Visier allerdings etwas zu hoch eingestellt war. Nach Seitenwechsel versuchte die Elf von Trainer Vahan Yelegen weiter, Druck aufzubauen und das Spiel zu bestimmen.

Einzig das Auslassen erstklassiger Möglichkeiten kann man der einsatzfreudigen, mit mehreren Ergänzungsspielern bestückten Mannschaft vorwerfen. Aber auch die Gäste standen bei einigen hochkarätigen Kontern dicht vor einem zweiten Treffer. „Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall verdient gewesen“, bilanzierte Holzheims Spielertrainer Vahan Yelegen nach den 90 Minuten.

Nicht nur die Partie beim TSV Weißenburg stand für Freystadts Kicker an diesem Wochenende auf dem Programm. Die gleichzeitig ausgetragene Stadtmeisterschaft forderte ihren Tribut vom Bezirksligisten in Form einer schlagkräftigen Elf. Ein doppelter Schlusspunkt also für den Aufsteiger, dessen Kraftakte der vergangenen Wochen sicher an der Substanz gezehrt haben.

Davon war allerdings beim Gastspiel in Weißenburg zumindest in der ersten Hälfte nichts zu bemerken. Erst ein unglückliches Eigentor brachte die gastgebenden Mittelfranken auf die Siegerstraße (50.). Andre Hofer erhöhte für die nun überlegenen Platzherren in der 71. Minute auf 2:0. Schließlich traf auch noch der eingewechselte Tobias Reile (81.).

Das Ehrentor der Schwarzach-Städter ging auf das Konto von Julian Pröbster, der einen Torwartfehler gedankenschnell ausnutzte (83.). „Wir haben insgesamt gut verteidigt. Nach dem 0:1 sind die Füße schwerer geworden“, fasste Freystadts Übungsleiter Jürgen Schmid kurz und knapp zusammen.

Pöllinger Macher blickt voraus

Mit dem zahlenmäßig gleichen Negativ-Ergebnis von 1:3 kehrte der SV Pölling von seinem Gastspiel beim SG TSV/DJK Herrieden zurück. Schon kurz nach dem Anpfiff gelang Herrieden durch Peter Bernhard die schnelle Führung (4.). Davon ließen sich die Neumarkter allerdings nicht beeindrucken. Ein rot-würdiges, nur mit Gelb bestraftes Foul des einheimischen Keepers zog einen Strafstoß für die Pöllinger nach sich, den Dominik Lettenbauer zu seinem elften Saisontor verwandelte (29.).

Der Neuling aus Herrieden legte in Durchgang zwei eine Schippe drauf und zog nach Treffern von Andre Vogelhuber (54.) sowie Lukas Wellhöfer (70.) auf 3:1 davon. An diesem Spielstand sollte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr ändern.

„Die Mannschaft hat sich ganz gut geschlagen. Es war ein würdiger Abschluss dieser Saison. Wir wollen möglichst zusammenbleiben, um an die neue Spielzeit voll Elan ranzugehen“, blickte Pöllings Abteilungsleiter Norbert Mursch schon kurz nach dem Spiel in die Zukunft.

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