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Sport aus Neumarkt
Montag, 23. Juli 2018 23° 2

Fussball

Landsberg war für ASV eine Reise wert

Nach vielfachen Absagen fand das Spiel der Neumarkter in Oberbayern endlich statt – und der ASV brachte Punkte mit zurück.
von Hans Gleisenberg

Neumarkts Markus Smarzoch (blau; hier im Spiel gegen Wolfratshausen) war mit zwei Treffern in Landsberg der Matchwinner. Foto: Gleisenberg
Neumarkts Markus Smarzoch (blau; hier im Spiel gegen Wolfratshausen) war mit zwei Treffern in Landsberg der Matchwinner. Foto: Gleisenberg

Neumarkt.Fünf Anläufe brauchte es, bis der ASV Neumarkt gegen Landsberg endlich eine Partie über die gesamte Spielzeit absolvieren durfte. Und was lange währt, wird endlich gut: Denn das Team feierte einen verdienten 3:2-Sieg.

Doch stand das Spiel ab der 81. Minute auf des Messers Schneide, denn ASV-Goalgetter Christian Schrödl, der zu allen drei Toren die Vorlagen gab, erhielt die Ampelkarte. Doch diesmal hielt das ASV-Bollwerk bis zum Schluss und es gab keine Enttäuschung wie am vergangenen Samstag gegen Kirchanschöring.

Emotionen kochten hoch

Das Spiel hatte eine große Brisanz, doch Regionalligaschiedsrichter Julian Kreye hatte die Emotionen, die vor allem von der Heimelf ins Spiel gebracht wurden gut im Griff. Es wurde ein echtes Spektakel für die Zuschauer, die fünf Treffer zu sehen bekamen.

Die Heimelf begann wie die Feuerwehr und belagerte den Neumarkter Strafraum. Ihr leidenschaftlicher Einsatz wurde dann auch schon in der 9. Minute belohnt, als Hennemann den Führungstreffer erzielte. Danach mussten sich die Oberpfälzer erst einmal schütteln. Als dies geschehen war, kamen sie aber umso besser ins Spiel.

Der Ausgleich resultierte dann aus einem Strafstoß nach einem Foul an Schrödl. Strafstoßspezialist Markus Smarzoch trat an, zeigte sich von seiner besten Seite und netzte sicher ein. Dieses Tor hatte ihn offensichtlich deutlich beflügelt, denn nur vier Minuten nach der Pause erzielte er den Führungstreffer für seine Mannschaft.

Die Team von Dominik Haußner blieb weiter am Drücker und beschäftigte nun die Abwehr der Hausherren. Doch all deren Bemühen nutzte nichts, denn Neumarkts Jan Mazanec krönte seine Leistung mit dem dritten Treffer, als er nach Zuspiel von Schrödl das Leder aus 18. Metern ins Netz hämmerte.

Sack nicht zu gemacht

Die Platzherren gaben sich aber keineswegs geschlagen und setzten nun noch einmal alles auf eine Karte. Neumarkt versäumte es, am Drücker zu bleiben und wurde in der 66. Minute prompt mit dem Anschlusstreffer durch Schön bestraft.

Nun wurde es richtig eng und die Abwehr um Keeper Kevin Schmidt hatte alle Hände voll zu tun, um weiteren Schaden zu verhindern. Allerdings wurden auch zwei gut eingefädelte Konterchancen nicht sauber zu Ende gespielt. Einmal noch musste ASV-Keeper Schmidt in höchster Not klären, ein weiteres Mal war ein Schuss aus 14 Metern nicht genau genug und ging über den Kasten. Dann war Schluss.

ASV-Coach Dominik Haußner sprach nach der Partie von einem Spiel auf hohem läuferischen und kämpferischen Niveau, sah aber sein Team schon im Vorteil. „Die Einstellung hat gestimmt und drei Tore auf fremden Platz sprechen eine deutliche Sprache. Ich muss aber auch zugeben, dass der Erfolg nach dem Platzverweis von Schrödl seidenen Faden gehangen ist“, sagte der Coach.

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