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Kreisligen

Postbauer lässt die Big Points liegen

Im Kellerduell zog der SVP den Kürzeren. Die Verfolger Deining in der Nord sowie Berching in der Süd spielten nur remis.
Von Luis Münch

Gegen die schwarz-gelben „HIP“-er drehten die „König“-blauen Berchinger das Spiel wie weiland Schalke 0:4 nach Rückstand in Dortmund. Dieses Mal hieß es am Ende nicht 4:4, sondern 2:2.Foto: Guttenberger

Neumarkt.In der Kreisliga Nord stockte die Spitze etwas. Sowohl Rednitzhembach (jetzt 30 Punkte) als auch Deining spielten nur 1:1. Damit kommt Wendelstein beiden wieder näher.

Der 1. FC Deining holte gegen den FC Ezelsdorf mit dem 1:1 einen Punkt. „In den ersten 15 Minuten war Deining besser“, sagte Simon Schmaußer vom 1. FC Deining. Zehn Minuten waren gespielt, als Andreas Braun die Hausherren mit seinem Treffer in Führung brachte. Nach einem „Gewusel“ im Fünf-Meter-Raum musste Braun den quergelegten Ball nur noch ins Tor schieben. Nach einer halben Stunde zeigte der Schiedsrichter dann auf den Punkt: Nach einem Foul ging ein Ezelsdorfer im Strafraum der Deininger zu Boden. Thomas Eckersberger verwandelte den Elfmeter zum 1:1-Ausgleich. „Der Elfmeter war gerechtfertigt – alles in Ordnung“, erklärte Schmaußer. Im Anschluss sei Ezelsdorf dann besser geworden.

In der zweiten Hälfte habe sich das Spiel dann zu einem „Kick and Rush“ entwickelt. „Es gab wenig Ballstafetten, dafür viele hohe Bälle“, schilderte Schmaußer. Die Begegnung sei in der zweiten Halbzeit wenig ansehnlich gewesen.

Zuhause musste Postbauer gegen die DJK Schwabach mit dem 1:3 (0:0) eine Niederlage einstecken. „Dass hier der Letzte gegen den Vorletzten gespielt hat, hat man gemerkt“, sagte Siegfried Hirschmann vom SV Postbauer. Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit gingen die Gäste kurz nach Wiederanpfiff durch ein Freistoßtor von Marco Löhner in Führung (48.). 61 Minuten waren gespielt, als Florian Haas durch einen Kopfball auf 0:2 erhöhte. Tobias Sippl sah in der 63. Minute die Gelb-rote Karte, nachdem er den Ball weggeschossen hatte. Zehn Minuten vor Schluss kam der SV Postbauer durch einen Treffer von Timo Heilmann noch einmal heran. Die Nummer acht des SV vollstreckte vom Elfmeterpunkt aus, nachdem ... gefoult worden war. Die Hoffnungen des SV auf einen Punkt schwanden, nachdem Jerome van Loosen in der 90. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellte.

Woffenbach spielte nur 0:0

Die Nullnummer in Woffenbach hilft weder dem BSC noch den Gästen aus Penzendorf wirklich weiter. „Das zerfahrene Spiel war der langen Pause geschuldet“, sagte Andreas Nigl, Trainer des BSC Woffenbach. Der SV Penzendorf hätte sich vor allem auf das Verteidigen konzentriert. „Penzendorf hatte eine Torchance, wir hatten drei bis vier Hunderprozentige“, sagte Nigl. Ein Sieg wäre möglich gewesen, meinte der Coach.

In Rednitzhembach holte der TSV Wolfstein mit dem 1:1 (1:1) einen Punkt. „Im Großen und Ganzen war das Unentschieden verdient“, sagte Dominik Pöllet, der Trainer des TSV Wolfstein. Die Begegnung, die auf einem kleinen C-Platz stattfand, sei spielerisch nicht der Hit gewesen, so der TSV-Coach. Die beiden Treffer fielen bereits früh in der Partie: Nach zwölf Minuten gelang Mathias Ehrlich der Führungstreffer für die Gäste. Der zentrale und verdeckte Schuss war für den Wolfsteiner Keeper schwer zu halten. Nicht einmal eine Minute später hatte der TSV Wolfstein aber schon die richtige Antwort parat: Marcel Seitz bezwang mit einer Volley-Abnahme nach einem langen Ball den Torwart der Rednitzhembacher. Christian Rauth aufseiten des SV Rednitzhembach sah in der 81. Minute die Gelb-rote Karte. „In den letzten fünf Minuten hatten wir noch einen Lattentreffer“, sagte Pöllet. Wäre dieser im Tor gelandet, hätten die Wolfsteiner „glücklich gewonnen“.

1:1 trennten sich TSV Katzwang und der Henger SV 1:1 (1:1). „Nach Chancen hätten wir das Spiel gewinnen können“, gab Norbert Thoma vom Henger SV zu. Schon nach einer halben Stunde mussten die Henger den Rückstand einstecken. Bis zur 85. Spielminute dauerte es, bis der Henger SV zum Ausgleich kam: Mit seinem Tor rettete Kevin Hupfer dem Henger SV zumindest einen Punkt. „Insgesamt ist es ein gerechtes Unentschieden“, sagte Thoma. Dominik Regler hatte aufseiten der Postbauerer eine hundertprozentige Torchance vergeben. Bei dem ersten Punktspiel nach der viermonatigen Pause sei nicht mehr drin gewesen, meinte Thoma.

KL Süd: Berching lag 0:2 zurück

Der TSV Berching rettete nach einem 0:2-Rückstand mit dem Endstand von 2:2 noch einen Punkt. In einem „flotten Kreisligaspiel“, wie Erwin Wagner vom TSV Berching die Partie bezeichnete, gingen die Gäste nach 36 Minuten durch Michael Kobras in Führung. Nach einem Abwehrfehler verwandelte Kobras den Ball mit einem „stangengeraden“ Schuss aus 20 Metern. Ärgerlich aus Sicht der Berchinger war, dass der TSV in der ersten Halbzeit zwei hundertprozentige Torchancen liegengelassen hatte. In der zweiten Halbzeit überzeugten die Hilpoltsteiner spielerisch. Zehn Minuten nach der Pause erhöhte Christina Herzog mit seinem Treffer zum 0:2. Erneut war dem Gegentreffer ein Abwehrfehler der Berchinger vorausgegangen. „Nach dem 0:2 haben wir es dann mit der Brechstange versucht“, sagte Erwin Wagner. Mit Erfolg: In der 60. Minute gelang Franz Geyer ein sehenswerter Anschlusstreffer.

Nach einer Volley-Abnahme landete der Ball unter der Latte. Danach habe der TV nichts mehr zusammengebracht. Bis zur letzten regulären Spielminute dauerte es, bis der Ausgleichstreffer fiel: Dominik Betz verwandelte den Ball nach einer Flanke von Tobias Mehringer unter die Latte. Letztendlich sei das Unentschieden verdient gewesen, sagte Wagner.

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