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Sport aus Neumarkt
Samstag, 18. August 2018 29° 8

Kreisligen Nord/Süd

Postbauer überrascht in Deining

Der Tabellenführer Deining lässt gegen das Ligaschlusslicht Postbauer nach vermeintlich beruhigender Führung Punkte liegen.
von Luis Münch

Deining und Postbauer trennten sich am Ende 3:3 – auch wenn es zum Zeitpunkt unseres Fotos noch 3:1 für die Gastgeber gestanden hatte. Foto: Zeh
Deining und Postbauer trennten sich am Ende 3:3 – auch wenn es zum Zeitpunkt unseres Fotos noch 3:1 für die Gastgeber gestanden hatte. Foto: Zeh

Neumarkt.Der BSC Woffenbach holt im Spitzenspiel der Kreisliga Nord beim 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den FC Wendelstein einen Punkt und verpasst es, am Tabellenzweiten vorbeizuziehen. „Wendelstein hat viel mit langen Bällen gespielt. Wir haben versucht, Fußball zu spielen“, sagte der Trainer der Woffenbacher, Andreas Nigl. Den Führungstreffer markierte Marvin Kubis, der per Kopf nach einer Ecke traf (45.). „Wir haben unsere vier bis fünf Chancen nicht gemacht. Wendelstein hatte eine Torchance“, sagte Nigl. Wendelstein nutzte seine einzige Chance zum Ausgleichstreffer. Fabian Wölfel traf mit einem Schuss aus 20 Metern flach ins Eck (58.).

Berching siegt knapp

Durch einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg, den der TSV Berching gegen den TSV Röttenbach einfuhr, hält der TSV den Anschluss an die Tabellenspitze in der Kreisliga Süd. Als „ein flottes Kreisligaspiel“ bezeichnete Erwin Wagner vom TSV Berching die Partie. In Hälfte eins blieben alle Torchancen der Berchinger noch ungenutzt. Röttenbach sei lediglich bis zum Sechzehn-Meter-Raum der Berchinger gekommen. Eine Flanke von Maximilian Nutz fand Franz Geyer, der den Ball im Fünf-Meter-Raum volley an die Unterkante der Latte donnerte (30.).

Trotz eines „Hin und Hers“ in der zweiten Halbzeit hätte Röttenbach keine richtige Torchance gehabt, erklärte Wagner. Nach einem Foul an Dominik Betz zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und stellte den Röttenbacher Michael Werzinger vom Platz (65.). Florian Höllrigl nutzte die Chance vom Punkt nicht. Besser machte es Geyer, der nach einer Flanke den Ball ins Tor schob (75.). „Wir haben dann nichts mehr anbrennen lassen“, sagte Wagner.

Der Tabellenletzte SV Postbauer sorgt beim 3:3 (3:1)-Unentschieden gegen den Tabellenführer 1. FC Deining für eine Überraschung. Der Führungstreffer für die Gäste fiel bereits nach fünf Minuten. Jürgen Bayer verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern. Der Stürmer schlenzte den Ball „unhaltbar über die Mauer“, sagte Siegfried Hirschmann vom SV Postbauer.

Ligaprimus kam besser ins Spiel

Der Tabellenführer sei dann besser ins Spiel gekommen. Ihre Torchancen münzten die Deininger in Tore um. Alexander Braun schoss den Ball nach einer Viertelstunde zum Ausgleich ins Netz. Eine halbe Stunde war gespielt, als ein Postbauerer Spieler den Ball verlor. Stefan Neidl ging dazwischen und sorgte für den Führungstreffer für die Deininger. Kurz vor der Pause erhöhte Christian Neumayer auf 3:1 (42.). „Wir sind hinten nicht gut gestanden. In der Abwehr sind uns Fehler passiert“, sagte Hirschmann.

Der SV Postbauer habe sich aber nie aufgegeben und wurde in der 75. Minute dafür belohnt. Nach einer Flanke nutzte Damian Michalik seine Chance zum 2:3-Anschlusstreffer. Ein verunglückter Rückpass von Johannes Lanzhammer, der über den Deininger Keeper ins Netz flog, rettete Postbauer einen Punkt. „Wir haben nie aufgegeben und nehmen den Punkt mit“, sagte Hirschmann.

Auch der Henger SV sammelt beim 2:2 (1:0)-Unentschieden gegen den TSV Wolfstein einen Punkt. Christian Thoma nahm sich nach einer Einzelaktion aus 20 Metern ein Herz und traf zum Führungstreffer (35.).

Nach einem Foul der Henger zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Dominik Pöllet verwandelte den Elfmeter zum Ausgleich für den TSV Wolfstein (60.). Sieben Minuten später gab es Elfmeter auf der anderen Seite, auch diesmal verursacht durch ein Foulspiel.

Marco Bömoser ließ die Chance zum Führungstreffer für Heng nicht ungenutzt. Tim Beteilstein stand nach einem Zuspiel richtig und schob aus sieben Metern flach zum 2:2-Ausgleichstreffer ein.

„Es war ein gerechtes Unentschieden. In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Hälfte hatte Wolfstein mehr Spielanteile“, erklärte Norbert Thoma vom Henger SV.

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