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Regionalliga

SVS: Katidis macht‘s noch einmal

Am Dienstag hatte der 21-Jährige das Siegtor für den SVS in Rosenheim besorgt – in Pipinsried traf er erneut entscheidend.
Von Thorsten Drenkard und Udo Weller

Fotios Katidis (rot) traf erneut für den SV Seligenporten. Foto: Weller

Seligenporten.Er hat es schon wieder getan. Fotios Katidis, technisch beschlagener, nicht aber als besonders torgefährlich verschrieener Mittelfeldmann des SV Seligenporten, hat abermals den umjubelten Siegtreffer für seine Farben erzielt.

Im Freitagabendspiel traf der 21-Jährige als einziger Akteur auf dem Platz ins Tor, weshalb sein SVS mit einem 1:0-Sieg aus Pipinsried die Heimreise antreten konnte. Bereits im Nachholspiel am Dienstagabend in Rosenheim war Katidis der entscheidende Treffer zum 1:0-Auswärtserfolg gelungen.

Die 310 Zuschauer in Pipinsried bekamen vom Anpfiff weg ein zweikampf- und laufintensives Spiel zu sehen, in dem jedes Duell um den Ball verbissen geführt wurde. Der enorme Einsatz in der Eroberung des Spielgeräts stand im Vordergrund, leidenschaftlich schmissen sich die Spieler in die zahlreichen Zweikämpfe.

Die Spieler arbeiteten Fußball

An diesem Freitag wurde Fußball glanzlos gearbeitet, wer einen spielerischen Augenschmaus erwartet hatte war in der NAT-Arena zu Pipinsried deplatziert. In der ersten Hälfte gelang es keiner der beiden Mannschaften über einen langen Zeitraum die Partie mit flüssigem Kombinationsfußball zu beherrschen. Dazu waren etliche Abspiele zu ungenau und Ballannahmen teilweise zu schlampig.

Zwischen der 20. und 24. Minute jedoch war das vom gut aufgelegten Sebastian Kolbe umsichtig gehütete Klosterer-Tor wiederholt in großer Gefahr. Zunächst lenkte ein SVS-Spieler nach einer Ecke der Hausherren einen Schuss von Andreas Schuster gerade noch eben am eigenen Kasten vorbei (20.). Dann parierte Torwart Kolbe im Anschluss an den folgenden Eckstoß mit einem Reflex drei Meter vor der Linie gegen Markus Achatz in letzter Sekunde (21.).

Schließlich jagte kurz darauf noch Pipinsrieds Spielertrainer Fabian Hürzeler den Ball knapp am Torgehäuse des SV Seligenporten vorbei. In dieser Drangphase der Gastgeber hatten die Klosterer Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten.

Der SVS hingegen blieb im ersten Abschnitt vor dem Tor der Hausherren nahezu komplett harmlos – bis zur 45. Spielminute, als Fotios Katidis am Strafraum der Gastgeber in zentraler Position freigespielt wurde und der 21-Jährige den Ball gekonnt im unteren linken Toreck zur schmeichelhaften Führung der Klosterer platzierte.

Engmaschige Abwehr der Gäste

Nach der Halbzeitpause gingen die Spieler beider Mannschaften unverändert energisch in die zahlreichen Zweikämpfe, wobei sich abermals Pipinsried die besseren – und zahlreicheren – Torgelegenheiten erspielen sollte, wobei der SVS-Abwehrverbund meist engmaschig und sicher stand.

Und wenn die Hausherren doch einmal durchkamen, war Kolbe zur Stelle. Weder Manuel Müller (48., 78) noch Kasim Rabihic (57.) oder Markus Achatz (64.) kamen am SVS-Keeper vorbei, der mal mit gutem Stellungsspiel, mal mit flinken Händen glänzte.

Auch der verzweifelten Schlussoffensive der Hausherren, die meist mit langen und weiten Bällen operierten, hielten die Gäste bravourös stand.

Vielmehr hätten die Klosterer in der letzten Minute sowie der Nachspielzeit bei zwei Chancen durch Marco Weber gar auf 2:0 erhöhen können, doch der Mittelfeldmann scheiterte jeweils.

Das störte im Lager des SVS aber keinen mehr, denn kurz darauf war das Spiel vorbei – und Seligenporten um drei wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib reicher.

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