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Bogenschiessen

170 Schützen beim Hallenturnier

42 Vereine entsandten ihre Vertreter. Die Einheimischen schossen außer Konkurrenz. Der Jüngste war zehn Jahre alt, der ältesete Neumarkter 53.

Der Nachwuchs der Neumarkter spannte am Sonntagvormittag die Bögen.

Neumarkt. Alle 170 gemeldeten Schützen waren am Sonntag zum 37. Hallenturnier der Neumarkter Bogenschützen gekommen – trotz Eisregen bei minus sechs Grad Celsius. 42 Vereine entsandten ihre Vertreter und die Neumarkter zeigten sich wie immer als guter Gastgeber. Sie organisierten das Turnier nicht nur wieder perfekt, sondern sie ließen den Gästen auch sportlich den Vortritt.

Das heißt nicht, dass der Neumarkter Bogenschützenverein etwa schlecht schoss, keineswegs. Die Neumarkter sind leistungsmäßig in der Region zusammen mit Pressath immer noch an der Spitze. Die Einheimischen schossen vielmehr außer Konkurrenz.

Jeder durfte 30 Pfeile abschießen

„Die Neumarkter Schützen erfahren ihr Ergebnis und können dann vergleichen, wo sie gelandet wären, wenn ihre Schüsse gezählt würden“, sagte Trainer Roland Wexler. „Aber die Preise und Siege wollen wir bei diesem Turnier den Gästen überlassen.“

So durfte bei den Neumarktern hauptsächlich der Nachwuchs ran. 13 Jung-Schützen gingen an die Stände. Jeder durfte 30 Pfeile abschießen, daraus ermittelte sich sein Gesamtergebnis. Es gab zwei Schülerklassen, die Jugend-, Junioren-, Damen- und die Schützenklasse. Außerdem gab es eine Wertung für die Altersklasse (bis 55 Jahre) und die Senioren (ab 55 Jahre). Der jüngste Neumarkter Schütze war Erik Nißlbeck mit zehn Jahren, der älteste Georg Girbinger mit 53. Gerade Girbinger beweist, dass man beim Bogenschießen kaum eine Altersgrenze kennt. Er ist Stammschütze in der Ersten Bundesliga „und bringt mit seinen 53 Jahren Höchstleistungen“, sagt Roland Wexler. „Beim letzten Bundesliga-Kampf in Welzheim war er in allen sieben Matches eingesetzt“.

Girbinger wird wohl auch beim Finale um die Deutsche Meisterschaft am 17. Februar in Querum in der Neumarkter Mannschaft sein – wenn sich hier Coach Wexler auch noch ein Hintertürchen offen lässt: „Die Tagesform entscheidet“.

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