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Präzision

200 Bogenschützen zu Gast in Neumarkt

Am Sonntag findet das 42. Neumarkter Hallenturnier statt. Neben Freizeitsportlern gibt es auch renommierte Athleten zu sehen.

Am Wochenende nehmen viele Bogenschützen in Neumarkt das Ziel ins Visier. Foto: Archiv/Friedl
Am Wochenende nehmen viele Bogenschützen in Neumarkt das Ziel ins Visier. Foto: Archiv/Friedl

Neumarkt.Es ist ein Familientreffen für die Bogenschützenszene in Bayern und darüber hinaus. 200 Schützen aus ganz Bayern und auch aus Tschechien kommen am Wochenende nach Neumarkt. Die hiesigen Bogenschützen veranstalten dann zum 42. Mal ihr Hallenturnier.

„Es ist eines der größten Hallenturniere in Bayern“, sagt Andrea Lerzer. Wenn nicht sogar das Größte. 220 Schützen hatten sich gemeldet, bei nur 200 vorhandenen Startplätzen. Für die Bogenschützin aus Neumarkt und ihre Vereinskollegen ist das Turnier weniger sportliche Herausforderung als ein arbeitsreiches Wochenende. Mit Erik Kohler und Alexander Nißlbeck treten nur zwei Talente des Gastgebers an den Schießstand. Der Rest sorgt dafür, dass die Kasse stimmt. „Für unseren Verein ist das Turnier eine wichtige Einnahmequelle“, sagt Lerzer. Vor allem aber sorgen die Neumarkter Gastgeber dafür, dass sich die angereisten Sportler wohl fühlen und beste Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen haben.

Denn auch wenn Lerzer sagt, dass das Turnier vor allem auf Breitensportler ausgerichtet ist, lassen sich doch auch renommierte Sportler wie deutsche Meister oder hochkarätige tschechische Schützen in Neumarkt blicken. Für sie sei das Turnier eine gute Vorbereitung auf anstehende große Wettkämpfe, sagt Lerzer.

Für die Zuschauer ist also etwas geboten. Nur mit der Übersichtlichkeit ist das so eine Sache. Nicht nur, weil 200 Schützen aufgeteilt in zwei Gruppen und verschiedenen Altersklassen von den Schüler (bis 14 Jahre) über die Erwachsenen (21 bis 50) bis hin zur Senioren (65 Jahre plus) antreten. Vor allem, weil sie es sehr bunt gemischt tun. Vier Schützen, die durchaus unterschiedlichen Altersklassen angehören können, treten gemeinsam an eine der 25 Scheiben, die mit jeweils einer Zielscheibe für jeden der Schützen versehen sind. Jeweils zwei feuern je drei Schüsse auf die 18 Meter entfernte Scheibe ab. Dann folgen die nächsten Zwei. Jeder macht insgesamt 60 Schüsse. Es wird also nicht direkt gegeneinander der Sieg ausgeschossen, sondern die Schützen sammeln ihre Ergebnisse, die in ein Gesamtergebnis pro Altersklasse münden.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann Präzision, Koordination und Konzentration der Schützen ab 9 Uhr am Sonntag in der Halle des Willibald-Gluck-Gymnasiums bestaunen. Dann startet die Vormittagsgruppe. Die Nachmittagsgruppe ist um 13 Uhr dran. Der Eintritt ist frei.

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