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ASV erfüllte die Pflichtaufgabe

Neumarkt ist wieder zurück an der Tabellenspitze. Mit einem 2:0 gegen Grafenwöhr geht es nun ins Spitzenspiel.
Von Hans Gleisenberg

Alexander Braun und Alexander Moratz (Mitte) scheitern hier zwar, doch zwei Mal trafen die Neumarkter doch noch.  Foto: Hans Gleisenberg
Alexander Braun und Alexander Moratz (Mitte) scheitern hier zwar, doch zwei Mal trafen die Neumarkter doch noch. Foto: Hans Gleisenberg

Neumarkt.Mit einem 2:0 gegen die SV/DJK Grafenwöhr ist dem ASV Neumarkt der Sprung zurück an die Tabellenspitze gelungen. Gegen den Tabellenvorletzten hätte das Ergebnis aber wesentlich deutlicher ausfallen müssen, doch versagten den ASV-Angreifern oftmals in bester Abschlussposition die Nerven.

Die Platzherren waren dominant und hatten die Partie sicher im Griff, dass es dann doch zu einigen Chancen für die Gäste kam, war dem übertriebenen Passspiel vor dem eigenen Strafraum geschuldet, dass zuerst die Zuschauer und im Weiteren auch den Trainer auf die Palme brachte. Auch ASV-Coach Benedikt Thier mahnte lautstark mehr Vorwärtsdrang an.

Doch insgesamt gesehen haben die Neumarkter Kicker auch gegen Grafenwöhr bewiesen, wie gut sie in Schuss sind. Die Nordoberpfälzer hatten, nach einer 20-minütigen Eingewöhnungsphase der Heimelf ihre liebe Mühe, sich dem Angriffsdruck der Hausherren zu erwehren, die vor allem in der Spitze schnell, aber etwas zu kompliziert agierten.

Türöffner nach 20. Minuten

In der 20. Minute gelang Jonas Marx ein Geniestreich mit seinem Durchstecker auf Gümpelein, der sich am Keeper vorbei fast bis zur Grundlinie durchtankte und aus spitzem Winkel einlochte.

Weitere Chancen für den ASV sollten folgen. Nur eine Minute später sahen die Zuschauer einen Konter über den Torschützen, der sich aber abdrängen ließ. Eine weitere Zeigerumdrehung später zog Selim Mjaki ab und den Abpraller semmelte Gümpelein aus drei Metern über die Querlatte.

Spitzenspiel

  • Augenhöhe:

    Der ASV ist 17 Spiele ohne Niederlage und auch die Weidener waren bis zum Lapsus am Samstag neun Mal erfolgreich. Der ASV setzt einen Fanbus ein.

Dann musste Alexander Moratz auf der Gegenseite gegen Grafenwöhrs Patryk Bitmosky klären und ASV-Keeper Nico Herzig hatte bei einem Schuss von Alexander Dobmann seine liebe Mühe, per Faust zu klären. Den Schlussakkord in Hälfte eins setzte Mjaki mit einem Lattenschuss.

Der ASV kam bestens aus der Halbzeitpause. Schon in der 49. Minute fiel der zweite Treffer. Ein Gästeangriff wurde in Höhe der Mittellinie abgefangen, Vorlagenkönig Jonas Marx war wieder Vorbereiter mit einem Pass auf Mjaki, der sich nicht beirren ließ und sicher flach unter dem Keeper der Gäste hindurch zum 2:0 traf.

Doch die Grafenwöhrer kämpften unverdrossen weiter und Bytomski verfehlte in der 55. Minute per Kopf, nur knapp den ASV-Kasten. Zweimal Gümpelein und wieder Mjaki machten Anstalten zu Treffer drei für den ASV, aber ihre Schussversuche waren zu ungenau. Dann wieder der Gast, doch der glänzend aufgelegte ASV-Keeper Nico Herzig machte sich ganz lang und wehrte ab.

Elfmeterpfiff blieb aus

Dann hatte der ASV innerhalb von sieben Minuten durch den eingewechselten Marc Müller, Gümpelein und Daniel Haubner drei 100-prozentige Chancen, um den Sack zuzumachen. Aber der Ball wollte nicht in den Kasten. Beim Versuch von Gümpelein, als dieser rüde gefoult wurde, blieb der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Markus Görtler aus.

Der ASV hatte auch in der Folge beste Chancen, doch durch einen Fehlpass in der Spielöffnung kam Florian Renner an den Ball und seinen knallharten Schuss fischte Herzig mit einer Flugparade aus dem Kreuzeck. Auch bei der folgenden Ecke hatte der ASV Glück, denn der eingewechselte David Dobmann köpfte völlig freistehend über den Kasten.

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