MyMz

Fussball

ASV: Großer Kader mit jungen Gesichtern

Der ASV Neumarkt geht mit 26 Spielern in die neue Bayernliga-Saison. Zuvor will das Team aber zunächst im Toto-Pokal bei Quelle Fürth gewinnen.
von Hans Gleisenberg

  • Die Mannschaft des ASV Neumarkt für die Saison 2013/14 Fotos: Gleisenberg
  • Alexander Lang (rot) gehört nach seiner Genesung wieder zum Stammaufgebot des ASV Neumarkt.

NEUMARKT. Der ASV Neumarkt hat offiziell sein Team für die Spielzeit 2013/14 vorgestellt. Der gesamte Kader umfasst 26 Spieler. Der Neumarkter Trainer Erich Hock sollte somit eigentlich keine personellen Probleme bekommen.

Wie aber Quantität und Qualität zusammenpassen, das werden die kommenden Trainingseinheiten und Spiele erst weisen. Eines ist klar: Coach Hock geht den Weg der Konsolidierung weiter. Das Team besteht vor allem aus jungen Spielern aus der Region, es werden keine finanziellen Kraftakte vollzogen.

Mit Franz Petzold vom Ligakonkurrenten DJK Ammerthal und Keeper Fabian vom SV Seligenporten konnten zwei erfahrene Spieler gewonnen werden. Kurz vor dem Mannschaftsfoto-Termin hatten sich noch zwei Spieler beim ASV angemeldet.

Zum einen kommt Jean-Paul Nomel an den Deiniger Weg. Der 25-Jährige ist Stürmer, stammt von der Elfenbeinküste und hat zuletzt beim FCNeuruhrort (NRW) gespielt. Zuvor war er beim FC Siofok, einem ungarischen Erstligaverein unter Vertrag.

Zum andern wurde mit Laurin Waldhauser ein 18-jähriges Nachwuchstalent verpflichtet, das von der Bayernliga-A-Jugend des FSV Erlangen Bruck nach Neumarkt kommt. So liegt es nun am Neumarkter Übungsleiter die richtige Mischung für die kommende Bayernligasaison zu finden und erfolgreich zu sein.

Quelle Fürth ist die nächste Hürde

Davor steht aber zunächst das nächste Spiel im Toto-Pokal auf Bezirksebene. Nach dem Zittersieg im Elfmeterschießen gegen den SCFeucht geht es für den ASV Neumarkt am Samstag (17 Uhr) zum Landesligisten Quelle Fürth.

Die Franken beförderten überraschend den favorisierten Bayernligisten FSV Erlangen Bruck mit einem 2:0 aus dem Wettbewerb. Es wird als wieder kein Zuckerschlecken für die Hock-Truppe, die auch in Feucht nur phasenweise überzeugen konnte.

Zu lange waren die Auszeiten, die sich einige Spieler in der Mannschaft nahmen und die den SC Feucht immer wieder ins Spiel brachten. Nur in der ersten Viertelstunde und in den letzten 15 Minuten war der ASV obenauf und hatte in der Schlussphase genügend Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden.

Doch die alt bekannte Abschlussschwäche des ASV verhinderte einen Sieg in der regulären Spielzeit. Könnte das Team an die letzten 15 Minuten des Spiels in Feucht anknüpfen, so wären die Aussichten auf ein Weiterkommen gegen Fürth sicherlich gut.

Nicht gerade erfreut war Coach Erich Hock über die Offensivleistung seiner Truppe. Doch wird dem Neumarkter Übungsleiter nicht entgangen sein, dass auch einige seiner Schützlinge zu großen Hoffnungen Anlass geben. Da war beispielsweise Tobias Kramer, der in der Viererkette eine grundsolide Leistung ablieferte.

Die Kaltschnäuzigkeit fehlte

Auch der eingewechselte Christian Meyer agierte rotzfrech, und mit ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit hätte er zum Matchwinner werden können. Denn zweimal tauchte er allein vor Feuchts Keeper Herzig auf, der aber immer das bessere Ende für sich hatte. Auch Mustafa Jasarevic war ein Aktivposten, erzielte das 1:0 und zeigte sich dann auch beim Elfmeterschießen nervenstark und verwandelte.

Gegen Fürth wird es vor allem darauf ankommen, mehr Ballsicherheit zu haben. Auch die Raumaufteilung bedarf einer Verbesserung, da den Laufwegen oft die nötige Abstimmung fehlte. Am Samstag könnte möglicherweise ein weiterer Neuzugang sein Debüt geben. Wenn die Freigabe für Jean-Paul Nomel vorliegt, könnte er erstmals im Team auflaufen.

Allerdings ist er noch nicht der deutschen Sprache mächtig, und so wird es darauf ankommen, den Neuling mit Gesten auf das Spiel einzustimmen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht