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Schach

Beesk verfehlt ambitioniertes Ziel

Der Neumarkter muss sich bei der Bayerischen Meisterschaft mit Platz 27 zufrieden geben.

Das letzte Turnierdrittel kostete dem Neumarkter Kevin Beesk eine bessere Platzierung. Foto: André Schilay
Das letzte Turnierdrittel kostete dem Neumarkter Kevin Beesk eine bessere Platzierung. Foto: André Schilay

Neumarkt.Nach seiner Premierenteilnahme im vergangenen Jahr hatte sich der Neumarkter Schachspieler Kevin Beesk auch in diesem Jahr über die Bayerische U-25-Meisterschaft für die Bayerischen Meisterschaften in Rosenheim qualifiziert. In dem stark besetzten Teilnehmerfeld, das sich aus 28 Schachspielern zusammensetzte, war Kevin Beesk an Position 26 gesetzt. Nichtsdestotrotz ging der Neumarkter Schachspieler mit dem ambitionierten Vorhaben in die Meisterschaft, sein Vorjahresergebnis von Rang 23 zu verbessern, teilte der Verein mit.

Gleich zum Auftakt konnte Kevin Beesk gegen den Träger des FIDE-Meistertitels, Patrick Bensch (SC Rottal-Inn), in einem spannenden Endspiel nach fast fünf Stunden Spielzeit ein überraschendes Remis erzielen.

Nach einem weiteren Unentschieden geriet Kevin Beesk in Runde drei gegen Artur Schelle (SK Tarrasch München) zusehends unter Druck, musste einen Bauern abgeben und verlor letztlich auch die Partie. Auch in der folgenden Runde sah es nicht gut aus für den Neumarkter, aber Kevin Beesk rettete sich in ein Turmendspiel, das er trotz eines Bauern weniger remis halten konnte.

Tags darauf befand sich Kevin Beesk auf einem guten Weg zu einem ganzen Punkt, aber sein Gegenüber wehrte sich nach Kräften und konnte die Niederlage noch verhindern. In der Nachmittagsrunde, gegen den starken Erlanger Stefan Leipold, war es erneut Kevin Beesk, der Druck machte, aber sein routinierter Gegenüber fand trotz Zeitnot die besten Verteidigungszüge und rettete sich so doch noch ins Unentschieden.

In Runde sieben wartete mit FIDE-Meister, Bernd Salvenmoser (SK Penzberg), der zweite Titelträger auf den Neumarkter. Der Favorit zeigte seine Klasse und nutzte den strategischen Vorteil eines schwachen Feldes im gegnerischen Lager gekonnt zum Sieg. In den letzten beiden Partien unterliefen Kevin Beesk dann zu viele Fehler, und so musste der Neumarkter jeweils eine Niederlage quittieren.

War Kevin Beesk nach sechs Runden noch gut im Rennen gelegen, verhagelte ihm das letzte Turnierdrittel jedoch ein besseres Resultat und der Neumarkter fiel auf Rang 27 zurück. Endstand: 1. Max Hess (SC Garching) 6,5; 2. Lukas Schulz (SC Erlangen 48/88) 6,5; 3. Fabian Englert (SK Klingenberg) 6,5; 4. Eduard Miller SC Erlangen 48/88 6,0; 5. Christoph Singer (FC Bayern München) 6,0; 27. Kevin Beesk (SK Neumarkt) 2,5.

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