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Landesliga

BSC unterliegt in Bad Abbach

Trotz ansprechender Leistung reichte es nicht zum Punktgewinn. Denn das Nigl-Team verlor in der letzten Sekunde.
Von Hans Gleisenberg.

Der Spielball (rechts) liegt im Netz: Bad Abbach siegte gegen den tapferen BSC Woffenbach. Foto: Christian Brüssel
Der Spielball (rechts) liegt im Netz: Bad Abbach siegte gegen den tapferen BSC Woffenbach. Foto: Christian Brüssel

NEUMARKT.Aufsteiger BSC hat in der Landesliga Mitte die dritte Niederlage in Folge kassiert. Trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung reichte es auf der Freizeitinsel in Bad Abbach nicht zu einem Punktgewinn. Die 1:2 (0:1)-Niederlage war der mangelnden Aufmerksamkeit in letzter Konsequenz geschuldet. Denn die Gegentore fielen jeweils quasi mit dem Schlusspfiff der ersten und der zweiten Halbzeit.

Vor dem Anpfiff war man bei Woffenbach noch guter Dinge, denn die angeschlagenen Matthias König und Akin Ulker bissen die Zähne zusammen und stellten sich in den Dienst der Mannschaft. Ulker wurde dann in der Halbzeit vorsorglich ausgewechselt, für ihn kam Florian Höllrigl, während König die Partie bis zum Ende durchspielte. Eine gute Partie zeigte Philipp Mangold bei seinem ersten Startelfeinsatz. Er rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Andi Nigl mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich.

Beide Teams gingen mit offenem Visier in die Partie. Auch der BSC zeigte sich präsent. Allerdings war diese gute Phase nicht von Dauer und mit zunehmender Spieldauer verloren die Gäste immer mehr den Faden. Dabei fruchteten die permanenten Lenkungsversuche des Trainers nicht wirklich. Die einzige gute Chance für den BSC entsprang, als Rene Zeltner seinen Teamkollegen Akim Ulker mustergültig bediente, dieser jedoch aus zehn Metern den Kasten verfehlte (19.). Danach kippte die Partie immer mehr in Richtung Heimelf, die gewaltig Druck aufbaute, ohne jedoch zu wirklich zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Das war auch der aufmerksamen Abwehrarbeit der Woffenbacher geschuldet. Als man dann einmal nicht aufpasste, fuhr Abbach einen Konter über die linke Seite und den Querpass an den Fünfer verwandelte Gueye souverän. Trotz dieser kalten Dusche zum ungünstigsten Zeitpunkt, schien der Coach die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine.

Angriff auf Angriff rollte auf den Abbacher Kasten. Wäre man im Umgang mit den Chancen nicht so fahrlässig gewesen, hätte man die Partie deutlich für sich entscheiden können. Hoffnung keimte auf, als Philipp Mangold in der 54. Minute den Ausgleich markieren konnte. Weiter im Vorwärtsgang boten sich beste Chancen. Zunächst fasste sich Flo Höllrigl ein Herz und startete ein Solo. Doch seinen guten Abschluss parierte der beste Mann auf dem Platz, Keeper Manuel Räuschl, glänzend. Nur drei Zeigerumdrehungen später kam ihm aber das Glück zu Hilfe, als Timo Heilmann aus sieben Metern knapp über das rechte Toreck zielte. Ein knallharter Schuss von Manuel Wastl wurde dann sichere Beute des Torstehers.

Die in dieser Phase völlig in die Defensive gedrängten Platzherren griffen dann zunehmend zu unfairen Mitteln, was der Schiedsrichter mit fünf gelben Karten ahndete. Nachdem die Gäste weitere guten Chancen versiebten, nutzte Bad Abbach seine einzige in Hälfte zwei zum Siegtreffer: Prester nutzte diese in der 88. Minute sehr zum Leidwesen des Woffenbacher Anhangs. Der hatte aber dann bei der letzten Aktion den Torschrei schon auf den Lippen, doch fand Rene Zeltner wieder in Räuschl seinen Meister. Der Keeper hielt den Sieg für seine Mannschaft buchstäblich fest.

Die Lage

  • Ausblick:

    Es stehen nun Heimspiele gegen die Mitaufsteiger aus Aiglsbach und Straubing an. Da sich auch die personelle Lage entspannt, geben die gezeigten Leistungen zu Hoffnungen Anlass,

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