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Corona

Club fühlt sich bestens gerüstet

Beim Zweitligisten versucht man, mit Optimismus die Krise zu bewältigen. Fabian Nürnbergers Quarantäne neigt sich dem Ende zu.

An diesem Freitag soll sich entscheiden, ob Fabian Nürnberger (links) seine Corona-Infektion überstanden hat. Foto: Zink/Eibner-Pressefoto
An diesem Freitag soll sich entscheiden, ob Fabian Nürnberger (links) seine Corona-Infektion überstanden hat. Foto: Zink/Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Nürnberg-Trainer Jens Keller will sich trotz seiner häuslichen Quarantäne wegen eines positiven Coronavirus-Falls beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg bestmöglich auf die Zeit nach der Zwangsisolation vorbereiten. „Ich schaue mir über unsere Scouting-Tools Spiele und Spieler an. Darüber hinaus machen wir uns im Trainerteam darüber Gedanken, wie wir das Training gestalten, wenn wir wieder gemeinsam auf dem Platz stehen dürfen“, berichtete der 49-Jährige der „Bild“-Zeitung in einem Interview.

Die Spieler und das Trainerteam des Traditionsvereins sind fast zwei Wochen in Quarantäne, nachdem Verteidiger Fabian Nürnberger einen positiven Test auf Sars-CoV-2 abgegeben hatte. Keller erzählte, dass er in der Isolation fernab seiner Familie auch noch Zeit für andere Beschäftigungen habe. „Dazu lese ich viel, informiere mich über die Ausbreitung des Coronavirus und reiße zudem auf dem Ergometer viele Kilometer ab“, sagte er..

Derweil geht es Fabian Nürnberger nach seinem positiven Coronavirus-Befund weiter gut. „Mir geht es gesundheitlich gut“, zitierten regionale Medien den 20 Jahre alten Defensivspieler. Wo er sich angesteckt hat, könne er sich noch immer nicht erklären. Symptome hat Nürnberger zudem keine gezeigt. Am 13. März wurde er für 14 Tage wie auch seine Teamkollegen in häusliche Quarantäne geschickt. Diese Frist endet an diesem Freitag. Zum Abschluss der Quarantäne ist noch einmal ein weiterer Test geplant. Der „Club“ hat abgesehen von Nürnberger keine weiteren Ansteckungen festgestellt.

Wirtschaftlich sieht sich der 1. FC Nürnberg für die Folgen der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Pandemie in dieser Saison gerüstet. „Wichtig ist, dass wir unsere Situation gemeinsam und ganzheitlich angehen. Wir stellen alles auf den Prüfstand und planen verschiedene Szenarien. Wir haben sehr gut gewirtschaftet in den vergangenen Jahren. Insofern wird der FCN die Saison, wie auch immer diese aussieht, bewältigen können“, sagte Niels Rossow, der Finanzvorstand des Fußball-Zweitligisten, auf der Vereinshomepage.

„Wir konzentrieren uns in dieser ernsten Situation ausschließlich auf das Wesentliche und lassen uns nicht von Gerüchten leiten. Eines ist klar – wir haben eine sehr solide wirtschaftliche Basis, ein hochkompetentes Team und einen Plan – wir werden auch diese große Herausforderung meistern“, führte Rossow weiter aus.

Ähnlich äußerte sich Sportvorstand Robert Palikuca. „Der Club hat in der Vergangenheit schon einige schwierige Phasen durchlebt und wirtschaftliche Herausforderungen bewältigt. Wir arbeiten zielstrebig und lösungsorientiert“, sagte Palikuca. „Und wir sind absolut überzeugt, dass wir die sich in einer dynamischen Zeit täglich ändernden Probleme lösen werden. Daraus werden wir als eingeschworene Einheit und gestärkt hervorgehen.“ (dpa)

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