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Der Druck auf Bornemann wächst

Ein Kommentar von Thorsten Drenkard

Vor eindreiviertel Jahren übernahm Andreas Bornemann als Sportvorstand die Geschicke beim 1. FC Nürnberg. Eine enorme Herausforderung, wie er wissen musste, schließlich drückt den Club der finanzielle Schuh. Doch Schulden hin, fehlendes Geld für Spielereinkäufe her – die Bilanz Bornemanns seither fällt aus sportlicher Sicht unbefriedigend aus.

Zwar spielte der FCN in seinem ersten Jahr als Sportchef in der Relegation um den Aufstieg, allerdings mit einem Trainer René Weiler und einer Mannschaft, die im Kern nicht er verpflichtet hatte.

Bislang haben sich Bornemanns personelle Entscheidungen vielmehr meist als unglücklich entpuppt: Alois Schwartz, den er für viel Geld und zwei Vertragsjahre als Trainer verpflichtet hatte, ist schon wieder weg – ein teures Missverständnis.

Die Spieler Shawn Parker, Enis Alushi, Edgar Salli oder Lucas Hufnagel, allesamt von Bornemann für wenig Geld verpflichtet, sind bislang den Nachweis schuldig geblieben, dem Team weiterzuhelfen. Tim Matavz und Tobias Kempe überzeugten bestenfalls mit Abstrichen.

Bleibt zu hoffen, dass Bornemann bei seinen nächsten Transfers ein besseres Händchen beweist oder die Spieler noch zur Form finden. Andernfalls dürfte auch Michael Köllner, zuletzt vom Sportvorstand zum Chefcoach befördert, kommende Saison schnell das Wackeln beginnen – und Bornemann auch.

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