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Die Weichen werden gestellt

Sollte Woffenbach seine beiden Heimspiele gewinnen, ist der Nigl-Elf die Meisterschaft der Bezirksliga kaum noch zu nehmen.
Von Michael Zeh

Berching (in blau) und Freystadt stehen vor entscheidenden Wochen. Foto: Zeh
Berching (in blau) und Freystadt stehen vor entscheidenden Wochen. Foto: Zeh

Neumarkt.Heimlich, still und leise hat sich der TSV Burgfarrnbach von der grauen Maus zu einem ernsthaften Aufstiegskonkurrenten entwickelt. Die Franken gewannen ihre letzten sechs Liga-Spiele mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 15:1 und liegen – bei einer Partie in der Hinterhand – punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Roth auf Rang drei. Eine imponierende Bilanz, die von Andreas Nigl, Trainer des souveränen Spitzenreiters BSC Woffenbach, allerdings recht einleuchtend relativiert wird: „Der TSV war schon im Hinspiel schwer zu bespielen, aber Burgfarrnbach tritt erst in den nächsten Wochen gegen die oberen Mannschaften der Tabelle an. Wenn wir die Leistung aus den letzten Partien abrufen, dann holen wir daheim auch die drei Punkte“, ist der erfolgreiche Coach vor der Spitzenbegegnung der Liga überzeugt (Do., 18.15 Uhr). Zwar fehlt Luis Winter den Neumarktern weiterhin, der Rest des Aufgebots steht aber zur Verfügung: „Für uns ist diese Situation natürlich ein großes Plus“, weiß Andi Nigl um den Vorteil eines fast kompletten Kaders in der Endphase der Saison.

Die 1:3-Heimniederlage gegen Ansbach-Eyb traf den FC Holzheim mitten ins Herz. Vor allem eingedenk der Tatsache, dass über die Oster-Feiertage ein strammes Auswärtsprogramm auf die Kicker vom Alten Kanal wartet. Zunächst heißt es für Grunner & Co., am Gründonnerstag um 18.15 Uhr beim heimstarken SV Ornbau Farbe zu bekennen. „Das wird sehr, sehr schwierig. Es hilft aber nicht, wir müssen uns stellen und schauen, soviel Punkte wie möglich in den verbleibenden Begegnungen zu holen“, zeigt sich Coach Vahan Yelegen als Pragmatiker.

Aksoy und Kellner wieder dabei

Immerhin kann man im FC-Lager wieder auf Angreifer Atakan Aksoy und Abwehrspieler Michael Kellner zurückgreifen. Während Marco Queitsch aus privaten Gründen nicht dabei sein kann, ist Markus Auner wegen einer Rotsperre zum Zuschauen verurteilt.

Beim TSV Berching machen sich die Verantwortlichen „kein X für ein U“ vor, wenn es um das Thema Klassenerhalt geht. Elf Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 14 vor den restlichen acht Saisonspielen sind eine enorme Bürde, die für den Aufsteiger selbst unter optimalen Bedingungen kaum mehr aufzuholen sind. Für den scheidenden Trainer Wolfgang Gmelch kein Grund, die Zügel schleifen zu lassen: „Wir sehen es realistisch und müssen auf dem Boden bleiben. Aber gerade bei den Heimspielen wollen wir uns anständig präsentieren und die Spielzeit ordentlich zu Ende bringen. Meine Aufgabe ist es unter anderem, die Jungs bei Laune zu halten. Wir konzentrieren uns weniger auf die Kontrahenten, sondern versuchen, gegen jeden, der kommt, auch zu punkten“, lässt Wolfgang Gmelch von vorneherein keinen Schlendrian zu. Ob seine Elf zuhause dem wiedererstarkten SV Mosbach Paroli bieten kann, wird sich am heutigen Donnerstag zeigen (18.15 Uhr). Die Gäste kommen mit der Empfehlung von vier Siegen am Stück.

Auswärtsbilanz aufbessern

Ein wenig war das kollektive Durchschnaufen beim TSV Freystadt nach dem 4:1-Erfolg über Wettelsheim in den engen Gassen des Schwarzach-Städtchens zu spüren. Nun möchte der Tabellensiebte in den nächsten beiden Partien seine Auswärtsbilanz aufbessern und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib gehen. Übungsleiter Jürgen Schmid sieht die Chancen für seine Truppe, beim ASV Zirndorf zu punkten (Do., 18.15 Uhr), durchaus realistisch: „Unsere Gastgeber stecken etwas im Formtief, das macht die Aufgabe jedoch nicht leichter. Wir müssen uns schon steigern, um vielleicht einen Zähler mitnehmen zu können. Durch den Sieg über Wettelsheim ist der ganz große Druck etwas genommen; deshalb fahren wir mit Selbstvertrauen nach Zirndorf“, erklärt Freystadts Trainer. In der Vorrunde blieben die Oberpfälzer auf heimischem Gelände mit 2:0 siegreich. Ein Unentschieden würde genügen, um die Platzherren auf Distanz zu halten, denn mit 37 Punkten liegt die Schmid-Elf einen Punkt vor den Mittelfranken.

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