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Nürnberg

Ein Derby und ein schnelles Wiedersehen

Die Thomas Sabo Ice Tigers wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Kurt Kleinendorst und die Ice Tigers treffen erneut auf Köln. Foto: Eibner
Kurt Kleinendorst und die Ice Tigers treffen erneut auf Köln. Foto: Eibner

Nürnberg.Am Donnerstag (19.30 Uhr) steht die direkte Revanche bei den Kölner Haien, am Sonntag (14 Uhr) dann das Derby gegen den ERC Ingolstadt auf dem Spielplan.

Nur vier Tage nach dem 6:3-Heimsieg der Ice Tigers gegen Köln begegnen sich die beiden Teams wieder. In der Domstadt stehen vor allem die Haie unter Druck – es droht die neunte Niederlage in Serie. „Wir wollen und müssen gewinnen“, machte KEC-Trainer Mike Stewart klar und fordert von seiner Mannschaft „einen dreckigen Sieg“. Im Kalenderjahr 2020 sammelten die Haien erst einen einzigen Punkt. „Wir haben momentan die Scheiße am Schläger“, formulierte es Kölns Verteidiger Dominik Tiffels drastisch. Das gilt vor allem für das desaströse Powerplay, das nur eine magere Erfolgsquote von 9,4 Prozent vorweisen kann. „Ich kann die Situation nicht schönreden“, weiß Stewart und verspricht: „Wir werden alles reinwerfen.“

Nürnberg sollte gewarnt sein. Zum einen erlebten die Franken vor nicht allzu langer Zeit selbst schon einen Negativlauf mit acht Niederlagen in Folge, zum anderen hätte das jüngste Treffen am vergangenen Sonntag auch andersherum ausgehen können.

Dass die Ice Tigers binnen zehn Tagen gleich dreimal gegen den KEC spielen, ist Trainer Kurt Kleinendorst eine willkommene Abwechslung: „Ich mag das. Sie werden motiviert sein, weil wir kürzlich gegen sie gewonnen haben. Ich hoffe, wir gehen nicht mit dem Glauben in dieses Spiel, dass es einfach werden wird. Sie haben gut gegen uns gespielt. Es ist wie eine Playoff-Serie und kann uns ein Stück weit auf die Endrunde vorbereiten.“

Diese ist nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen und dem damit verbundenen Sprung auf Platz zehn wieder realistisch. Die Haie sind als Achter nur einen Zähler entfernt. Die Partie in Köln wird so zum Sechs-Punkte-Spiel. „Ich schaue nur sehr selten auf die Tabelle. Dafür gibt es auch keinen Grund, denn sie sagt noch gar nichts aus“, so Kleinendorst. „Es geht darum, wie wir spielen. Das bestimmt auch, wo wir am Ende der Saison stehen. Es ist ein Prozess. Wir müssen weiter Punkte sammeln.“

Das gilt auch für das Derby gegen Ingolstadt am Sonntag. Immerhin ist der auf Rang fünf gelistete ERC zwölf Punkte entfernt. Sollte Nürnberg noch einen Angriff auf die direkten Playoff-Plätze reiten wollen, ist ein Heimsieg Pflicht.

Da trifft es sich gut, dass sich eine Rückkehr von Stürmer Joachim Ramoser näher rückt. Nach überstandener Schulterverletzung ist das Südtiroler Kraftpaket (93 Kilogramm bei 1,78 Metern Körpergröße) zurück auf dem Eis. Ein Einsatz an diesem Wochenende kommt wohl noch zu früh – vielleicht ändert sich das aber für den dritten Akt gegen die Kölner Haie am Dienstag.

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