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Elf Neumarkter versuchten ihr Glück

Junior Oliver Obst holte die Vizemeisterschaft. Roland Wexler schoss sich auf Platz neun.

Roland Wexler in Aktion

NEUMARKT. Erfolgreich kehrten die Neumarker Bogenschützen von den Bayerischen Meisterschaften zurück: Mit einem Vizetitel, zwei Mal Platz drei und zwei Mal Platz vier bewiesen sie wieder einmal, dass sie zu den stärksten Bogenvereinen in Bayern gehören. Die Olympia-Schießanlage war am Wochenende Austragungsort für über 500 Sportler.

Mit dabei waren auch elf Neumarkter, darunter zwei Debütanten und die Ergebnisse waren durchaus bemerkenswert. Jüngster Neumarkter war der zehnjährige Patrick Rackl, der sich erstmals für eine Landesmeisterschaft qualifizieren konnte. Er zeigte bei den Schülern B einen mutigen Wettkampf und landete mit 460 Ringen auf Platz zwölf. Fabian Obst kam bei den Schülern A mit 539 Ringen auf Platz 13.

Bei den Junioren kam es dann zum ständigen Duell zwischen dem Neumarkter Oliver Obst und Simon Nesemann aus Boxdorf. Es war gerade im ersten Durchgang ein Kopf an Kopf Rennen, doch im zweiten Durchgang nutzte Nesemann eine kurze Schwächephase von Oliver Obst und so wurde der Neumarkter Vizemeister bei den Junioren mit 563 Ringen.

Ergänzt wurde diese super Leistung bei den Junioren durch Rang vier von Sara Wexler bei den weiblichen Junioren. Sie hatte etwas Anlaufschwierigkeiten und wurde so Vierte, der schwächere erste Durchgang verhinderte einen Podestplatz. Auch Michael Wexler zeigte Höhen und Tiefen in seinem Wettkampf und trug wichtige Ringe dazu bei, dass die Neumarkter in der Mannschaftswertung mit Oliver Obst und den Geschwistern Wexler den dritten Platz für die Neumarkter Bogenschützen einfahren konnten.

Stark präsentierte sich in München der Vorstand der Neumarkter Bogenschützen: Roland Wexler schoss in einer stark besetzten Altersklasse einen souveränen Wettkampf und konnte mit 545 Ringen und Platz neun sehr zufrieden sein. Norbert Franz hatte seine Stärken im zweiten Durchgang und konnte sich hier noch entscheidend nach vorne verbessern. Mit 523 Ringen lag er damit genau im Mittelfeld des Klassements.

Bei den Schützen ist die Konkurrenz riesig. Diese Erfahrung machte bei seinem Debut auch Florian Schindler. Er ist erst seit gut einem Jahr bei den Neumarkter Bogenschützen und konnte sich in seiner ersten Wettkampfsaison gleich für die Landesmeisterschaften qualifizieren. Aber in München hingen die Trauben hoch, darüber hinaus ließ ihn auch sein Material im Stich und so hatte er im ersten Durchgang mit allerlei Problemen zu kämpfen. Im zweiten Durchgang zeigte er wieder sein Leistungsvermögen und so konnte er die Meisterschaft für sich doch noch versöhnlich abschließen.

Thorsten Ferstl gelang dies nicht ganz. Bei ihm war es gerade andersherum. Er startete stark und setzte sich mit an die Spitze des Klassements. Im zweiten Durchgang erwischte er eine ganz schlechte Phase und er hatte nichts mehr mit dem Ausgang dieser Meisterschaft zu tun.

Jürgen Seibold liebt es nervenaufreibend – das zeigte er bereits in den vergangenen Jahren mehrmals – aber in den entscheidenden Momenten ist er da. Das bewies er auch in München eindringlich. Im ersten Durchgang hielt er sich mit 283 Ringen noch zurück, doch im zweiten rückte er Passe für Passe nach oben, war sechs Pfeile vor Schluss noch Fünfter und hatte dann das Quäntchen Glück, sich mit einem sehr guten Abschluss noch auf Platz drei zu katapultieren. 572 Ringe waren es am Ende für ihn und er lag damit nur wenige Ringe hinter seinen Dauerrivalen Daniel Hartmann aus Feucht (578 Ringe) und Armin Garnreiter aus Tacherting (575 Ringe).

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