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Bezirksliga Mfr. Süd

Freystädter November-Blues

Der TSV unterlag im Nachbarschaftsduell dem TV Hilpoltstein auf eigenem Platz mit 0:3 und beklagt erneut einen Verletzten.
Von Michael Zeh

Nur selten konnten sich Freystadts Angreifer (rotes Trikot) gegen die massierte Gäste-Abwehr durchsetzen. Foto: Zeh
Nur selten konnten sich Freystadts Angreifer (rotes Trikot) gegen die massierte Gäste-Abwehr durchsetzen. Foto: Zeh

Freystadt.Die erste Möglichkeit in dieser Partie bot sich Hilpoltsteins Christian Herzog, der sich den Ball jedoch zu weit vorlegte und am herausstürzenden Niklas Kienlein im Kasten der Hausherren scheiterte (7.).

In der 26. Minute kreuzten die Schwarzach-Städter dann ihrerseits zum ersten Mal gefährlich vor dem Gäste-Tor auf. Der fleißige Michael Hußendörfer bediente den mitgelaufenen Martin Engelmann, dessen Direktabnahme allerdings weit übers Tor flog. Das gleiche Missgeschick wiederfuhr Fabian Schäll nach einer zu kurzen Abwehr der Freystädter Hintermannschaft (31.). Nur wenig später beförderte erneut Hußendörfer eine scharfe Hereingabe von rechts mit Glück und Geschick zur Ecke (37.) Beinahe mit dem Halbzeitpfiff bot sich dem Aufsteiger aus Mittelfranken die größte Gelegenheit bis dahin, als Christoph Herzog freistehend aus etwa elf Metern kläglich scheiterte (45.).

Verstärkte Angriffsversuche

Zum zweiten Durchgang ersetzte bei den Gastgebern Andreas Stigler den verletzten Andreas Forster. Die Gäste verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen, ohne sich zunächst entscheidend durchsetzen zu können.

Ein Stockfehler des ansonsten gewohnt zuverlässigen Kapitäns Lukas Dorr ermöglichte dem TV schließlich die insgesamt verdiente Führung, für die sich Christoph Herzog von seinen Mannschaftskameraden feiern lassen durfte (65.).

Rund um den TSV

  • Vorsprung:

    Zwar würde dieser am Saisonende den Klassenerhalt bedeuten, jedoch beträgt der Vorsprung auf den Vorletzten Ornbau lediglich zwei Zähler.

In letzter Sekunde verhinderte neun Minuten später Michael Hussendörfer bei der nächsten Chance des Tabellenfünften die Vorentscheidung, als er am Fünfmeter-Eck den einschussbereiten Christian Herzog abblockte. Nur noch einmal kam der TSV gefährlich vors Tor des Aufsteigers, doch Moritz Münch zögerte zu lange mit dem Abschluss, so dass auch diese Möglichkeit verpuffte (78.). Besser machten es da die fränkischen Widersacher. Zwar fand Stürmer Fabian Schäll mit seinem Freistoß in Torhüter Kienlein seinen Meister (83.), den anschließenden Eckball verlängerte aber dann Simon Wittmann mit einer Portion Dusel ins kurze Eck zum 2:0 für Hilpoltstein (85.). Ein Abstaubertor vom eingewechselten Alexander Sossau 60 Sekunden vor dem Schlusspfiff besiegelte am Ende die 0:3-Heimschlappe der Freystädter Bezirksliga-Fußballer.

Der Coach war bedient

Trainer Marco Christ war im Anschluss an die 90 Minuten bedient: „Wir haben bis zum ersten Gegentor eine Stunde lang die Partie offen gehalten. Bis dahin ist nicht viel passiert, ehe dann individuelle Fehler vom Gegner bestraft wurden. Wenn wir diese nicht abstellen, wird es schwer werden“, konstatierte er nüchtern und verwies auf das schon fast chronische Verletzungspech seiner Mannschaft.

Diesmal hat es „Diego“ Forster erwischt, den Dampfmacher auf der rechten Seite, der sich nach ersten Einschätzungen am Sprunggelenk verletzte und im Krankenhaus behandelt werden musste. „Wir sehnen die Winterpause herbei“, lautete Marco Christs endgültiges Fazit.

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