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Eishockey

Ice Tigers kämpfen ums Heimrecht

Mit einem Sieg gegen die Grizzlys Wolfsburg würden die Ice Tigers Nürnberg zuhause in die 1. Playoff-Runde starten.
Von Christian Rupp

Die Nürnberger Ice Tigers treffen am Freitagabend in Wolfsburg auf die Grizzlys.  Foto: Eibner-Pressefoto/Hahn
Die Nürnberger Ice Tigers treffen am Freitagabend in Wolfsburg auf die Grizzlys. Foto: Eibner-Pressefoto/Hahn

Nürnberg.Die Thomas Sabo Ice Tigers gehen mit breiter Brust in das letzte Wochenende der regulären DEL-Saison 2019/20. Schon am Freitagabend könnte sich entscheiden, ob Nürnberg in der 1. Playoff-Runde Heimreicht genießt.

Mit drei Siegen in Serie sind die Ice Tigers auf Rang acht der Tabelle geklettert. Dieser würde Heimrecht in den Pre-Playoffs garantieren. Stand heute würde es dann zuerst zu Hause gegen die Grizzlys Wolfsburg gehen. Die Niedersachsen aber haben es selbst in der Hand, besagten Vorteil zurückzuerobern: Am Freitagabend (19.30 Uhr) geht es in der Autostadt gegen Nürnberg. Die Partie ist also im wahrsten Sinne ein Vorgeschmack auf die Endrunde für die Spieler beider Mannschaften.

Besser in Form sind momentan die Spieler der Ice Tigers, die fünf ihrer letzten sechs Begegnungen in Deutschlands höchster Spielklasse gewinnen konnten. Die Grizzlys aus Wolfsburg dagegen verloren zuletzt dreimal in Folge ihre Duelle.

Zwischen Nürnberg und Wolfsburg gibt es aufgrund vieler Treffen in den Playoffs in den vergangenen Jahren eine Rivalität. Sowohl im Jahr 2016 als auch 2017 warfen die Niedersachsen die Mittelfranken aus dem Meisterschaftsrennen.

Paradereihe der Grizzlys

Gewarnt sein dürften die Thomas Sabo Ice Tigers vor der Paradereihe der Grizzlys mit Top-Scorer Anthony Rech, Center Mathis Olimb und Flügelstürmer Spencer Machacek. Mit Gerrit Fauser hat Wolfsburg einen gebürtigen Nürnberger sowie mit Garrett Festerling den Bruder von Ice-Tigers-Verteidiger Brett im Kader.

Letzterer erhielt bei den Franken zuletzt eine verdiente Verschnaufpause, spulte er doch mit Nebenmann Chris Summers die meiste Eiszeit ab. Welchen Abwehrspieler Nürnbergs Trainer Kurt Kleinendorst am finalen Hauptrunden-Wochenende auf die Tribüne setzt, ist offen. Kleinendorst hat die Qual der Wahl, das gilt auch für den Sturm, in dem es zuletzt kaum Veränderungen gab. Joachim Ramoser, Philippe Dupuis und Tim Bernhardt werden sich wohl weiter in Geduld üben müssen.

Der Ausgang des Wolfsburg-Spiels dürfte dann wohl auch darüber ent-scheiden, ob die Ice Tigers im abschließenden Heimspiel am Sonntagnachmittag (14 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG noch einmal experimentierfreudig werden oder nicht.

Mathematisch könnte dann nämlich auch noch der Sprung auf Platz fünf, sechs oder sieben in der Tabelle möglich sein. Bei der DEG spielen mit Verteidiger Marco Nowak und Stürmer Patrick Buzas zwei Ex-Nürnberger. Der überragende Mann bei der Eislauf-Gemeinschaft aber ist mit Mathias Niederberger der Torwart (93,1 Prozent Fangquote).

„Spiel ohne Fans ist lächerlich“

Mit dem Coronavirus ist das allseits bestimmende Thema dieser Tage derweil noch nicht in der Deutschen Eishockey-Liga angekommen. Spiele unter Ausschluss der Fans wie etwa in der Schweizer NLA sind aktuell noch nicht geplant.

Kleinendorst hat dazu eine klare Meinung: „Ich bin Trainer und kein Arzt. Aber ein Spiel ohne Fans ist lächerlich. Bevor du das machst, kannst du auch die ganze Saison absagen. Die Fans sind ein wichtiger Teil. Wenn du sie weglässt, wofür willst du dann noch spielen?“

Rund um die Ice Tiger

  • Top-Stürmer:

    Vor dem finalen Wochenende der DEL-Hauptrunde ist Daniel Fischbuch der erfolgreichste Punktesammler in den Reihen der Thomas Sabo Ice Tigers. In 50 Spielen erzielte der Angreifer 19 Tore und bereitete 27 Treffer vor.

  • Top-Verteidiger:

    Tim Bender stand ebenfalls in allen 50 bisherigen Partien auf dem Eis. Er ist erfolgreichster Scorer der Verteidiger mit fünf Toren und 17 Vorlagen.

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