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Nürnberg

Ice Tigers können nicht mehr gewinnen

Beim 3:6 bei den Augsburger Panthern kassierten die Nürnberger bereits die vierte Niederlage in Folge.

Tom Gilbert traf gegen Augsburg zweimal für die Ice Tigers.  Foto: Koch/Eibner-Pressefoto
Tom Gilbert traf gegen Augsburg zweimal für die Ice Tigers. Foto: Koch/Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Sorgen bereitet nicht nur die anfällige Defensive. Aber eigentlich begann der Abend noch ganz gut für die Ice Tigers.

Schon nach 122 Sekunden schoss Tom Gilbert die Franken in Führung.. Doch wie schnell der Wind auch in der Fuggerstadt drehen kann, stellte der AEV eindrucksvoll unter Beweis: T.J. Trevelyan und Scott Kosmachuk drehten das Spiel für Augsburg binnen 55 Sekunden (11.). Doch noch vor der ersten Pause avancierte Gilbert zum Doppelpacker und stellte auf 2:2 (20.).

Danach aber kassierte Nürnberg unnötige Strafen, so dass die Panther bei doppelter Überzahl durch Adam Payerl wieder in Führung gingen (27.). „Augsburg hat das einfach sehr gut gemacht und jeden Fehler von uns eiskalt bestraft“, sagte Ice-Tigers-Co-Trainer Manuel Kofler.

Seine Mannschaft habe im Schlussdrittel dann „sehr viel investiert“ , ist „viel gelaufen“ und kam im Powerplay durch Rylan Schwartz noch einmal zum Ausgleich (49.). Doch wie schon in den Vorwochen war auch in der Folge kein Verlass auf die Defensive: Marco Sternheimer (51.), Scott Valentine (57.) und Drew LeBlanc (59., Empty Net) besorgten den 6:3-Endstand für die Panther.

„Das war nicht unser Spiel“, ärgerte sich Doppeltorschütze Gilbert am Mikrofon von Magenta Sport. „Wir haben nicht so gespielt, wie wir wollten und sie haben das ausgenutzt.“

Satte 20-mal schlug es in den letzten vier Partien im Nürnberger Gehäuse ein. Die Ice Tigers haben ein Defensivproblem. „Das müssen wir reparieren“, forderte Verteidiger Gilbert. „Egal, ob wir vorne sind oder hinten liegen – keiner von uns darf den Fuß vom Gaspedal nehmen.“

Doch auch vorne drückt der Schuh: Die Franken spielen nicht mehr so unbeschwert nach vorne, wie noch in den Wochen zuvor, als die Spielanlage weitaus aggressiver, kreativer und durchschlagskräftiger war. „Wir tun uns momentan einfach schwer mit dem Toreschießen“, musste Kofler einräumen.

Die aktuelle Durststrecke machte sich auch in der Tabelle bemerkbar: Die Ice Tigers wurden bis auf Platz zehn durchgereicht und haben nur noch drei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz.

Kann die Negativserie von vier Niederlagen in Folge ausgerechnet am Samstag (17 Uhr) gegen den DEL-Spitzenreiter EHC Red Bull München beendet werden? Hier kommt es zum Wiedersehen mit Ex-Publikumsliebling Yasin Ehliz, im Vorjahr einen her unangenehmen Empfang mit vielen Pfiffen erlebt hatte.

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