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Nürnberg

Ice Tigers vor den Spielen der Entscheidung

35 Ligaspiele bestritten die Ice Tigers bislang, 23 Mal verließen sie dabei das Eis als Verlierer.

Hoffnung: Max Kislinger steht vor der Rückkehr aufs Eis.  Foto: Eibner
Hoffnung: Max Kislinger steht vor der Rückkehr aufs Eis. Foto: Eibner

Nürnberg.Dazu noch das frühe Aus in der Gruppenphase der Champions Hockey League gegen den französischen Vertreter aus Rouen.

Keine Frage: Die Saison 2018/19 war noch nicht die der Franken – und sie ist es bis heute nicht. Mit hohen Erwartungen starteten die Tiger Ende Oktober in die Saison, rund viereinhalb Monate später herrscht noch immer Ernüchterung und Frust am Nürnberger Kurt-Leucht-Weg. Zu schwankend waren die Leistungen bis dato, zu selten schaffte es die Mannschaft von Trainer Martin Jiranek, zwei oder mehr Spiele in Folge für sich zu entscheiden. Stattdessen folgten fast wöchentlich neue Rückschläge, vermeidbare Niederlagen und Verletzungen mehrerer Stammspieler waren an der Tagesordnung.

Und dennoch: Auch 17 Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde existiert für die Ice Tigers noch immer die realistische Chance, die Spielzeit zum Guten zu wenden und sie in eine erfolgreiche zu verwandeln. Das Zauberwort heißt Pre-Playoffs. Um diese zu erreichen und sich über den Zwei-Spiele-Umweg doch noch für das Viertelfinale zu qualifizieren, müssen die Franken die Hauptrunde jedoch mindestens auf Rang zehn beenden.

Wie die Deutsche Eishockey Liga jüngst bekanntgab, wird die erste Partie dieser Entscheidungsspiele am Mittwoch, den 6. März, stattfinden – die Ice Tigers haben damit nun ihr erstes großes Etappenziel vor Augen.

Endspielcharakter haben jedoch schon die beiden bevorstehenden Partien Freitagabend in Wolfsburg (19.39 Uhr) und zwei Tage später zuhause gegen Krefeld (16.30 Uhr). Wie die Ice Tigers selbst erleben auch die Niedersachsen nach dem vollzogenen Umbruch im Sommer eine katastrophale Saison inklusive Trainerwechsel.

Seit Oktober schwingt Hans Kossmann das Zepter in Wolfsburg, der Erfolg hat sich aber auch unter dem charismatischen Schweizer nicht eingestellt – im Gegenteil: Die Grizzlys verloren die letzten fünf Partien in Folge. Ein Sieg im Stadion an der Aller, wie er den Franken bereits im Duell Mitte Oktober gelang (2:3 n.V.), ist wichtig, um die Niedersachsen auf Abstand zu halten. Von noch größerer Bedeutung hingegen wird die Partie auf heimischem Eis gegen die Krefeld Pinguine. 13 Punkte Vorsprung haben die Rheinländer derzeit auf die Franken. Ein komfortables Polster, welches sich die Mannschaft um Nationalspieler Daniel Pietta durch sechs Siege am Stück redlich verdiente. Konstanz, die sie in Nürnberg seit Saisonbeginn vermissen lassen. Abgesehen von der drei Spiele andauernden Siegesserie gegen Bremerhaven, Schwenningen und Berlin Mitte Dezember setzte es regelmäßige Dämpfer, welche die Hoffnung auf die Wende schwinden ließen.

Apropos Hoffnung: Die besteht immerhin bei Max Kislinger. Nürnbergs Angreifer könnte Sonntagnachmittag nach überstandener Verletzung auf das Eis zurückkehren. Für Eugen Alanov (Knie) und Eric Stephan (Hand) kommt die Partie hingegen zu früh.

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