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Kraftdreikampf

In der Bundesliga weiter auf Finalkurs

Der SC Oberölsbach verteidigt seine gute Ausgangsposition. Entscheidung fällt am 25. Mai beim dritten Vorkampf in Katzwang.
von Hans Stepper

Mit starken Leistungen an der Hantel kehrten die SCO-Kraftdreikämpfer vom zweiten Bundesliga-Kampftag aus Randersacker zurück und haben nun berechtigte Chancen, am Bundesliga-Finale teilzunehmen.  Foto: Hans Stepper
Mit starken Leistungen an der Hantel kehrten die SCO-Kraftdreikämpfer vom zweiten Bundesliga-Kampftag aus Randersacker zurück und haben nun berechtigte Chancen, am Bundesliga-Finale teilzunehmen. Foto: Hans Stepper

Berg.Bei der zweiten von drei Vorrunden der 1. Bundesliga waren die Kraftdreikämpfer des Sportclubs Oberölsbach im direkten Vergleich gegen die Gastgeber aus Randersacker und die Gästen aus Köln, Mainz und Katzwang sehr erfolgreich.

Stärkste Athletin war wieder einmal Anja Schreiner. Nach überstandener Erkältung spulte sie ihr Standardprogramm ab, um keine Verletzung zu riskieren. In der Kniebeuge steigerte man nach ungültigen 145 Kilogramm auf glatte drei Zentner, die dann auch souverän in die Wertung gingen. Auf der Bank drückte sie eine saubere Serie von 85, 90 und 95 Kilogramm in die Höhe. Und auch im Kreuzheben blieb sie ohne Fehlversuch, zog so 115, 125 und 130 kg zur Hochstrecke und bescherte damit der Mannschaft 502 Relativpunkte bei einem Körpergewicht von gerade einmal 47 Kilogramm.

Mannschaftsführer Marc Polster zeigte trotz Trainingsrückstand eine respektable Leistung. Auf der Waage brachte er lediglich 68 Kilogramm zusammen, was sich auch in der Leistung widerspiegelte. Die Kniebeuge ging nach drei sauberen Versuchen mit 255 Kilogramm zu Ende. Auf der Bank blieb es aber nur bei 140 Kilogramm aus dem ersten Versuch. Im Kreuzheben konnte er wieder alle drei Versuche gültig gestalten und 245 Kilogramm bewegen. Mit 640 Kilogramm und 486 Relativpunkten blieb er nur knapp unter seiner Leistung der ersten Hinrunde.

Neuer bayerischer Rekord

Sofia Walter kämpfte sich mit einem starken letzten Kreuzheber in die Wertung. In der Kniebeuge legte die Juniorin gleich stark los. 190, 200 und ein neuer bayerischer Rekord von 210 Kilogramm gingen in die Wertung. Im Bankdrücken wollten die zwei Zentner nach gültigen 87,5 und 95 Kilogramm nicht mehr gelingen. Im Kreuzheben gab es große Sprünge. 130 und 145 Kilogramm stellten kein Problem dar. Im dritten Durchgang sollten es 162,5 Kilogramm sein, um Teamkollege Silas Krejci noch auf den Platz des Streichwertes zu setzen. In einem gefühlt minutenlangen Kampf zog sie den Eisenberg in die Höhe und steigerte ihren Bestwert um fünf Kilogramm. Und auch im Total gab es einen neuen bayerischen Rekord von 467,5 Kilogramm. Bei einem Körpergewicht von 70,85 Kilogramm ergab das 461 Relativpunkte.

Ganz knapp dahinter fand sich Silas Krejci ein. In der Kniebeuge brachte er alle drei Versuche über 250, 265 und 280 Kilogramm. Nur mit dem letzten Versuch war das Kampfgericht nicht einverstanden. Im Bankdrücken gab es aber drei gute Versuche über 145, 152,5 und 160 Kilogramm. Und auch im Kreuzheben gab er sich keine Blöße. 215, 230 und 245 Kilogramm gingen hier in die Wertung. Mit knapp unter 80 Kilogramm Körpergewicht und 670 Kilogramm im Total erreichte er 459 Relativpunkte.

Knapp 100 Punkte Vorsprung

Überraschend stark bleiben die Oberpfälzer in der Tabelle auf Platz eins platziert. Im direkten Duell verloren sie zwar um zwei Zähler gegen den Deutschen Mannschaftsmeister aus Mainz, aber in der Gesamtwertung erreichten sie mit 1450 Relativpunkten aus dem Kampftag 3010 Relativpunkte und behalten einen Vorsprung von knapp 100 Zählern vor dem KSV Mainz und dem AC Siegfried Darmstadt.

Damit wären sie derzeit berechtigt, das Finale am 29. Juni auszurichten. Davor kommt aber noch die dritte und letzte Vorrunde am 25. Mai. Dann sind die SCO-Kraftdreikämpfer zu Gast bei den Nachbarn vom TSV Katzwang.

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