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Berching

Merkle-Wudi löst Ticket fürs Top-Turnier

Vom TSV Berching ging nach Längerem mit Evelyn Merkle-Wudi wieder eine Spielerin beim Qualifikationsturnier in Straubing an den Start.

Evelyn Merkle-Wudi (links) belegte Platz zwei. Foto: Evelyn Merkle-Wudi
Evelyn Merkle-Wudi (links) belegte Platz zwei. Foto: Evelyn Merkle-Wudi

Berching.Damit kämpfte sie um einen Startplatz beim höchsten bayerischen Turnier, das im Oktober in Putzbrunn stattfindet, wie der Verein mitteilte.

Während bei den Herren das Feld gut gefüllt war, starteten bei den Damen sechs Spielerinnen. So spielte die Damenkonkurrenz im Modus „Jede gegen Jede“, und Merkle-Wudi hatte gleich eine harte Nuss zu knacken. Die Gegnerin aus Laberweinting hatte rund 100 Punkte im August noch Vorsprung und spielt in der Herren-Bezirksliga. So stand Merkle-Wudi einer 15 Jahre jüngeren Gegnerin gegenüber, die sofort versuchte, mit ihrer starken Rückhand zu punkten.

Der erste Satz ging prompt an die Gegnerin, jedoch spielte Berchings Trainerin taktisch cleverer und siegte im zweiten und dritten Satz. Im vierten Satz konnte die Gegnerin ausgleichen, doch Merkle-Wudi griff im fünften Satz von Start weg an und gewann mit 11:6.

Mit diesem Sieg im Rücken traf die Berchingerin auf die Turnierfavoritin aus Kolbermoor, die noch um weitere 100 Punkte stärker war als Merkle-Wudis vorherige Gegnerin. Bei Führung von 10:8 für die Berchingerin im ersten Satz zeigte diese ihre Nervenstärke und holte sich den ersten Satz. Und trotz des Gewinns des zweiten Satzes von Merkle-Wudi ging das Match am Ende noch klar an die Favoritin.

Im dritten Match stand ihre eine Linkshänderin aus Vilsbiburg gegenüber. Diese Spielerin hatte Merkle-Wudi in Dachau beim Volksfestturnier im August den dritten Platz gekostet, so hatte die Berchingerin also noch eine Rechnung mit ihr zu begleichen. Der erste Satz ging klar mit 11:3 an Merkle-Wudi. Im zweiten Satz hatte die Berchingerin Glück, sicherte sich diesen mit 14:12 und konnte sich auch im dritten Satz deutlicher durchsetzen. Somit war die offene Rechnung für Merkle-Wudi beglichen.

Im vorletzte Spiel gegen eine Jugendspielerin, die Merkle-Wudi schon länger aus den bayerischen Turnieren ihrer Jugendspielerinnen beobachten konnte, wusste sie, dass hier eine talentierte Spielerin an der Platte stand. Das Match ging, wie schon das erste, in den fünften Satz. Hier ergriff Stahn mehr Initiative und überwand die Berchingerin doch noch deutlich mit 11:5.

Während das letzte Spiel wieder klar an Merkle-Wudi ging, blieb so nur zur warten, wie die letzten Spiele ausgingen, denn die Vilsbiburgerin hatte ihrerseits genauso viele Spiele gewonnen wie Merkle-Wudi.

In der Endabrechnung konnte sich Merkle-Wudi dann über den zweiten Platz freuen, zwei Sätze vor der Dritten. Damit hatte sie das Ticket für das Top-Ereignis, der Verbandsrangliste (früher Top 24), Anfang Oktober in der Tasche, was die Berchingerin sehr freute. Allerdings steht ihr da ein Turnier bevor, das es in sich hat. Es dauert zwei Tage, und es nehmen Spielerinnen aus der Landes-, Bayern-, Regionalliga und sogar aus der Bundesliga daran teil.

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